Deutschland droht, bei Erfindergeist und Forschung den Anschluss zu verlieren

Nach wie vor zählen deutsche Konzerne zu den innovativsten weltweit. Wie aus einer neuen Studie von Block-Builders.de hervorgeht, ist allerdings längst nicht in Stein gemeißelt, dass dies auch so bleibt. Konzerne in Nordamerika haben ihre Forschungsausgaben binnen eines Jahres um satte 13 Prozent erhöht – in Europa liegt das Plus im Mittel hingegen bei 7 Prozent.

Weltweit sind es indes 12 Prozent, und dies, obwohl die Konzerne ihren Umsatz lediglich um 2 Prozent erhöhen konnten. Bei einem Länderranking (Unternehmen, höchste Forschungsausgaben) rangieren die Vereinigten Staaten eindeutig auf dem ersten Platz, gefolgt von Japan, China und anschließend Deutschland.

Forscherin im Labor
Kein Geld für Forschung mehr in Deutschland © pixabaycom jarmoluk

Forschungsausgaben lassen sich nicht eins zu eins in Patentanmeldungen übersetzen, allerdings besteht eine Korrelation. Und blickt man nach den in einem Jahr angemeldeten Patenten, dann landet Deutschland sogar auf dem zweiten Platz, dennoch: Die Entwicklung lässt aus deutscher Sicht nicht nur Gutes erhoffen.

Deutsches Unternehmen bei KI-Patenten führend

So wurden in Deutschland zuletzt 4,7 Prozent weniger Patente angemeldet, als im Jahr zuvor. Abgesehen von Japan (Minus 0,4 Prozent) konnten sämtliche andere gemäß Patentanmeldungen innovativen Länder einen Anstieg verzeichnen. Bei einem Blick auf das große Thema Künstliche Intelligenz (KI) wird sichtbar, dass Deutschland in der Forschung hier durchaus eine Schlüsselposition einnimmt.

17,1 Prozent aller KI-Patente stammen aus der Bundesrepublik, auch hier befinden sich nur die Vereinigten Staaten von Amerika weiter vorn. Das fleißigste Unternehmen im Bereich der KI-Patente war sogar der deutsche Bosch-Konzern, der mit 378 Patentanmeldungen noch vor Huawei (281), Google (244), Microsoft (177) und Samsung (175) liegt.

Quelle / Fotos: block-builders.de / © pixabay.com

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Redaktion

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