Mützen aus Hamburg

Gefühlt befinden wir uns ja längst im Herbst und da stellt sich natürlich die Frage nach der passenden Kopfbedeckung. Diese sollte natürlich nicht nur wärmen, sondern auch stylish voll im Trend liegen.

Die „Schiffermütze“ – in all ihren Varianten – ist heute nicht nur etwas für Skipper, sondern auch für echte Landratten, die Wert auf einen modischen Auftritt legen. Aber wo liegt der Unterschied?

Die Elbsegler-Mütze (Schiffermütze)
Der Elbsegler ist ein Muss für alle Marine-Anhänger und ist die typischste Kopfbedeckung in Norddeutschland – ein Muss für alle Marineanhänger. Charakteristisch für den Elbsegler sind sein blaues oder schwarzes Wolltuch, die Kordel im Stirnbereich sowie die seitlichen Knöpfen, die von Ankern geziert werden. Modisch liegt der Elbsegler-Mütze wieder voll im Trend,

Die Prinz-Heinrich Mütze
Mit etwas höherem Kopfteil ist die Prinz-Heinrich Mütze dem Elbsegler sehr ähnlich. Benannt wurde diese klassische Kopfbedeckung nach dem kaiserlich-deutschen Großadmiral Prinz Heinrich von Preußen.

Kennzeichen der Prinz-Heinrich-Mütze, die sie von anderen ähnlichen Mützen „Schiffermützen“ unterscheidet, sind insbesondere ihr hoher Steg und der steife, verhältnismäßig kleine Mützendeckel. Dessen Durchmesser ist nur unwesentlich größer als der des Stegs und ist zu allen Seiten etwa gleich groß ausgeprägt.

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Fleetenkieker
Schiffermützen kennen verschiedene Unterarten. Eine der bekanntesten ist der sogenannte Fleetenkieker – eine Bezeichnung, die ursprünglich für den städtischen Wasserstandsmesser und/oder dessen Kopfbedeckung diente und aus weicherem Stoff als der typisch nordische Elbsegler besteht.

Elblotsenmütze, Helgoländer Lotsenmütze, Schmidt-Mütze
Zu den Skippermützen gehören auch die ursprünglich für die Hamburger Lotsen gefertigten Lotsenmützen. Altbundeskanzler Helmut Schmidt machte solch eine Elblotsenmütze, die auch als Helgoländer Lotsenmütze bekannt ist, zu seinem Markenzeichen, sodass sie im Volksmund auch als „Schmidtmütze“ bekannt ist.

Elblotsenmützen erkennt man an ihrem hohen Mützensteg sowie ihrem kleinen Mützendeckel. Wenn der Schirm der Elblotsenmütze mit Eichenlaub besetzt ist, sollte ihre Kordel geflochten sein, während zu einem glatten Schirm die gedrehte Kordel gehört. Die Elblotsenmütze wird oft mit der Prinz-Heinrich-Mütze verwechselt.

Altstädter Mütze
Der frühere Hamburger Bürgermeister Henning Voscherau bevorzugt die Altstädter Mütze. Diese wird oftmals mit dem Elbsegler verwechselt. Das Modell Altstadt ist größer als der Elbsegler und wird flach getragen. Nur wahre Kenner vermögen die Unterschiede wirklich zu sehen. Egal für welches Modell man sich auch entscheidet – trendige Kopfbedeckungen gibt’s bei HamburgHats.de

Foto / Quelle: HamburgHats.de

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