Die neue Holsten-Brauerei zieht 2019 nach HH-Hausbruch um

Die Holsten-Brauerei plant 2019 mit der Produktion und Logistik nach Hamburg-Hausbruch umzuziehen, weil der bisherige Standort in Hamburg-Altona nicht mehr optimal für einen Industriebetrieb dieser Größe ist.

Die Verwaltung von Carlsberg wird auf dem bisherigen Brauerei-Gelände verbleiben – vorerst in den derzeitigen Räumen, nach Fertigstellung erster Bürogebäude sollen neue Flächen im Quartier angemietet werden.

Der neue Besitzer des Geländes der Holsten-Brauerei in Altona, die SSN Group, wird nicht vor 2020 mit dem Neubau des Areals beginnen, so dass Carlsberg Deutschland entschieden hat, sowohl mit der Administration, als auch den zukünftig in Hausbruch angesiedelten Bereichen Produktion und Logistik bis November 2019 am derzeitigen Standort in Altona zu bleiben.

Spätere Inbetriebnahme der neuen Holsten-Brauerei
Spätere Inbetriebnahme der neuen Holsten-Brauerei

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Holsten-Brauerei in Hausbruch auch nicht, wie bisher geplant, zu März 2019 in Betrieb genommen wird, sondern im Laufe des Novembers 2019.

Gründe für diese Entscheidung:
„Eine Inbetriebnahme der neuen Brauerei im März würde bedeuten, dass wir bei Startschwierigkeiten direkte Auswirkungen auf die Saison spüren würden. Wir planen für 2019 mit steigenden Absätzen, die eine hohe Verfügbarkeit unserer Produkte voraussetzen.

Die Verschiebung des Go-Lives auf November 2019 bietet uns einen Zeitpuffer für eine wohldurchdachte Inbetriebnahme der neuen Brauerei und die Sicherstellung der Belieferung an unsere Kunden während der Saison“, so Christoph Boneberg, Sprecher Carlsberg Deutschland.

Welche Auswirkungen hat das?
„Der Bauprozess der neuen Holsten-Brauerei in Hausbruch läuft unverändert weiter. Wir planen nach wie vor die Fertigstellung für das Frühjahr 2019 und sind hier im Zeitplan.

Die Entscheidung für eine spätere Inbetriebnahme hat nichts mit dem Bauprozess als solches zu tun, sondern lediglich mit der Nähe zur Saison. Wir sehen den späteren Baustart der SSN-Group in Altona als eine einmalige Chance an, die wir nutzen möchten, um die Zukunft der Holsten-Brauerei bestmöglich zu gestalten“, so Boneberg weiter.

Foto / Quelle: carlsberg.de, Carlsberg Deutschland GmbH

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