Fünf Tipps zur Stressbewältigung – so geht effektive Entspannung

Im hektischen Alltag ist es oft eine Herausforderung, die nötige Ruhe und Erholung zu finden. Stattdessen lassen wir uns bereits von Kleinigkeiten stressen und aus der Ruhe bringen – auch wenn dadurch unsere Lebensqualität abnimmt. In diesem Artikel stellen wir 5 hilfreiche Tipps vor, die dabei helfen können, Stress abzubauen und effektiv zu entspannen. Von bewährten Entspannungstechniken bis hin zu einfachen Veränderungen im Alltag – mit diesen Tipps lässt sich der Alltag ruhig und stressfrei gestalten.

mit diesen Tipps lässt sich der Alltag ruhig und stressfrei gestalten.
Mit diesen Tipps lässt sich der Alltag ruhig und stressfrei gestalten / (c) Foto von Emma Simpson auf Unsplash

Tipp 1: Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen

Das Erlernen einer aktiven Entspannungsmethode ist eine effektive Methode, um langfristig besser mit Stress umgehen zu können. Ein Beispiel hierfür ist die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Sie kann dabei helfen, die muskuläre Spannung bewusst zu beeinflussen und dadurch einen tiefen Entspannungszustand im gesamten Körper zu erreichen. So lassen sich Stressreaktionen frühzeitig erkennen und durch gezielte Lockerung der Muskulatur verhindern.

Eine weitere hilfreiche Entspannungstechnik ist das Autogene Training, bei dem man lernt, sich selbstständig in einen entspannten Zustand zu versetzen. Durch das Vorsprechen von bestimmten Formeln, die auf physiologische Entspannungsreaktionen abzielen, wird ein Zustand von Ruhe, Schwere und Wärme erreicht. Gleichzeitig gilt Autogenes Training dabei, die Muskulatur zu lockern, die Durchblutung zu verbessern und mit gezielten Übungen auch spezifische Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden zu lindern.

Viele Menschen schätzen bei Autogenem Training, Yoga und Meditation die unterstützende Wirkung von Heilsteinen. Besonders Schungit Steine  können sich hervorragend als Begleiter bei Meditation und Achtsamkeitsübungen eignen, da ihnen eine entspannende Wirkung nachgesagt wird.

Tipp 2: Körperliche Aktivität

Verschiedene Sportarten wie Joggen, Yoga, Fahrradfahren, Spazierengehen, Badminton oder auch Gartenarbeit helfen beim Abbau von Stresshormonen. Ganz grundsätzlich gilt, dass Bewegung ideal geeignet ist, um unsere Seele zu beruhigen und die Gedanken einfach mal schweifen zu lassen. Am besten eignet sich dabei körperliche Aktivität an der frischen Luft: Bereits fünf bis zehn Minuten können einen deutlichen positiven Effekt auf das Wohlbefinden haben.

Tipp 3: Kurze Tricks zur Stressbewältigung

Wenn es mal schnell gehen muss, gibt es auch andere, kurzfristige Methoden, die Stress bekämpfen und dabei helfen können, zur Ruhe zu kommen. Beispielsweise kann man für einen kurzen Moment die Handgelenke unter kaltes Wasser halten oder tief Luft holen und anschließend bewusst zwei bis drei Atemzüge langsam ausatmen. Es empfiehlt sich auch, von 20 rückwärts bis null zu zählen oder sich dazu zu zwingen, für mindestens 60 Sekunden zu lächeln. Denn auch wenn es zunächst absurd klingt – Studien belegen, dass selbst ein falsches Lächeln dabei hilft, Glückshormone freizusetzen.

Tipp 4: Das Smartphone weglegen

Was viele nicht wissen: Smartphones können oft zu vermehrtem Stress führen. Die ständige Erreichbarkeit verhindert, dass wir uns ausruhen und entspannen können, zudem werden die Sinne ständig durch Signaltöne, Benachrichtigungen, Vibrationen und auch durch die visuellen Effekte überladen.

Das Smartphone bombardiert uns mit Reizen und lenkt uns ab, was effektives Arbeiten und Aufmerksamkeit erschwert. Besonders bei wichtigen Aufgaben oder unter Zeitdruck ist es deshalb ratsam, das Smartphone ganz auszuschalten. Falls das nicht möglich ist, sollten alle möglichen Benachrichtigungen, Töne und auch Vibrationen deaktiviert werden – auch App-Benachrichtigungen, E-Mail-Mitteilungen, Push-Benachrichtigungen und Youtube-Meldungen.

Auch abends sollten wir lieber zu einer Tasse Kräutertee und einem Buch greifen, statt vor dem Einschlafen das Handy in die Hand zu nehmen. Der Bildschirm des Handys und die damit verbundenen Aktivitäten können die Qualität des Schlafs beeinträchtigen und uns mit Stressgefühlen belasten. Indem wir bewusst auf digitale Geräte verzichten und stattdessen auf beruhigende Aktivitäten setzen, schaffen wir eine ruhige Atmosphäre und ermöglichen unserem Körper und Geist eine erholsame Nachtruhe.

Tipp 5: Die richtige Einstellung

Zu guter Letzt: Das persönliche Stressempfinden wird stark von unserer subjektiven Wahrnehmung und Einstellung zu Situationen beeinflusst. Eine stressauslösende Haltung zeichnet sich oft durch Perfektionismus, Überdramatisierung oder extreme Verallgemeinerungen aus. Ein gutes Beispiel dafür ist das Phänomen der „falschen Kasse“ im Supermarkt: Wir ärgern uns, immer die langsamere Schlange zu wählen. Unsere selektive Wahrnehmung verstärkt dabei den Eindruck, ständig an der falschen Kasse zu stehen – und erzeugt in der Folge Stress.

Eine sinnvolle Methode zur Stressbewältigung besteht also darin, unsere grundlegende Einstellung in vermeintlichen Stresssituationen zu ändern. Anstatt uns über Dinge zu ärgern, die wir nicht ändern können, sollten wir lernen, sie anzunehmen. Karl Valentin brachte es auf den Punkt: „Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch!“ Durch die bewusste Akzeptanz können wir den Stress reduzieren und gelassener mit den Herausforderungen umgehen.

Quelle / Foto: (c) Redaktion

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