Damit Happy und Birthday nicht getrennte Wege gehen: So werden Geburtstagskarten zum Hit

Jeder hat sie mindestens schon einmal bekommen: Eine Geburtstagskarte, die alles andere als happy macht. Ein fragwürdiger Wortwitz, unpersönliche Worte oder gar das falsche Alter – beim Schreiben kann viel schiefgehen. Damit die Karte wirklich für echte Lacher sorgt und die Wünsche mitten ins Herz treffen, gibt es einige leicht umzusetzende Tricks.

1. Die persönliche Anrede darf nicht fehlen

Einige Geburtskarten beginnen unvermittelt mit der eigentlichen Grußbotschaft. Zwar wissen die Empfänger häufig, dass sie gemeint sind, doch irgendwie macht sich ein unbehagliches Gefühl bereit. Vergleichbar ist die Situation mit einem Einkauf im Supermarkt. Trotz Wortgewandtheit legen Einkäufer ihre Waren auf das Kassenband, schauen die Kassierenden dabei weder an noch wechseln sie ein Wort oder reagieren auf eine Nachfrage. Stattdessen herrscht Stille, zumindest einseitig. Eine absurde Situation, oder? Auch die Geburtstagskarte, die sofort ohne Grußformel-Einstieg mit Namen beginnt, wirkt ähnlich sonderbar.

Mit einer coolen Karte ist der erste Schritt getan
Mit einer coolen Karte ist der erste Schritt getan / (c) pixabay.com – Alexas_Fotos

2. Wortwitz ja, aber auf Kosten des Empfängers

Ein Lächeln ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen. Deshalb sind Geburtstagsgrüße mit einer Prise Humor eine tolle Idee. Allerdings sollten die Späße nie auf Kosten des Empfängers gehen. Zweideutige Wortwitze sind nur angebracht, wenn das Geburtstagskind genau sie so sehr liebt. Sind sich die Verfasser der Grüße unsicher, welcher Humor wirklich gut ankommt, ist Zurückhaltung angebracht. Viele Damen mögen es beispielsweise gar nicht, wenn sie bei den Segenswünschen auf ihr Alter angesprochen werden.

Um nicht ins Fettnäpfchen zu treten, sollten sich Grüßende lieber auf die positiven Eigenschaften und persönliche Anekdoten konzentrieren. So kann der letzte Geburtstag angesprochen werden und damit verbunden die Vorfreude auf die neuerlichen Feierlichkeiten, das Schaffen gemeinsamer Erinnerungen.

3. Das Motiv macht den Unterschied

Der erste Blick auf die Karte kann für Schmunzeln sorgen und Lust wecken, sie zu öffnen. Doch die Vorderseite der Geburtstagskarte kann auch für schlechte Laune sorgen. Ist das Motiv unangebracht, vergeht dem Geburtstagskind häufig die Lust, überhaupt einen Blick auf die Grußbotschaft im Inneren werfen zu wollen. Neben etwas Geschick für die Erstellung der Texte, ist auch gutes Gespür für die Motivauswahl gefragt. Wer seine Postkarten online verschicken und mit Geburtstagswünschen verzieren möchte, hat sogar noch mehr Möglichkeiten und kann sogar selbst kreativ tätig werden.

Ein gemeinsames Foto oder eine Erinnerung an einen Lieblingsmoment machen die Karte zu etwas ganz Besonderem. Oft gibt es bei den Onlinekreationen zahlreiche Schriften, Ornamente und andere Details, mit der sich die Aufmachung individualisieren lässt.

4. Keine kopierten Texte verwenden

Beim Aufklappen der Karte sollte das Geburtstagskind individuelle Worte finden. Steht dort beispielsweise nur der Liedtext von „Happy Birthday“ oder einem anderen Lieblingssong, wirkt alles etwas unpersönlich. Zitate können den Zeilen einen gewissen Pfiff geben, sollten jedoch durch individuelle Botschaften ergänzt und ausgestaltet werden.

Eine tolle Idee sind auch Sprichwörter, die das Geburtstagskind vielleicht gern selbst benutzt. Jeder hat bestimmte Worte, die ihm/ihr immer wieder über die Lippen kommen. Wer sie in seine Grüße integriert, zeigt besonders viel Aufmerksamkeit und ringt dem Geburtstagskind mit Sicherheit ein kleines Schmunzeln ab.

5. Grüße, die rechtzeitig ankommen: Karten rechtzeitig auf die Reise schicken

Viele Geburtstagskarten lassen sich nicht einfach in den Briefkasten werfen, sondern müssen einige Kilometer Reiseweg auf sich nehmen. Damit die Grüße rechtzeitig zum Ehrentag eintreffen, sollte die Karte rechtzeitig gefertigt und verschickt werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sendet die Botschaft bereits eine Woche früher innerhalb Deutschlands.

Damit das Geburtstagskind die Karte erst an seinem Ehrentag öffnet, kann auf dem Briefumschlag ein Vermerk stehen (u. a. „Bitte erst am XX öffnen.“). Kommen die Geburtstagsgrüße aus dem Ausland, ist etwas mehr Vorbereitungszeit erforderlich. Luftpost benötigt häufig mehr als eine Woche; der Postversand per Schiff sogar noch länger.

Was passiert, wenn der Geburtstag vergessen wurde und die Grüße zum Ehrentag noch unausgesprochen blieben? Hier ist eine charmante Offensive gefragt: Die Einleitung in der Karte sollte direkt mit dem Missgeschick und einer Entschuldigung beginnen. Im Anschluss folgen dann die eigentlichen Grüße an das Geburtstagskind. Damit dieser Fauxpas künftig nicht mehr passiert, wird der Geburtstag dick im Kalender eingetragen.

Quelle / Foto: (c) Redaktion

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