Satte Gewinne vom Fischteich aufs eigene Konto

Sicher und rentabel – so wünschen sich Anleger ihre Investitionen. Wer investiert, möchte schließlich mehr aus seinem Geld machen. Doch zusätzlich wächst bei vielen auch der Wunsch, in eine umweltfreundliche Zukunft zu investieren. Angesichts immer drängenderer Probleme wie Klimawandel und Ressourcenknappheit kommt deshalb auch eine Veränderung in der Finanzwelt in Gang.

„Während nachhaltige Investments früher lange als Nischenthema gehandelt wurden, wollen immer mehr private Investoren einen Beitrag für die Generation von morgen in Form von verantwortungsvollen Investitionen leisten“, meint Hans Acksteiner, Geschäftsführer der Deutsche Edelfisch DEG GmbH & Co II KG, und führt weiter aus:

„Doch nicht nur sie, auch Großinvestoren und Banken interessieren sich vermehrt für diesen Bereich.“ Eine Anlagemöglichkeit, die in Deutschland gerade zu den vielversprechendsten Optionen in diesem Bereich gehört, stellt die Beteiligung an Bau und Betrieb von sogenannten Indoor-Aquakulturanlagen dar.

Fortschritt trifft Sicherheit

Moderne Kreislaufanlagen an Land lassen sich ganz unabhängig von Umwelteinflüssen betreiben, sodass quasi an jedem beliebigen Ort eine Halle errichtet werden kann. Durch eine aufwändige mechanische und biologische Reinigung in den Kreislaufanlagen verfügen die Hallen stets über frisches, sauberes Wasser.

Sie können so ganz gelöst von Umwelteinflüssen wie beispielsweise der Wasserqualität lokaler Fließgewässer agieren. „Ein ganz entscheidender Unterschied zur traditionellen Fischzucht in Teichen liegt darin, dass bei unseren rezirkulierenden Kreislaufanlagen erstmals ein industrieller Maßstab angelegt und damit Wettbewerbsfähigkeit erreicht werden kann“, so Acksteiner.

modernste Reinigungssysteme
modernste Reinigungssysteme / © Deutsche Edelfisch DEG GmbH & Co II KG

Schließlich besteht in einer Hallenkreislaufanlage die volle Kontrolle über Wasserqualität und Temperatur – das ganze Jahr über. So sorgen ganzjährig optimale Wachstumsbedingungen für eine gleichbleibend hohe Qualität in Bezug auf Größe und Geschmack der Fische. Darüber hinaus ist diese Art der Tierhaltung als biologisch nachhaltig zu betrachten.

Der Grund dafür liegt unter anderem in einem besonders aufwändigen Teil der Wasserreinigungstechnik, dem sogenannten Bioreaktor. Hier schwimmen Hunderttausende mit Mikroorganismen besiedelte Plastikteilchen in einem Wasserbecken. Sie sorgen dafür, dass schädliche Keime aus dem Wasser gefiltert werden, und garantieren gleichzeitig, dass es nicht zum Einsatz von Medikamenten und Chemikalien kommt, da dies die Mikroorganismen abtöten würde. Die Erlangung eines Ökosiegels ist damit möglich.

Mit gutem Gewissen und hohem Ertrag

Im Bereich Lebensmittelproduktion stellt Indoor-Aquakultur den am stärksten wachsenden Sektor dar. „Die meisten Geldanlagemöglichkeiten wie beispielsweise Immobilien unterliegen gewissen Schwankungen. Demgegenüber verspricht eine Investition in Indoor-Aquakultur stabile Steigerungsraten für Jahrzehnte“, erklärt Hans Acksteiner.

Während allerdings die Kreislauftechnologie in anderen Ländern bereits vermehrt eingesetzt wird, gibt es in Deutschland noch Nachholbedarf. Dabei hat sich die Technik in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt und bietet auch in Zukunft noch enormes Potenzial. Unter Experten gilt der Zander hier als Hoffnungsträger von morgen.

Aktuell sind Aufbau und Betrieb von Aquakulturkreislaufanlagen noch mit vergleichsweise hohem finanziellem Aufwand verbunden, daher stellt die Zanderzucht an dieser Stelle eine geeignete Lösung dar. Aufgrund der Gestehungskosten rentiert sich eben nur die Aufzucht von Fischen mit einem höheren Marktwert.

Laut Statistischem Bundesamt lag der Preis pro Kilo in der Direktvermarktung des Zanders im Jahr 2019 bei 18,42 €. Im Gegensatz dazu lag der Preis der ebenfalls bei Fischliebhabern beliebten Bachforelle bei lediglich 9,03 €. Da Deutschland dieser Technologie noch weitgehend hinterherhinkt, stellt es sich als umso wichtiger heraus, dieses Zukunftsmodell durch nachhaltige Investitionen zu unterstützen.

Acksteiner abschließend: „Anleger erhalten damit nicht nur ein sicheres und rentables Placement, sondern das gute Gewissen, einen Beitrag für eine verantwortungsvollere Nachwelt zu schaffen.“

Fotos / Quelle: Deutsche Edelfisch DEG GmbH & Co II KG

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