Ab ins Allgäu: Umweltbewusstes Handeln im Hotelbetrieb Sonnenalp Resort

Die Sonnenalp im Allgäu darf sich ab sofort ein CO2 neutrales Unternehmen nennen. In einem dreistufigen Verfahren wurde das traditionsreiche Fünf-Sterne-Haus in Ofterschwang mit Unterstützung der Firma Fokus Zukunft aus Berg am Starnberger See zertifiziert.

Dabei bewerteten sie eine Reihe von Projekten und Maßnahmen, die das Hotel bereits umsetzt und die sich positiv auf die CO2-Bilanz auswirken. Dazu gehören der Einsatz von Solarenergie, Ökostrom und einer Hackschnitzel-Anlage sowie sehr kurze Arbeitswege durch Mitarbeiterhäuser in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz.

Zudem ist die hauseigene Wäscherei ebenfalls CO2 neutral und während der letzten Renovierungsphase im Zuge des 100-jährigen Jubiläums wurden rund zweidrittel der Möbel aufgearbeitet anstatt sie zu ersetzen. Für eine Unterstützung der biologischen Vielfalt sorgen die hauseigenen Bienenstöcke auf dem Außengelände.

Die nächste Generation im Fokus
Die nächste Generation im Fokus – Sonnenalp Resort Außenansicht

Die Gastgeber Anna-Maria und Michael Fäßler integrieren umweltbewusstes Handeln bereits seit langem in den Hotelbetrieb, jetzt auch durch die Zertifizierung messbar. Zusätzliche Maßnahmen wie eine Anlage zur Abtrennung des Wasseranteils im Lebensmittelmüll werden derzeit noch beobachtet und diskutiert. Weitere Informationen zur Sonnenalp finden sich unter www.sonnenalp.de.

„Ein Luxushotel komplett klimaneutral zu führen ist unrealistisch, daher wird der CO2-Ausstoß analysiert beziehungsweise erfasst und dann durch Investition in klimafreundliche Projekte ausgeglichen. Wir möchten jedoch weitergehen, das heißt nicht nur ausgleichen, sondern durch aktives Handeln auch reduzieren“, so Gastgeber Michael Fäßler.

Das dreistufige Verfahren, das die Sonnenalp durchlaufen musste, beginnt mit der Treibhausgas-Erfassung. Dafür ermittelte die Firma Fokus Zukunft wie hoch der CO2-Fußabdruck des Hotels ist und anschließend sprach sie Handlungsempfehlungen zur Reduktion von CO2 aus. Wesentliche Reduzierungspotentiale liegen in der Senkung des Energiebedarfs und dem Bezug von klimaneutralem Heizöl und Flüssiggas.

Die Arbeitswege der Mitarbeiter machen etwa zehn Prozent der Gesamtemissionen aus. Durch das Bilden von Fahrgemeinschaften, die Anschaffung von Jobrädern und den Bau eines neuen Mitarbeiterhauses in unmittelbarer Nähe zum Hotel, können über 24 Tonnen CO2 im Jahr eingespart werden.

Eines der bestehenden Vorzeigeprojekte ist die hauseigene Wäscherei. Durch den Bezug von klimaneutraler Wäsche spart die Sonnenalp 162 Tonnen CO2 jährlich. Die Arbeit erfolgt hier auf Basis modernster Technologien, um umwelt- und sozialverträgliche Dienstleistungen anbieten zu können.

Das Wasser für die Maschinen stammt aus dem hauseigenen Brunnen und an der Mangel, in der Waschstraße sowie im Trockner arbeitet das Team mit Wärmerückgewinnung. Zudem wird mit Hilfe von Niedrigtemperaturverfahren der Energiebedarf der Maschinen gesenkt.

Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der 1.000 Quadratmeter großen Wäschereihalle ist derzeit noch in der Planungs- bzw. Genehmigungsphase, wird das Unternehmen aber zukünftig auch mit klimaneutralem Strom versorgen. Mehr Informationen dazu auf: www.sonnenalp.de/klimaneutral

Foto / Quelle: www.sonnenalp.de

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