Ab Hamburg sicher verschiffen: Worauf sollte man bei Containerauswahl und Versand achten?

Keine Frage: Der Hamburger Hafen nimmt eine besonders wichtige Rolle ein, wenn es darum geht, Waren in alle Welt zu verschicken. Hier reicht es aus, bei der Fahrt über die Autobahn nach links und rechts zu schauen, um zu erkennen, wie viele Container jeden Tag be- und entladen werden.

Häufig gerät in Vergessenheit, dass es definitiv falsch wäre, sich für „irgendeinen Container“ zu entscheiden. Die Unternehmen, die sich auf den Handel per Schiff fokussiert haben, wählen ihre Ausstattung ganz genau und anhand individueller Details.

Immerhin ist es oft unerlässlich, die bestellten Waren schnell von A nach B zu transportieren. Die folgenden Abschnitte zeigen auf, worauf es in Bezug auf die perfekte Containerauswahl zu achten gilt und welche Punkte ansonsten wichtig werden, wenn es darum geht, Lebensmittel und andere Produkte zu verschiffen.

Hafenlogistik und Container
Hafenlogistik und Container gehören zusammen, aber nicht alles passt / (c) pixabay.com – Niklas9416

Anbieter mit einer großen Auswahl

Obwohl es auf den ersten Blick eventuell so wirken mag: Container ist nicht gleich Container. Unternehmen, die von einer möglichst breitgefächerten Auswahl profitieren möchten, können gut beraten sein, sich für einen Anbieter mit einem entsprechend großen Sortiment zu entscheiden (10 Fuß Container finden).

Vor allem mit Hinblick auf den gebotenen Qualitätsstandard gilt es, keine Kompromisse einzugehen. Immerhin muss jeder Container, der auf den Meeren unterwegs ist, besondere Vorgaben erfüllen. Auf diese Weise stellen alle Verantwortlichen sicher, dass von ihren Schiffen und deren Ladung möglichst keine Gefahr ausgeht. Die Wahl des richtigen Containers spielt in diesem Zusammenhang eine besonders wichtige Rolle.

Tipps zur Auswahl des passenden Containers

Im Laufe der Zeit wurden zahlreiche Normen entwickelt, die es Unternehmen, die sich auf der Suche nach einem passenden Container befinden, ermöglichen, sich zu orientieren. Zu den bekanntesten Varianten gehören unter anderem 20-, 40- und 45 Fuß Container. Die verschiedenen Optionen unterscheiden sich teilweise in ihrer Höhe und in dem zugelassenen Maximalgewicht voneinander.

Gleichzeitig ist es wichtig, zu berücksichtigen, dass der ausgesuchte Container selbstverständlich zur Ladung passen muss. So gibt es unter anderem Lösungen, die für den Transport von Schüttgut und Lösungen, die für den gekühlten Transport von Lebensmitteln geeignet sind. Und auch diejenigen, die sich hochwertige Kunst- und Gemälde Reproduktionen nach Hause bestellen, sollten sich natürlich keine Sorgen über das sichere Ankommen ihrer Ware machen müssen.

Weitere Fragen, die mit Hinblick auf die Entscheidung für den richtigen Container eine wichtige Rolle spielen können, sind unter anderem:

  • Wie viel Platz benötige ich?
  • Benötige ich mehrere Container und muss ich diese stapeln?
  • Benötigt meine Ware besonderen Schutz?
  • Lege ich Wert auf besondere „Extras“, wie zum Beispiel eine überdurchschnittlich gute Belüftung?
  • Muss mein Container für den Transport von Gefahrgut freigegeben sein?

Informationen zu den jeweiligen Zulassungen befinden sich am Container selbst. Selbstverständlich ist es parallel dazu möglich, sich mit dem jeweiligen Händler auseinanderzusetzen und gezielt nachzufragen, durch welche Charakteristika sich ein bestimmter Container auszeichnet.

Wenn ein Container Schäden aufweist …

Die HafenCity hat sich im Laufe der Zeit verändert. Und genau das gilt auch für zahlreiche Container. Immerhin handelt es sich hierbei um klassische Alltagshelfer, die immer wieder mit äußeren Einflüssen konfrontiert werden. Aber welche Art von Beschädigung kann eigentlich dafür sorgen, dass es an der Zeit ist, den jeweiligen Container aus dem Verkehr zu ziehen?

Welche Reparaturstandards hier gelten, ist von der zuständigen Reederei abhängig. Diese legt die vertretbaren Toleranzen fest und zeigt auf, ab wann der jeweilige Container (zumindest vorerst) nicht mehr genutzt werden darf. Das bedeutet: Nicht jeder Kratzer und nicht jeder Riss muss repariert werden.

Wichtig ist, mit Hinblick auf das Thema „Sicherheit“ kein Risiko einzugehen und bei Fragen einen Blick auf die geltenden Standards zu werfen. Hierfür ist (zumindest im ersten Schritt) nicht das Unternehmen, das versendet, sondern der Containerpacker, der mit der Beladung beauftragt wurde, verantwortlich.

Wichtige Punkte zur Beladung

Um die Ladungssicherung zu gewährleisten, gilt es, unterschiedliche Punkte zu beachten. Zu den wichtigsten Vorgaben gehören:

  • die allgemeine Kontrolle der Ladung
  • das Einhalten individueller Trennvorschriften
  • die Kennzeichnung des Containers (zum Beispiel unter der Nutzung eines Gefahrgutkennzeichens)
  • die Dokumentation aller AbläufeQuelle / Foto: (c) pixabay.com

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