Dinge, die Sie beachten müssen, wenn Sie einen Zaun kaufen

In manchen Gegenden in Deutschland ist es unüblich, sein Grundstück einzuzäunen – in anderen selbstverständlich. Die Bauordnung, die ortsüblichen Richtlinien und nicht zuletzt das Nachbarschaftsrecht regeln das Aufstellen eines Zaunes. Bevor Sie sich also für einen Zaun entscheiden, informieren Sie sich über das Reglement in Ihrer Region.

Meistens ist es die Höhe, welche in den verschiedenen Gegenden unterschiedlich geregelt wird. Alles bis 1,90m ist üblicherweise erlaubt ohne dafür eine Sondergenehmigung einholen zu müssen – aber es gibt für alles eine Ausnahme von der Regel.

Materialien für den Zaun

Als Materialien für den Zaunbau stehen unterschiedliche Werkstoffe zur Verfügung. Neben den am meisten eingesetzten Metall und Holz gibt es da noch Stein, Beton, Kunststoff, Glas und textile Werkstoffe. Die Materialien unterscheiden sich in Preis und Lebensdauer.

Eine Mauer hält ein Leben lang und darüber hinaus, bietet absolute Blickdichte und Privatsphäre und sollte daher zeitlos designt werden. Der Nächste in Sachen Langlebigkeit ist der Metallzaun.

Die Auswahl hier reicht vom einfachen Maschendrahtzaun über einen Einfach- oder Doppelstabmattenzaun bis hin zum kunstgeschmiedeten Zaun. Metall muss vor Rost geschützt werden, damit es lange Freude bereitet und so werden Metallzäune entweder mit Kunststoff ummantelt (Maschendrahtzaun) oder feuerverzinkt und pulverbeschichtet (geschmiedeter Zaun).

Zäune dürfen gerne zweckmäßig und schön sein
Zäune dürfen gerne zweckmäßig und schön sein

Der Zaun aus Metall kann durch eine Hecke ergänzt werden, was ökologisch sinnvoll ist, denn einheimische Hecken bieten Insekten und Vögeln Schutz und Nahrung und sorgen für Blickdichte.

Der Holzzaun wirkt natürlich und liegt in seiner Haltbarkeitsdauer im Bereich 15-20 Jahre, wenn er immer wieder lasiert wird beziehungsweise Sie sich für den Einsatz von imprägniertem Holz entschieden haben. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und macht bei der Entsorgung nur dann keine Probleme, wenn Sie sich für eine umweltfreundliche Lasur entschieden haben.

Ein Zaun mit Elementen aus Glas ist eher eine Seltenheit im privaten Bereich. Kunststoff ist aufgrund seiner schlechten Recycling-Eigenschaften zu vernachlässigen und textile Stoffe wie Rattan haben eine sehr kurze Lebensdauer und sind damit nur eine vorübergehende Lösung.

Wenn Sie Ihr Grundstück einfrieden, benötigen Sie einen Durchtritt oder ein Einfahrtstor. Beim Tor haben Sie die Wahl zwischen manueller und elektrischer Bedienung.

Hoftor elektrisch

Die meisten Kunden entscheiden sich für ein elektrisches Hoftor, weil es mehr Komfort bietet. Wenn Sie abends aus dem Theater kommen und es in Strömen regnet, dann ist ein elektrisches Tor ein Segen. Das Tor kann kombiniert werden mit einem Fußgänger-Seitentörchen, welches manuell zu öffnen ist.

Bei den Einfahrtstoren haben Sie die Wahl zwischen Drehflügeltoren, Schiebetoren und Falttoren. Den Ausschlag gibt in den seltensten Fällen allein Ihr Geschmack, denn je nach Platz im Zufahrtsbereich scheidet die ein oder andere Möglichkeit aus.

Ein Drehflügeltor benötigt Platz in der Tiefe zum Öffnen der Flügel. Ein Schiebetor hingegen braucht Platz zu einer Seite der geplanten Einfahrt, ein selbsttragendes Mehr als eines, das auf einer Schiene läuft.

Für besonders beengte Einfahrten gibt es die Möglichkeit ein Falttor einzubauen, welches nur einen geringen Platzbedarf hat. Egal wofür Sie sich entscheiden, stellen Sie sicher, dass Sie sich verschiedene Angebote schicken lassen, um das für Sie beste auszuwählen.

Foto / Quelle: Redaktion

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