Campingboom in Hamburg

Die Nächtigungszahlen der deutschen Campingbranche befinden sich mit 29.220.430 Übernachtungen auf einem neuen Rekordstand. Der Campingboom und der Jahrhundertsommer 2015 verhalfen zu einem weiteren Anstieg um 4,8 Prozent.

Hamburg mit sechs Campingplätzen konnte die Nächtigungen um 3,95 Prozent auf 132.455 Übernachtungen steigern. Das hat eine Auswertung des Reiseportals camping.info ergeben.

„Es ist wieder in, den Campingurlaub in der eigenen oder einer nicht allzu weit entfernten Region zu verbringen“, erklärt Erwin Oberascher, Betreiber des Online-Portals camping.info. Am beliebtesten sind Deutschlands Campingplätze bei den einheimischen Campern.

Oberascher dazu: „Deutschland ist europaweit der stärkste Camping-Herkunftsmarkt, daher profitieren deutsche Campingplätze überdurchschnittlich, wenn Camper weniger weit fahren. Mit einem Anteil von 85 Prozent an einheimischen Gästen verfügen die deutschen Campingplätze über einen außerordentlich hohen Inländer-Anteil. Dafür verantwortlich ist auch das Preis-Leistungsverhältnis im internationalen Vergleich. Campingplätze in Deutschland schneiden hier besonders gut ab.“

Campingboom in Hamburg
Campingboom in Hamburg

Die wichtigsten Gästegruppen aus dem Ausland sind mit 8 Prozent die Niederländer, dahinter folgen mit großem Abstand Schweizer (1,3 Prozent) und Dänen (1,1 Prozent). Auch für die Wirtschaft sorgt der Campingtourismus für positive Effekte. Rund 6,7 Prozent der Gesamtnächtigungen 2015 gehen auf das Konto der 2.417 in Deutschland befindlichen Campingplätze. „Bei etwa 50 Euro die ein Campinggast pro Urlaubstag ausgibt, sorgen Camper in Deutschland für rund 1,5 Milliarden Euro Umsatz“, weiß Oberascher.

Deutschlands beliebtestes Campingbundesland ist Bayern mit mehr als 5 Millionen Nächtigungen, dicht gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern (4,6 Mio.) und Niedersachsen (4,0 Mio.). Besonders Mecklenburg-Vorpommern gilt in der Campingszene als Aufsteiger. Hier konnten die Übernachtungen in den letzten 20 Jahren um rund 50 Prozent gesteigert werden. Im Zehnjahresvergleich steigerte die deutsche Campingbranche ihre Nächtigungen um 26 Prozent, seit 2010 beträgt der Zuwachs rund 20 Prozent.

In einer Umfrage hat camping.info die Motive für einen Campingurlaub ermittelt. Dabei geben 26 Prozent der Camper die örtliche Flexibilität als Hauptgrund für einen Campingurlaub an. Danach folgen: Günstiger Urlaub (20 Prozent), zeitlich flexibler (17 Prozent), mein eigenes Bett (16 Prozent), mein eigener Platz und Rasen direkt vor der Tür (10 Prozent).

Foto: hamburg040.com

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