Schützt die Schwachen: „Bring Corona nicht zur Oma“

Es ist hart an bestimmten Tagen nicht mit den Menschen zusammen sein zu können, die man liebt. In Zeiten von Covid 19 ist aber gerade das Nicht-Besuchen der tiefste Ausdruck von Liebe und Fürsorge. „Bring Corona nicht zur Oma“ lautet ein Spruch aus der aktuellen Gesundheitswerbung.

Diese Aufforderung kann man sozialer rücksichtsvoller Mensch nur unterstützen. Man kann allerdings noch ein bißchen mehr tun, wenn man möchte, daß es den Großeltern oder alten Menschen generell besser geht und sie gesund bleiben.

Die Arbeiten von Langer und Rodin geben auch ganz praktische Tips in der Corona-Krise. Die beiden Wissenschaftler untersuchten schon vor knapp 40 Jahren, welche Faktoren einen positiven Einfluß auf die Gesundheit älterer Menschen haben.

Vereinfacht gesagt lautet ihre Empfehlung: Blumen und Verantwortung. Bei der klassischen Untersuchung, die seitdem im Kern Bestätigung fand, wurden zwei Gruppen von älteren Menschen gebildet.

Die immensen Folgeschäden für unsere Gesellschaft nicht absehbar
Die immensen Folgeschäden für unsere Gesellschaft sind mal im Ansatz nicht absehbar

Die eine erhielt eine Pflanze, um die sie sich selbständig kümmern sollten und die Freiheit über Dinge ihres Alltagslebens selbst zu bestimmen. So konnten sie wählen, wie die Möbel in ihrem Heimzimmer aufgestellt wurden und ob sie den Kaffee lieber im Zimmer oder auf dem Balkon zu sich nehmen.

Die Kontrollgruppe hatte weder Blumen noch ähnliche Freiheiten. Davon abgesehen wurden alle Versuchsteilnehmer auf Grundlage des besten geriatrischen Wissens versorgt.

Die Ergebnisse nach dieser Studie belegen eindrücklich, den Wert von Verantwortung und Freiheit. Und zwar nicht nur für die psychische Gesundheit, sondern auch für das körperliche Wohlbefinden. Menschen, die eine Pflanze besaßen, um die sie sich kümmerten und die über Kleinigkeiten ihres Alltags entscheiden durften, waren nachhaltig gesünder und lebten länger.

Wer seinen Großeltern oder Eltern in diesen schwierigen Zeiten etwas Gutes tun will, schenkt ihnen zu Ostern am besten eine Pflanze, die er dann vor die Haustür stellt oder von einem Lieferdienst bringen läßt. Man könnte die Oma und den Opa auch fragen, was sie von einem Tablet oder einem neuen Smartphone halten.

Nicht jeder ältere Mensch hat noch Lust, sich mit neuer Technik herumzuschlagen. Sollten sie allerdings ja sagen und auch schon ein Gerat anvisiert haben, darf man ihnen bei der Besorgung gerne behilflich sein.

Apropos Besorgung. Ältere oder kranke Menschen können oft nicht mehr problemlos allein einkaufen gehen. Sie wissen aber in der Regel noch sehr gut, was ihnen schmeckt. Wer also wirklich helfen will, der läßt sie entscheiden, was auf den Mittagstisch kommt und geht nur für sie einkaufen.

Der erhobene Zeigefinger ist in Krisen sehr beliebt. Manchmal neigt man auch dazu, ältere, scheinbar gebrechliche Menschen wie kleine Kinder zu behandeln. Sie sind es nicht. Ganz im Gegenteil sind es Menschen, die gelernt haben, ein verantwortungsvolles Leben zu führen.

Wenn man will, daß sie es weitertun, sollte man ihnen genau das jetzt geben: Mehr Selbstverantwortung. Und wenn sie möchten ein neues Smartphone zum skypen. Eine neue Pflanze im Frühling und zu Ostern sowieso.

Und wer sich jetzt fragt, was Oma und Opa mit Personalentwicklung, Workshops für Unternehmen oder auch Potenzialanalysen zu tun haben, sollte entweder anrufen, eine Mail schreiben oder vielleicht gleich ein Online-Coaching oder ein Online-Seminar buchen, das mit moderner Führung, Selbstverantwortung und Teamgeist zu tun hat. Personalentwicklung3000 denkt über Grenzen und ohne Rücksicht auf mentale Kontaktsperren. Rücksichtslos innovativ.

Foto / Quelle: www.personalentwicklung3000.de

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