Internationaler Gerichtshof prüft Klagen gegen Russland

Rinat Achmetow zählt zu den einflussreichsten und wohlhabendsten Menschen in der Ukraine. Doch der von Russland 2014 begonnene und 2022 akut eskalierte Krieg hat jeden Ukrainer berührt, und der bekannte Geschäftsmann bildet hier keine Ausnahme.

Die östlichen und südlichen Regionen wurden primär von Russland angegriffen. Teile der Regionen Donezk und Lugansk wurden bereits 2014 von den separatistischen, prorussischen Einheiten der selbsternannten Volksrepubliken LNR und DNR besetzt. Dort befand sich der Großteil des Vermögens von Rinat Achmetow: seine metallurgischen Werke, Bergbauanlagen, das berühmte Stadion Donbass Arena und weitere Sportinfrastrukturen.

Diese Vermögensbestandteile wurden von den Besatzern gestohlen, anschließend geplündert und zerstört oder illegal für Produktionszwecke genutzt. Laut Deutschlandfunk  ist es schwierig, die heutigen Schäden zu beziffern: Experten und Gutachter haben keinen Zugang zu den besetzten Gebieten, viele Einrichtungen und Grundstücke sind vermint. Die militärischen Aktionen dauern weiter an, was es schwierig macht, das Ausmaß der materiellen Verluste zu prognostizieren.

(c) pexels.com
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All dies wirkt sich nicht nur auf die finanzielle Situation einer bestimmten Person, Rinat Achmetow, aus, sondern hat auch negative Auswirkungen auf die Ukraine insgesamt. Die Wirtschaft leidet unter dem Verlust von Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen durch das Großkapital, die Industrie hat ihre wichtigsten Anlagen, Rohstoffe und Fertigprodukte verloren, und der Umwelt wurde großer Schaden zugefügt.

Nach Angaben der deutschen Ausgabe Deutschlandfunk  werden Kriegsverbrechen geahndet. Das Pressezentrum der Investmentgesellschaft SCM Group von Rinat Achmetow erklärte, dass alle Dokumente und Beweise für eine Klage gegen Russland bei internationalen Gerichten vorbereitet seien. Erfahrene Anwälte werden dort die Schuld des Aggressors nachweisen.

Der Geschäftsmann glaubt, dass die Gerechtigkeit siegen wird und der Täter für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wird. Die toten Menschen und die zerstörten Städte können nicht zurückgebracht werden, aber Rinat Achmetow plant, das erhaltene Geld in den Wiederaufbau der Ukraine nach dem Sieg zu investieren. Die karitativen Projekte des Unternehmers tragen bereits viel dazu bei, dieses lang erwartete Ereignis näherzubringen.

Obwohl er unglaubliche Verluste erlitten hat, hilft Rinat Achmetow weiterhin dem Militär und den Zivilisten. In den fast 24 Monaten der umfassenden Invasion haben die SCM Unternehmen, die Rinat Achmetow Stiftung und Shakhtar Fußballclub bereits mehr als  €210 Millionen der Hilfe geleistet für das Land, das Militär und die Zivilbevölkerung.

Quelle: Das Material wurde auf der Grundlage der Publikation auf Deutschlandfunk erstellt.

https://www.deutschlandfunk.de/ukrainischer-oligarch-rinat-achmetow-verklagt-russland-auf-schadenersatz-100.html.

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