Wie Gartenarbeit – auch ohne eigenen Garten – bei der Work-Life-Balance hilft

Anmoderation: Das ist schon toll, wenn man zusehen kann, wie aus den Samen und Knollen Blumen oder Gemüse werden und man die Jahreszeiten durch die Gartenarbeit viel intensiver wahrnehmen kann. Ja, und das kann auch ohne eigenen Garten funktionieren, weiß Marco Chwalek:

Sprecher: So schön ein Balkon ist, kann man meistens nur ein paar Blumen in Kästen pflanzen – und so wollen viele von uns gerne ein Fleckchen Erde zum Gärtnern haben. Das ist oft gar nicht so kompliziert wie man denkt, erklärt uns Dr. Annika Röcker vom Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“:

O-Ton Annika Röcker: 19 Sekunden

„In städtischen Regionen gibt es ja zum Beispiel oft so Gemeinschafts- oder auch Quartiergärten. Die bringen Menschen mit gleichem Hobby in Kontakt, und da kann man gemeinsam gärtnern. Außerdem kann sich auch der Gang zum Kleingartenverein lohnen, auch wenn man vielleicht keinen Schrebergarten kriegt. Da gibt es auch manchmal Gemeinschaftsflächen, die alle nutzen können. Und man kann da auch fragen, ob da jemand Unterstützung braucht.“

 

Work-Life-Balance auch bei der Gartenarbeit - und wie Gärtnern ohne eigenen Garten funktionieren kann
Bildrechte Wort Bild Verlagsgruppe Gesundheitsmeldungen Fotograf Getty ImagesStone RFMartin Bar

Sprecher: Ist Gartenarbeit tatsächlich so gut für die Gesundheit?

O-Ton Annika Röcker: 22 Sekunden

„Die ist hervorragend. Wenn man jetzt umgräbt, Hecke schneidet oder Blumen pflanzt, das ist ja wie eine Art Ganzkörpertraining, wo ganz viele unterschiedliche Muskelgruppen trainiert werden. Das trainiert nebenbei auch die Psyche, also die Gartenarbeit kann die Stimmung verbessern, Stress lindern und entschleunigen. Und was selbst angebaut wurde, schmeckt natürlich auch besonders lecker, und dann fällt es einem leichter, sich gesund zu ernähren.“

Sprecher: Ist man einmal dabei, möchte man auch sein Tagespensum schaffen, nach dem Motto: Erst die Arbeit, dann der Genuss. Was halten Sie davon?

O-Ton Annika Röcker: 17 Sekunden

„Ich würde sagen, man soll auch zwischendurch genießen. Spätestens alle zwei Stunden sollte man eine Pause machen. Und man sollte diese Pause auch nutzen, um zu trinken – vor allem im Sommer, wenn es richtig heiß ist und man schwitzt. So dass man insgesamt eine gute Work-Life-Balance hat und nicht nur arbeitet, sondern auch genießt, was man eben geschafft hat im Garten.“

Abmoderation: Damit bei der Gartenarbeit die Füße nicht verletzt werden, empfiehlt der „Diabetes Ratgeber“ immer geschlossene Schuhe mit fester Sohle zu tragen.

Quelle / Foto: www.diabetes-ratgeber.net / www.wortundbildverlag.de

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Redaktion hamburg040
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