Uhrenblogs voll im Trend

Es gehört mittlerweile zum Alltag: Mode-Blogger sitzen bei Modenschauen in der ersten Reihe, Auto-Blogger testen vorab die neuesten Modelle und stellen sie ihren Lesern vor. Und auch bei Reise- und Food-Bloggern haben Unternehmen und Verlage den Wert der sogenannten Influencer erkannt. Waren Blogger früher eine interessante publizistische Erscheinung, sind sie heute kaum aus einem Trend- und Lifestyle-Bereich wegzudenken. Dennoch gibt es Branchen, die sich selbst im Jahr 2016 mit dem digitalen Wandel schwer tun.

Dazu gehört unter anderem die Uhrenbranche – insbesondere im deutschsprachigen Raum. Während führende Schweizer Luxusuhrenhersteller international, und vor allem über ihre US-Dependancen, mit etablierten Uhrenblogs wie aBlogtoWatch.com, wornandwound.com oder watchanish.com zusammenarbeiten, halten sich die Eidgenossen im deutschsprachigen Raum zurück. Dabei gibt es hier bereits einige ernstzunehmende Blogs. Das 2013 gegründete Uhrenblog zeigr.com (zeigr.com) ist eines davon.

Digitaler Wandel – wenn Uhren langsam ticken: Ein kleiner Wandel in der Schweizer Uhrenwelt ist zwar zu erkennen, doch als zeitgemäß kann man ihn nicht bezeichnen. In Zeiten von mehreren Millionen verkauften Apple Watches – und damit Platz 2 im weltweiten Uhrenmarkt – sowie sinkenden Verkäufen mechanischer (Luxus-)Uhren in den wichtigsten Märkten wie USA, Hong Kong und China, schwindet das luxuriöse Polster, auf dem sich die Branche bisher ausruhen und den digitalen Wandel ignorieren konnte.

Uhren sind das neue Thema
Uhren sind das neue Thema

Ein weiteres Beispiel: Kaum eine Luxusmarke bietet ihre Uhren online zum Kauf an. Mit Ausnahme von Panerai, deren Uhren sind online erhältlich – jedoch nur in den USA. Dem Rest der Welt enthält die Luxusmarke diese Möglichkeit vor – so wie viele andere. Luxusuhren sollen nach Willen der Hersteller offiziell nur über den Offline-Tresen gehen.

„Natürlich könnte man sagen, dass die Uhrenbranche träge und konservativ ist, wenn es um den digitalen Wandel geht. Doch das stimmt nur zum Teil. Vor allem kleine und mittelgroße Uhrenhersteller haben erkannt, welches Gewicht Blogger und ihre Empfehlungen haben. Und: Kleinere Uhrenmarken können sich die teure Werbung in Uhren-, Nachrichten-, Männer-, und Lifestyle-Magazinen sowie Tageszeitungen oft nicht leisten. Wenn man also kaum eine Möglichkeit hat, in GQ, Playboy, Spiegel, Stern & Co. stattzufinden, dann sind Blogger natürlich eine willkommene Alternative.

Zumal sie als eingefleischte Uhrenfans genügend Know-how und Begeisterung für das Thema mitbringen. Dazu sprechen sie dieselbe Sprache wie andere Uhren-Fans. Und die freuen sich über jede Einschätzung, kritische Anmerkung und Empfehlung jenseits von Fachmagazinen und dem Marketingsprech der Hersteller. Darum lautet meine Prognose: Spätestens in zwei Jahren kann es sich kein Uhrenhersteller mehr leisten, Uhrenblogger zu ignorieren.“, so Theodossios Theodoridis, Gründer und Betreiber von zeigr.com.

zeigr.com ist ein deutschsprachiges Uhren-Blog und Magazin. Online seit 2013. Der Fokus des Blogs liegt auf Vintage- und Retro-Uhren – aber auch neue Armbanduhren und aktuelle Modelle finden hier in Form von News und Blog-Artikeln statt. In der Rubrik Fundstücke gibt es regelmäßige Kaufempfehlungen zum Thema Vintage-Uhren. Seit 2016 hat das Blog die Lifestyle-Rubrik Lustobjekte – für die weiteren schönen Dinge des Lebens.

Foto / Quelle: zeigr.comm, Theodossios Theodoridis

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