Augen auf beim Autokauf

Bei Autokäufen sind oft hohe Beträge im Spiel, daher ist besondere Vorsicht angeraten. Wir stellen Ihnen einige Betrugsarten vor und erläutern, wie Sie sich schützen. Ein Autokauf ist etwas Persönliches und Schönes. Denn trotz Carsharing und dem herrschenden Fahrradboom in deutschen Großstädten ist und bleibt das Auto für viele Menschen mehr als ein bloßes Fortbewegungsmittel.

Ein Auto kann Stil und Status ausdrücken und für viele Jahre Freude bereiten. Aus diesen Gründen sollte ein Autokauf gut durchdacht und geplant werden. Einen guten und runden Autoankauf inklusive kostenloser Wertermittlung bietet beispielsweise der TÜV-zertifizierte Gebrauchtwagenexperte wirkaufendeinauto-hamburg.de.

Vorsicht bei zu guten Angeboten
Über die genannten Aspekte hinaus ist ein Autoankauf für die meisten Menschen eine monetär bedeutende Anschaffung. Wie großartig erscheint es da, wenn der kaufwillige Interessent nach aufwendiger Suche endlich ein Traumangebot aufgestöbert hat. Doch Vorsicht beim Autoankauf – auch und gerade in Großstädten wie Hamburg!

Besonders vermeintliche Traumangebote stellen sich im Nachhinein oft als Betrugsversuch heraus. Aktuell finden sich in vielen Autoforen im Internet Hinweise und Berichte über eine besonders perfide Art des Betrugs, die sich vor allem auf den Norden Deutschlands konzentriert.

Der Betrügende, der seinen Wohnsitz wahlweise mit Dänemark oder Schweden angibt, bietet ein Auto weit unter dem tatsächlichen Wert an. Nach einigen Scheinverhandlungen und dem mündlichen Kaufabschluss bittet der Betrüger den Interessenten, den Kaufbetrag bei einem Bargeldtransferdienst wie Western Union einzuzahlen.

Betrug beim Autokauf: Nützliche Tipps zur Vermeidung von bösen Überraschungen beim Autoerwerb
Betrug beim Autokauf: Nützliche Tipps zur Vermeidung von bösen Überraschungen beim Autoerwerb

Zur “Sicherheit” soll der Interessent sich selbst als Empfänger auf dem Einzahlungsbeleg eintragen, das Geld bei Übergabe des Autos abheben und dann bezahlen. Der Haken: Der Verkaufende bittet um eine Kopie des Einzahlungsbelegs – angeblich, damit er sicher sein kann, dass der Interessent wirklich zum vereinbarten Termin erscheint.

Diesen Beleg nutzt der Betrüger dann, um sich selbst als Berechtigter auszugeben und das Geld bei einer der Filialen des vereinbarten Bargeldtransferdienstes anzufordern, die bei der Identitätsprüfung oftmals nachlässig vorgehen. Meist merken die Käufer erst beim Übergabetermin, dass das vermeintliche Traumauto nicht existiert und bei einem Blick auf das Konto, dass der vereinbarte Kaufbetrag unfreiwillig bezahlt wurde.

Eine Ermittlung gestaltet sich in einem solchen Fall sehr schwierig, da die Betrüger oft aus dem Ausland operieren. Daher gilt: Keine Vorabüberweisungen vornehmen und erst bei Übergabe und nach der Probefahrt bezahlen – mit Vertrag und am besten unter Zeugen. Einen seriösen Autoankauf bieten Anbieter wie wirkaufendeinauto-hamburg.de, die eine kostenlose Wertermittlung und den Ankauf zum ermittelten Wert offerieren.

Manipulationen und Gewalt
Sehr beliebt sind auch Manipulationen am zu kaufenden Auto: So kann beispielsweise der Tachostand manipuliert werden, Unfallschäden werden verschwiegen oder ein bestehender Mangel klein geredet, der sich später als wesentlich herausstellt. Interessenten sollten das Auto daher vor dem Kauf von einem unabhängigen Sachverständigen prüfen lassen, wenn sie Zweifel an der Se­ri­o­si­tät des Verkaufenden haben.

Ein anderer beliebter Trick beim Autobetrug ist wesentlich simpler, aber deswegen nicht weniger effektiv: Die Betrüger wissen, dass der Interessent zum vereinbarten Zeitpunkt mit einem großen Bargeldbudget erscheinen wird, um den Kauf abzuschließen. Bei dem Treffen drohen die Verbrecher dem Opfer Gewalt an und bringen so das Geld an sich – manchmal bleibt es tragischerweise nicht bei der bloßen Androhung.

Autokäufer sind daher gut beraten, einen Treffpunkt zu wählen, an dem möglichst viele Menschen anwesend sind. Weiterhin sollte niemand alleine zu so einem Treffen fahren, sondern einen Freund oder Bekannten mitnehmen, der im Fall der Fälle unterstützen, Hilfe rufen oder als Zeuge fungieren kann.

Foto: Image courtesy of fantasista at FreeDigitalPhotos.net

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