Gebetszeiten für Hamburg: Ramadan als wichtiger Fastenmonat der Muslime

Im islamischen Kalender ist der neunte Monat ein ganz besonderer. Dieser wird als Ramadan bezeichnet. Es handelt sich um den so genannten Fastenmonat der Muslime in ihrem Glauben. Dieser Monat dauert entweder 29 oder ganze 30 Tage lang. Er endet mit einem Fest, das als Fastenbrechen bezeichnet wird. In der Türkei wird es oft auch Zuckerfest genannt.

Ein besonderes Familienfest

Dieses Fest wird einmal jährlich immer muslimischen Familien gefeiert. Lange, bevor die Sonne aufgeht, steht das Frühstück dann schon auf dem Tisch. Alle Familienmitglieder essen mehr, als normalerweise und es wird auch viel getrunken. Normalerweise darf während des Fastenmonats Ramadan nämlich zwischen der Dämmerung am Morgen und dem Untergang der Sonne nichts gegessen oder getrunken werden. Es gibt noch weitere Regeln, die während des Ramadan in der Fastenzeit bei den Muslimen gelten.

Das Ziel von diesem speziellen Monat ist es, dass die Muslime sich Gedanken über ihren Glauben machen und aufmerksam in sich gehen. So können sie Ihrem Allah näher kommen. Es handelt sich dabei um ein äußerst wichtiges Gebet für die gläubigen Muslime. Sämtliche Regeln sind im Koran verfasst, die fünf Säulen des Islam sind für jeden eine wichtige Glaubensgrundlage. Wer in Hamburg lebt, muss dafür beispielsweise die Gebetszeiten Hamburg berücksichtigen.

Eine muslimische Familie
Eine muslimische Familie achtet auf die Gebetszeiten  (c) pixabay.com

Das Leben während des Fastenmonats

Während dieser 30 Tage darf nur vor dem Sonnenaufgang, bzw. nach dem Sonnenuntergang gegessen oder getrunken werden. Fällt also der Ramadan auf die Sommermonate, dann muss der Wecker für die Familien schon sehr früh klingeln. Es ist wichtig, sich beim Frühstück satt zu essen, damit es für den ganzen Tag reicht. Es kann aber auch gut funktionieren, wenig zu essen, wie zum Beispiel nur eine Banane oder Obst. Anschließend wird das Gebet gesprochen, manche lesen auch ein Stück im Koran – dafür sind meist sogar eigene Gebetszeiten geplant. Es ist auch möglich, noch ein bisschen länger zu schlafen, wenn es die Zeit erlaubt.

Essen und trinken ist tagsüber im Ramadan verboten. Es wird an die armen Menschen gedacht, die sehr häufig hungrig sind. Auch Genussmittel, wie zum Beispiel Kaugummi oder Zigaretten sind verboten. Sogar Wasser ist nicht erlaubt. Deshalb ist es so wichtig, in der erlaubten Zeit genug zu essen und zu trinken. Ansonsten kann es schnell passieren, dass man am Tag ermüdet.

Während des Ramadan wird aber trotzdem ganz normal zur Arbeit oder zur Schule gegangen. Ein solcher Alltag bietet ebenfalls Herausforderungen, die als Prüfung gesehen werden können. Im Ramadan darf weder gestritten, noch geschimpft werden. Auf anstrengende Dinge oder auf Sport wird in diesem Monat aber verzichtet, wenn es nicht unbedingt erledigt werden muss. Umso mehr empfiehlt es sich sehr häufig im Koran zu lesen. Es ist möglich, während der 30 Tage das ganze Buch zu lesen.

Das Ziel der Muslime ist es, während dieses Monats ganz besonders freundlich und gut miteinander umzugehen. Der Hauptgedanke lautet, sich gegenseitig Unterstützung und Hilfe zu bieten. Menschen empfinden das als ein sehr schönes Gefühl. Das fängt schon damit an, jemand anderem den Sitzplatz anzubieten. Wer traurig ist, bekommt ein Lächeln geschenkt.

Foto / Quelle: (c) pixabay.com

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