Studieren und Leben in Hamburg

Das Schuljahr endet und während man noch mitten in den Abiturprüfungen steckt, muss man sich der Frage stellen, wie soll es jetzt weitergehen? Man kann eine Ausbildung anfangen oder studieren, je nachdem, was einem mehr liegt bzw. wofür man sich interessiert.

Manch einer bereitet sich bereits auf die ersten Vorstellungsgespräche vor, obwohl noch nicht alle Prüfungen erledigt sind. Die anderen haben noch Zeit, sich zu entscheiden, wohin ihr Weg sie führt, da die Bewerbungsfrist für das Studium erst am 1. Juni beginnt und bis Mitte Juli läuft.

Ausbildung oder Studium?

Studieren in Hamburg
Studieren in Hamburg

Diese Frage sollte man sich natürlich nicht erst jetzt stellen. Besser ist es, wenn man sich bereits während des Beginns des Abiturs Gedanken darüber macht, was man hinterher eigentlich tun möchte. Denn nicht für alles, muss man zwangsläufig studieren.

Viele Schulen, Arbeitsämter und einige Internetforen bieten hierfür die Gelegenheit, sich darüber zu informieren und zu orientieren, was einem am besten liegt und was für Alternativen der Arbeitsmarkt bzw. die Hochschulen und Universitäten bieten. Darüber hinaus gibt es häufig auch die Möglichkeit, einen Schnuppertag erleben zu können und sich so ein Bild darüber zu machen, ob beispielsweise das Studieren überhaupt das Richtige ist.

Was studiere ich?

Sobald man sich entschieden hat, welchen Weg man einschlagen möchte. Ist die Auswahl an möglichen Studienfächern immer noch enorm hoch. Oftmals führt nicht nur ein Weg ans Ziel und man sollte sich einen genaueren Überblick über die einzelnen Studienfächer und ihre Inhalte verschaffen. Ein Blick in die Fächerübersicht und Kurzbeschreibungen kann da sehr hilfreich sein und einem schon vorher zeigen, ob dies wirklich die richtige Wahl sein wird oder aber ob einem ein anderer Studiengang besser liegen wird.

Wo studiere ich?

Nach der Entscheidung, welchen Studiengang man wählen möchte, folgt als nächster Schritt, die Suche nach der richtigen Hochschule oder Universität. Dabei ist nicht nur zu beachten, dass nicht jede Einrichtung dieselben Fächerkombinationen anbietet. Man sollte sich auch entscheiden, ob man lieber an einer Hochschule mit vorgegebenem Stundenplan lernen mag oder sich an eine Universität begibt, die lediglich vorgibt, welche Fächer absolviert werden müssen. Es aber dem Studierenden überlässt, sich selbst zu organisieren und für die jeweiligen Fächer einzutragen.

Jede Universität in Deutschland bietet im Frühjahr sogenannte Unitage an, bei denen die zukünftigen Studierenden die Möglichkeit erhalten, sich nicht nur den Campus anzusehen, sondern auch Informationen von bereits Studierenden und Dozenten zu erhalten. Informationen dazu erhält man auf den Seiten der der wissenschaftlichen Fakultäten. So bietet die Universität Hamburg aktuell am 28. Mai 2013 eine Vortragsreihe für Studieninteressierte sowie eine Gruppenberatung für internationale Studieninteressierte am 03.Juni 2013 an, wobei man einiges über die Studienfächer und den Bewerbungsweg erfahren kann.

Bewerbung?

Nachdem sich der Studienwillige entschieden hat, was er studieren möchte und an welcher Institution, erfolgt nun als nächster Schritt die Bewerbung um einen Studienplatz. Um keine Fristen oder Fehler zu machen, empfiehlt es sich, auf der Homepage des jeweiligen Institutes nachzusehen. Alle Immatrikulationsbüros, wie auch das der Universität Hamburg, informieren rechtzeitig über die Fristen und bieten Hilfestellung beim Ausfüllen und Zusammenstellen der benötigten Unterlagen.

Angenommen und nun?

Du wurdest an deiner Wunschuniversität angenommen? Herzlichen Glückwunsch! Jetzt steht die nächste Entscheidung an, wo, wie und wovon soll man während des Studiums leben? Denn das Studieren ist teuer. Viele Universitäten und Hochschulen bieten Plätze in Studentenwohnheimen an, mancher Orts haben sogar die Wohnungsbaugesellschaften das Potential von Studentenwohnungen erkannt und bieten diese als solche von vorneherein an. Natürlich gibt es darüber hinaus die Möglichkeit, sich selbst eine Wohnung zu suchen, selber eine Wohngemeinschaft zu gründen oder aber bereits in eine bestehende WG einzuziehen.

Beispielsweise bietet in Hamburg das Portal www.wghamburg.net all jenen Hilfestellung, die eine WG gründen oder einen Platz in eben dieser suchen. Mit dem Einzug in eine Wohnungsgemeinschaft kann man eine Menge an Geld sparen, dennoch muss auch dies finanziert werden. Einige werden von den Eltern unterstützt, indem sie zuhause wohnen bleiben können oder aber die Eltern die Studiengebühren übernehmen und möglicherweise einen Großteil der Lebenshaltungskosten. Andere erhalten Bafög oder gar Stipendien.

Viele Kreditinstitute in Deutschland bieten Studentenkredite bzw. –darlehen an, welche nach Beendigung des Studiums zurückgezahlt werden müssen. Eine weitere Möglichkeit stellt die Suche nach einem Nebenjob dar. Gerne gesehen werden Studenten als Hilfen in der Gastronomie, welche sich in Hamburg idealerweise stark um die 24 staatlichen und privaten Universitäten und Hochschulen angesiedelt hat.

Abgelehnt, heißt nicht, es ist vorbei!

Natürlich hat nicht jeder das Glück, sofort seinen Wunschstudienplatz an genau der Universität bzw. Hochschule zu erhalten, an der man sich beworben hat. Hier gilt die Devise, zu überlegen, was man nun tun möchte. Eine Option stellt das Warten auf die Nachrutschmöglichkeit im NC-Verfahren dar. Man kann sich an dieser Stelle aber auch entscheiden, ob man beispielsweise ein Jahr aussetzt und es später erneut dort versucht.

Eine weitere Variante ist die Überlegung, einfach an der anderen Institution mit dem Studieren zu beginnen und vielleicht stellt sich diese schlussendlich als die bessere Alternative heraus oder, wenn man auf keinen Fall damit leben kann, bleibt der Versuch einen Studienplatztausch vorzunehmen.

Foto: Flickr, BY-SA © Saad Faruque

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