Zdf Wiso: Berufsunfähigkeitsversicherung und Alternativen

Die Absicherung gegen den Verlust der Arbeitskraft sollte für Berufstätige ganz oben auf der Liste der Versicherungen stehen. Kürzlich hat sich die TV-Sendung Zdf Wiso mit dem Thema beschäftigt. Die Experten wollen zur Aufklärung beitragen und erläutern ausführlich, dass es von staatlicher Seite aus kaum noch Unterstützung gibt, wenn man krankheitsbedingt auf Dauer nicht mehr arbeiten kann.

Deshalb ist eine private Vorsorge gegen die Berufsunfähigkeit elementar wichtig. In der Sendung wurden die verschiedensten Möglichkeiten der Absicherung ausführlich vorgestellt und Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung aufgezeigt.

Erwerbsunfähigkeit oder Berufsunfähigkeit als großes Risiko
Um die passende Versicherung zu finden, muss man zuerst zwischen Berufs- und Erwerbsunfähigkeit unterscheiden. Wer berufsunfähig ist, kann seinem derzeitigen Beruf zu einem Anteil von meist 50 Prozent nicht mehr nachgehen. Die Ursachen können körperlicher Natur sein wie beispielsweise Erkrankungen des Muskel-Skelett-Apparats. Aber auch psychische Krankheiten sind häufige Gründe für eine Berufsunfähigkeit.

Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung anhand von Testergebnissen
Berufsunfähigkeitsversicherungen auf dem Markt unterschieden sich teils deutlich in Preis und Leistungen. Besonders wichtig sind dabei die Vertragsbedingungen wie z.B. die Klauseln. Hierzu gibt es den Berufsunfähigkeitsversicherung Test der Stiftung Warentest und anderer Prüfer. Einen kostenlosen Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich gibt es auf www.berufsunfaehigkeitsversicherung-test-vergleich.com

Erwerbsunfähig ist dagegen jemand, der pro Tag nur noch weniger als drei Stunden arbeiten kann. Dabei ist es unerheblich, welche Tätigkeit man ausübt. Sofern ein Beschäftigter nicht mehr arbeitet, erhält er kein Einkommen. Die monatlichen Auslagen für Mieten und Kreditraten sind somit nicht mehr zu zahlen. Wer den gewohnten Lebensstandard erhalten will oder nur wenige Abstriche machen will, muss privat vorsorgen.

Das gleiche wie für die BU-Versicherung gilt auch für die Erwebsunfähigkeitsversicherung. Aktuelle Testergebnisse aus 2017 können Kunden beim Vergleich der Angebote helfen.

Berechnen und vergleichen lohnt sich
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Diese Lösungen empfiehlt Wiso
Die TV-Experten stellen in ihrer Sendung mehrere Möglichkeiten der Arbeitskraftabsicherung vor. Die wichtigsten Versicherungen sind die Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die Unfall- und die Grundfähigkeitsversicherung und die Schwere-Krankheiten-Versicherung, auch als Dread-Desease-Versicherung bekannt. Der große Unterschied besteht jeweils darin, wann der Versicherer eine Leistung erbringt und was die Versicherung kostet.

Wissen sollte man außerdem, dass die Unfallversicherung nur leistet, wenn ein Unfall im Sinne der Versicherungsbedingungen geschieht. Dabei handelt es sich nach der Definition meist um ein von außen plötzlich auf den Körper einwirkendes Ereignis, das nicht zu vermeiden war und das den Körper dauerhaft schädigt.

Bei der Unfallversicherung ist häufig außerdem nur eine Einmalzahlung versichert, nur wenige Tarife sehen eine monatliche Unfallrente als Zahlung vor. Nach aktuellen Zahlen sind aber die wenigsten Fälle einer Berufsunfähigkeit tatsächlich auf einen Unfall zurückzuführen.

So unterschiedlich sind die Kosten für die Berufsunfähigkeitsversicherung
Für alle Versicherungen richten sich die Versicherungsbeiträge nach dem Alter des Versicherten, nach seinem Gesundheitszustand und nach der Risikoeinstufung des versicherten Berufs. In der Wiso-Analyse zeigte sich, dass ein 30 Jahre alter Mann mit Bürotätigkeit bei einer privaten Rente in Höhe von 1.500 Euro mit monatlichen Kosten von 55 Euro rechnen muss, wenn er bis zum 65. Lebensjahr versichert sein will.

Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2017
Für einen kaufmännischen Angestellten lagen die Kosten für eine BU-Versicherung zwischen 45 Euro und 130 Euro im Monat. Ein Maurer musste bei vergleichbaren Konditionen zwischen 150 Euro und 370 Euro zahlen. Diese Beiträge werden durch einen Bu-Test von Franke und Bornberg bestätigt, der im Auftrag des Handelsblatts durchgeführt wurde.

Hier hat man die Kosten für 34 Tarife untersucht. Die drei besten Tarife stammen von der Swiss Life mit der SBU, von der Stuttgarter mit der BuvV Plus, Tarif 91 und von der HDI mit der SBU Ego Top. Die Experten von Wiso weisen darauf hin, dass die Gesundheitsfragen beim Vertragsabschluss sorgfältig zu beantworten sind. Außerdem ist auf die Klauseln zur Verweisung zu achten. Lange Laufzeiten und eine automatische Rentendynamik dienen der zusätzlichen Absicherung des Versicherten.

Berufsunfähigkeitsversicherung mit Altersvorsorge und Rente kombinieren
Da auch die Private Altersvorsorge an Wichtigkeit gewinnt, bieten Berufsunfähigkeitsversicherungen auch eine Kombination aus Bu und Rentenversicherung an. Welche dieser Altersvorsorge Produkte sinnvoll und zu den besten Angeboten gehören zeigt das Fachportal www.altersvorsorge-test-vergleich.de

Dabei ist erst eine sinnvolle Art der privaten Altersvorsorge je nach individueller Lebenssituation zu wählen. Bei kinderreichen Familien etwa kann die Riester Rente durchaus empfohlen werden. Diese staatlich geförderte Rentenversicherung mit Zulagen für den Versicherungsnehmer und seine Kinder kann bereits ab einem geringen Beitrag im Monat in Anspruch genommen werden. Welche der Riester Rentenversicherungen zu den besten im Test gehören, zeigen die Vergleiche von Stiftung Warentest und weiteren Testern.

Die beste Private Altersvorsorge im Test
Daneben bietet sich die Rürup Rente für Selbstständige und Angestellte mit hohem Einkommen an. Die klassischen Lebensversicherungen und Rentenversicherungen bieten aufgrund der aktuell sehr niedrigen Zinsen eine lediglich geringe Rendite. Höhere Renditechancen ergeben sich mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung. Damit gehen jedoch gleichzeitig größere Risiken ein. Was dabei zu beachten ist und welche private Rentenversicherung im Test am besten abschneidet, zeigt der große Rentenversicherungsvergleich zahlreicher Analysten.

Foto: pixabay

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