Tierschutzpartei HH auch gegen „Fahrrad-Autobahn“ am Elbstrand

Bereits seit 2012 wird vom Bezirksamt Altona geprüft, wie der Radverkehr in Övelgönne verbessert werden kann. Das knapp 900 Meter lange Stück, auf dem Räder geschoben werden müssen, soll nach dem Willen der rot-grünen Bezirkspolitiker, durch eine 6 Meter breite “Schnellstrasse” für Fahrräder direkt am Strand ersetzt werden.

Die rot-grüne Mehrheit im Bezirk Altona und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Hamburg (ADFC) sind dafür, viele Anwohner und die Tierschutzpartei dagegen.

“Eine Zumutung für Mensch, Umwelt und Tier” kommentierte Svenja Walter, zweite Landesvorsitzende und Kandidatin der Tierschutzpartei bei der Bundestagswahl im Herbst. “Ein solcher Eingriff in die Natur ist unverantwortlich – das Bauen auf Sand im Tidebereich der regelmäßig durch die Elbe geflutet wird ist Irrsinn. Im Sommer ist der Elbstrand oft völlig überfüllt, hier nun eine Schneise aus Beton zu legen ist eine selten unglückliche Idee.” So Walter weiter.

Kein Radweg auf sand bauen, sagt auch Bones!
Kein Radweg auf Sand bauen, sagt auch Bones!

Die Tierschutzpartei als Stimme der Stimmlosen, fordert vor Allem, dass solche Projekte grundsätzlich auch auf Herz und Nieren geprüft werden, ob sie sich nachteilig auf die Tierwelt auswirken könnten. Der Strand ist ein oft unterschätzter Lebensraum vieler Tiere – hier hätte die Tierschutzpartei zumindest von den Grünen erwartet, dass sie auch mal an die Tiere und Umwelt denken.

“Es zeigt sich immer mehr, dass die Grünen zur Partei für die Latte-Macchiato-Bourgeoisie geworden sind, die reinste Klientelpolitik betreibt – Umweltschutz und Tierschutz spielen für die Grünen höchstens noch am Rande aus Imagegründen eine Rolle” sagte Jan Zobel, Spitzenkandidat der Tierschutzpartei zur kommenden Bundestagswahl.

Wir sind aus tiefer Überzeugung auf der Seite derer, die sich nicht aus eigener Kraft helfen können – seien es Menschen oder Tiere! Weil sich die sozialen Verwerfungen in unserem Land und weltweit zunehmend verschlimmern, richten wir unser Augenmerk heute auch verstärkt auf die Nöte der in Armut lebenden Menschen.

Um sowohl der Welthungerkrise als auch den Auswirkungen durch Hartz IV, Kinder- und Rentnerarmut zu begegnen. Wir sind damit die erste und einzige Partei in unserem Land, die sich gleichermaßen konsequent für Menschen, Tiere und die Umwelt einsetzt.

Foto / Quelle: Landesverband Hamburg Tierschutzpartei

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