Sukhishvili – Das „achte Weltwunder“ gastiert in Hamburg

Rhythmus – Musik – Tanz. Freunden des georgischen Tanzes und allen, die diese aufregende Kunstform entdecken wollen, steht ein heißer Herbst bevor, denn das georgische Nationalballett Sukhishvili geht wieder auf Tour und gastiert dabei auch in Hamburg. Rund 100 Tänzer und Musiker sorgen dabei am 6. November im Stage Theater im Hafen für eine einmalige Show.

Georgien, ein Staat in Osteuropa, an der südöstlichen Küste des Schwarzen Meeres gelegen, hat eine lange Geschichte und Tradition bei der auch Musik und Tanz eine wichtige Rolle spielen. So wurde das Georgische Nationaltheater bereits 1791 in Tiflis gegründet. Das Georgische Nationalballett „Sukhishvili“, benannt nach seinem Gründer, wurde 1945 von Iliko Sukhishvili und Nino Ramishvili gegründet, die nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Leben Partner wurden.

Nach der Gründung des Ensembles wurden Nino und Iliko Choreografen und Solisten ihres eigenen Balletts. Das Paar hat das Ensemble in der ganzen Welt bekannt gemacht. Dank ihrer sorgfältigen Arbeit ist der Name Sukhishvili bis heute zu einem Symbol für Virtuosität, Kompetenz und großes Talent geworden. Während der gesamten Zeit wurde das Ensemble von den Nachkommen der Sukhishvili-Dynastie geleitet, wodurch es möglich war, die Traditionen, Choreographie und Authentizität des berühmten georgischen Balletts zu bewahren.

100 Tänzer und Musiker

Bereits in den ersten Monaten seines Bestehens führte Sukhishvili eine echte Reform des georgischen Tanzes durch, wobei er nicht nur von den Prinzipien des klassischen Balletts, sondern auch von denen des modernen Balletts ausging. Jeder Tanz ist eine erstaunliche Geschichte, die auf der Bühne verkörpert wird.

Bevor sie mit der Arbeit am Programm des Georgischen Nationalballetts „Sukhishvili“ beginnen, lernen die Tänzer von klein auf die Kunst des klassischen Balletts, des zeitgenössischen Tanzes und müssen, wie jeder andere Künstler auch, die Gewichtsnormen einhalten, um virtuose Sprünge zu vollführen und sanft auf der Bühne zu landen.

Tapferkeit, Mut, Sinnlichkeit und Stolz im Tanz

Im Solo, als Paar und in der Gruppe gehorcht jeder Tänzer den Anforderungen der Botschaft und ihres Ausdrucks im Tanz. Gleichzeitig verliert keiner von ihnen seine Individualität, denn einige Tänze beinhalten einen Wettstreit in Kraft, Beweglichkeit, Sprunghöhe und riskanten Schritten zwischen den Darstellern.

Die Rolle der Tänzerinnen ist Charme und Anmut, wobei sich jede Emotion und jedes Gefühl in einer speziellen Bewegung widerspiegelt. Sanft und ruhig, mit kleinen Schritten, scheinen sie über die Bühne zu gleiten oder gar zu schweben.

Showsensation aus Georgien
Die Showsensation aus Georgien am 6. November in Hamburg / © sukhishvili.net

Die Funken der Schwerter in den Händen der „Sukhishvili“-Tänzer, die blitzschnell über die Bühne fliegen, und die scharfen Dolche, die sich schnell in die Oberfläche der Bühne graben – hier ist alles echt; brennende Leidenschaft, mutige Energie, beeindruckende Sprünge und Pirouetten, unglaubliche Geschwindigkeit und Stärke.

Die gefährlichen Tänze der georgischen Männer verblüffen durch ihre Choreografie, wirbelnde Drehungen in der Luft und auf dem Boden, schwindelerregende Sprünge, die die Bühne mit dynamischer Energie füllen. Die Männer tanzen mit erstaunlicher Präzision und die Frauen bewegen sich mit der harmonischen Anmut von Engeln. Die Vereinigung von Tapferkeit und Anmut macht das Programm der Show absolut unvergesslich und anders als alle anderen.

Männer auf Zehenspitzen

Das Markenzeichen von „Sukhishvili“ ist der berühmte Männertanz, der auf den Zehenspitzen getanzt wird. Sie sind die einzigen Männer der Welt, die in weichen Lederstiefeln auf den Zehenspitzen tanzen – die höchste Kunstfertigkeit, die sie bereits im Alter von fünf Jahren zu erlernen beginnen und ihr Leben lang perfektionieren.

Übrigens enthält diese Choreografie auch ein Element der Verführung, denn in Georgien glaubte man lange Zeit, dass es inakzeptabel sei, vor einer schönen Frau zu knien, aber auf den Zehenspitzen zu stehen ist schick und bezaubernd.

Weltbühnen und berühmte Bewunderer

Zu den Bewunderern des Georgischen Nationalballetts „Sukhishvili“ gehören die Namen von John Fitzgerald Kennedy, Fidel Castro, Jawaharlal Nehru, Indira Gandhi, Pelé, Frank Sinatra, Jean Gabin, Brigitte Bardot, Walt Disney, Charlie Chaplin, Mikhail Baryshnikov, Keira Knightley, Sting und vielen anderen.

Nach der nationalen Anerkennung kam der weltweite Erfolg, der bis heute anhält. In den vielen Jahren ihres Bestehens trat die Gruppe auf den renommiertesten Bühnen in Deutschland, Österreich, Frankreich, der Schweiz, Großbritannien, Rumänien, Bulgarien, der Tschechischen Republik, Polen, den USA, China und anderen Ländern auf.

Seine Aufführungen wurden zweimal als Beste Broadway-Show anerkannt und in Australien als „achtes Weltwunder“ bezeichnet. Jahrhundert in Europa sowie weltberühmte Konzerthäuser, darunter die Royal Albert Hall und Covent Garden in London, das Palais des Congrès in Paris, das Teatro Zarzuela in Madrid und das Liceo Grand Théâtre in Barcelona, das Bolschoi-Theater in Moskau, die Warschauer Oper, die Wiener Concert Hall, die Metropolitan Opera und der Madison Square Garden in New York.

„Sukhishvili“ wurde zum einzigen Volkstanzensemble, das das Recht erhielt, auf der berühmten Bühne der Scala in Mailand aufzutreten. Der Auftritt war eine Sensation und stellte einen Weltrekord auf, der im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet ist. Der Vorhang des Theaters wurde 14 Mal gehoben, womit der bisherige Rekord von Enrico Caruso gebrochen wurde, als der Vorhang 11 Mal gehoben wurde. Am Montag, 6. November ist Sukhishvili in Hamburg im Stage Theater im Hafen zu erleben!

Quelle / Fotos: sukhishvili.net/de

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