Pleitewelle droht: DEHOGA Forderung an die Hamburger Politik

Nicht schließen, was geht – sondern öffnen, was geht! Betriebsschließungen und Verbote sind seit Monaten die einzigen Maßnahmen im Kampfgegen Corona. Öffnungsperspektiven sind bislang nicht in Sicht.

Gastronomie und Hotellerie haben kein relevantes Infektionsgeschehen aufgewiesen, so das RKI. Dies hat auch der Inzidenzverlauf im November/Anfang Dezember gezeigt. Durch die Schließungen von Gastronomie und Hotellerie wurden keinerlei Verbesserungen erzielt.

Jens Stacklies, Niklaus Kaiser von Rosenburg, Staatsrat Andreas Rieckhof, Hannes Vater / Fotohinweis: © IngoBoelter
Jens Stacklies, Niklaus Kaiser von Rosenburg, Staatsrat Andreas Rieckhof, Hannes Vater / Fotohinweis: © IngoBoelter

Wir erwarten jetzt ein Umdenken von den Entscheidungsträgern in der Politik.Ziel muss sein:Nicht schließen, was geht – sondern öffnen, was geht. Hotellerie und Gastronomie haben bewiesen, dass sie mit ihren hohen Hygiene-Standards für Sicherheit in ihren Betrieben sorgen.

Und außerdem den Menschen ein Stück Freiheit und Lebensfreude zurückgeben können. Zusätzlich Antigen-Schnelltests können ein wichtiger Baustein in dieser Wiedererlangung persönlicher Freiheit sein.

Viele Gastrobetrieb werden gar nicht wieder öffnen
Viele Gastrobetrieb werden gar nicht wieder öffnen

Daher fordert der DEHOGA Hamburg von der Hamburger Politik:

– die zeitnahe Öffnung der Gastronomie unter Einhaltung der Abstandsregeln
– eine zeitnahe Lockerung des Beherbergungsverbotes- die Zulassung von größeren Veranstaltungen bei vorliegendem negativen Schnelltest
– eine schnelle Einführung kostenloser Schnelltests für Restaurants, Hotels undKonferenzcenter und davon gefolgt weitergehende Öffnungen in Hotellerie und Gastronomie
– kostenlose Schnelltests für Mitarbeiter- eine gestaffelte Vertriebs- und Marketingstrategie der Hamburg Tourismus GmbH für die nationalen und internationalen Reisemärkte
– schnelle und unbürokratische Hilfen der durch die Einschränkungen entstehendenBelastungen- Aussetzen der Kultur
– und Tourismustaxe bis zum Erreichen der Vorpandemie-Belegungen in den Hotels
– Ausweisung zusätzlicher kostenloser Parkflächen für den Individualverkehr bis zum Endeder Pandemie, weil der ÖPNV gemieden wird
– Durchführungskonzepte für Sport-Kultur- und Publikumsevents

Geschäftsführender Vorstand des DEHOGA Hamburg

Foto / Quelle: DEHOGA Hamburg

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