Konstruktionswettbewerb: Formula Student Germany 2017

2017 wird Driverless. Die 12. Formula Student Germany (FSG) wartet mit einer großen Neuerung auf die internationalen Studierendenteams. Zum ersten Mal in der Geschichte des Konstruktionswettbewerbs wird es eine fahrerlose Wettbewerbsklasse geben: Die Formula Student Driverless (FSD).

Der neue, zukunftsorientierte Wettbewerb stellt die Studierenden vor eine ganz neue Herausforderung. Sie sollen einen Rennboliden entwickeln, der ohne Fahrer im autonomen Modus oder mit Fahrer im manuellen Modus fahren kann.

Die Fahrzeuge müssen dabei den technischen Anforderungen einer der beiden bereits bestehenden Wettbewerbsklassen Formula Student Combustion (Verbrennungsmotor) oder Formula Student Electric (Elektromotor) entsprechen.

Es gibt eine neue Wettbewerbsklasse Formula Student Driverless (FSD) im kommenden Jahr
Es gibt eine neue Wettbewerbsklasse Formula Student Driverless (FSD) im kommenden Jahr

Welcher fahrerlose Bolide am Ende das Rennen macht, entscheidet sich nicht nur auf Basis der reinen Autonomisierung. Wie bei der FSG üblich, ist die Gesamtleistung der Studierendenteams entscheidend für den Sieg. Wie in den bisherigen Wettbewerbsklassen gehen statische und dynamische Disziplinen in die Wertung ein.

„Die Formula Student Driverless ist ein Wettbewerb, den es vorher noch nie gab. Wie beim Elektromotor, sind wir auch mit dieser Wettbewerbsklasse internationaler Vorreiter. Wir sind sehr gespannt, was die Teams entwickeln werden“, freut sich Tim Hannig, Chairman der FSG.

Die Autos müssen den bisherigen hohen technischen Ansprüchen der FSG gerecht werden. „Wie auch bei den anderen beiden Wettbewerbsklassen, steht die Sicherheit an oberster Stelle und die Autos werden nach gleichen Maßstäben geprüft. Um alle Risiken zu minimieren, werden die autonomen Rennwagen darüber hinaus in einem personenfreien Testfeld fahren“, erklärt Hannig.

FSG Driverless
FSG Driverless

Zur diesjährigen FSG waren die Teams bereits auf freiwilliger Basis aufgefordert, ein Konzept für die FSD vorzulegen. 31 Teams sind dem Aufruf gefolgt und haben sich mit den drei Pflichtthemen „Safety & Security“, „Environment and track appearance“ sowie „Competition“ beschäftigt.

Mit der Einführung der FSD wollen die Verantwortlichen Studierende aus bisher FSG-fremden Fachrichtungen wie Informatik oder Robotik für den Wettbewerb gewinnen und die Teams neuen Herausforderungen der Zukunft stellen.

„Die Einführung der FSD ist die konsequente Weiterentwicklung des Wettbewerbs um Studierende ideal auf die sich laufend ändernden Anforderungen des Berufslebens vorzubereiten. Vernetzung, Software und Teamwork sind elementar“, so Hannig.

Link zum vorläufigen Reglement: https://www.formulastudent.de/fsd/documents/

Foto / Quelle: Formula Student Germany, VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V.

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