Gut drei Millionen Menschen besuchten den Hamburger Winterdom

Nach 31 Veranstaltungstagen endete der 683. Winterdom gestern. Das überwiegend trockene Wetter lockte zahlreiche Besucher auf den Dom, die besonders den Lichterglanz bei früher Dunkelheit sowie den wunderbaren Geruch nach Glühwein und gebrannten Mandeln genossen.

„Insgesamt konnten wir mit rund drei Millionen Besuchern das hohe Niveau der vergangenen Jahre halten“, bilanziert Franziska Hamann, Leiterin des Fachbereichs Volksfeste und Sonderveranstaltungen der veranstaltenden Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, den Winterdom.

„Der bunte Mix aus Hightech und Nostalgie, aber auch die kulinarische Vielfalt die der Dom seinen Besuchern bietet, sind das Erfolgsrezept“, so Hamann weiter. Insgesamt kamen in diesem Jahr wieder rund zehn Millionen Besucher zu den drei Dom-Veranstaltungen.

Hamburger Dom Meile
Hamburger Dom Meile

Kinder- und Familienfreundlichkeit werden auf dem Hamburger Dom ganz groß geschrieben. Hierzu hatte der Winterdom einige besondere Highlights zu bieten. Die Dom-Parade am ersten Familientag war ein voller Erfolg. Vor allem das Feuerwerk zum Abschluss der Parade kam besonders gut bei den kleinen Besuchern an. Als außergewöhnlichster Ort nahm der Hamburger Dom am 9. Bundesweiten Vorlesetag teil.

So lasen unter anderen TV-Köchin Cornelia Poletto, Schauspielerin Rhea Harder und Boxer Alexander Dimitrenko im Riesenrad Geschichten für Kinder vor. Und zum Nikolaustag füllten die Schausteller die abgegebenen Stiefel mit Dom-Leckereien. Als gelungene Neuheit erwies sich der zum ersten Mal gastierende Landmarkt. Mit dem Hofladen, seiner Oldtimer-Trecker-Ausstellung und der ländlichen Atmosphäre, bot der Landmarkt eine gute Ergänzung zur bunten Glitzerwelt auf der Dom-Meile.

Riesenrad Hamburger Dom
Riesenrad Hamburger Dom

Die Besucherzahlen verdeutlichen, dass sich der Hamburger Dom als Traditionsveranstaltung und Aushängeschild der Stadt gleichbleibend großer Beliebtheit erfreut. Damit das auch zukünftig so bleibt, unterzeichneten die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation als Veranstalter des Hamburger Dom und die Schausteller gemeinsam ein „Memorandum of Understanding“.

„Wir freuen uns sehr über diesen Schritt, es ist wichtig, dass wir gemeinsame Anstrengungen unternehmen, um die Attraktivität des Hamburger Dom nicht nur zu erhalten, sondern auch weiter zu entwickeln“, sagt Manfred Pluschies, Präsident des Schaustellerverband Hamburg von 1884 eV.

Auch Berndt Klempe, Vorsitzender vom Landesverband des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg eV bestätigt: „Die Besucher zieht es vor allem wegen der einmaligen Atmosphäre und dem vielfältigen Angebot bei den Fahrgeschäften sowie den kulinarischen Genüssen auf das größte Volksfest des Nordens – damit das so bleibt, müssen die Stadt und die Schausteller weiterhin an einem Strang ziehen.“

Hamburger Dom: Unterzeichner des Memorandum of Understanding
Hamburger Dom: Unterzeichner des Memorandum of Understanding

Für Gesprächsstoff sorgte ein Stromausfall beim „Flasher“. Ansonsten wurden bei der Polizei und auch beim Deutschen Roten Kreuz über den gesamten Veranstaltungszeitraum keine über das übliche Maß hinausgehenden Zwischenfälle registriert. Im Anschluss an den Winterdom werden die Betriebe in der dreimonatigen Winterpause für den Frühlingsdom überholt und hergerichtet, um am 22. März die Volksfest-Saison 2013 zu eröffnen.

Web: hamburg.de/dom & facebook.de/hamburgdom

Fotos: © Hamburger Dom / Henning Angerer

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