Symptome für Impotenz

Impotenz kann Männer und Frauen aller Altersgruppen betreffen und die Lebensqualität beträchtlich beeinflussen. Immer mehr Menschen erleiden Impotenz, hier erfahren Sie, welche Symptome auf Impotenz schließen lassen.

Was ist Impotenz und was sind die Ursachen dafür?

Impotenz beim Mann bezeichnet den Zustand, wenn ein Mann nicht in der Lage ist, eine Erektion zu bekommen und aufrecht zu erhalten, die Geschlechtsverkehr ermöglicht. Eine erektile Dysfunktion liegt dann vor, wenn ein Mann über längeren Zeitraum, bspw. über mehrere Wochen, nicht in der Lage ist eine ausreichende Erektion zu bekommen.

Aber auch das Lustempfinden ist deutlich reduziert, wenn der Mann impotent ist. Immer mehr Männer leiden an Symptomen für Impotenz, selbst Männer in ihren 20ern sind davon betroffen. Die häufigste Ursache für Impotenz sind Durchblutungsstörungen.

Ist die Durchblutung geschwächt, kann Blut nicht mehr so gut in den Schwellkörper des Penis gelangen und dort eingelagert werden. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, aufgrund Durchblutungsstörungen, Impotenz zu erleiden.

Auch Stress, bestimmte Erkrankungen und psychische Ursachen können zu Impotenz führen. Stress kann auf verschiedene Weisen auf unseren Körper wirken und aus unterschiedlichsten Quellen stammen. Stress kann die Schlafqualität negativ beeinfluss und so die Zellregeneration verschlechtern.

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Es gibt Hilfe – schnell und zuverlässig  (c) pixabay

Stress kann auch dazu führen, dass vermehrt Stresshormone produziert und Sexualhormone immer weniger ausgeschüttet werden. Außerdem kann Stress auf dazu beitragen dass man Gewohnheiten bildet, die auf lange Sicht der Gesundheit und/oder der Potenz schaden können (bspw. ein übermäßiger Alkoholkonsum, übermäßiger Verzehr von Süßigkeiten, Fastfood und anderen Lebensmitteln mit wenig Nährwert).

Stress kann durch Überarbeitung, Leistungsdruck, Unzufriedenheit, Umweltbelastungen, Krankheiten und Schlafentzug entstehen. Psychische Probleme wie Depressionen oder akute Beschwerden wie Trauer oder Beziehungsprobleme können ebenfalls dazu führen, dass ein Mann impotent wird. Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislaufkrankheiten, Erkrankungen der Organe und eine vergrößerte Prostata sind weitere Faktoren, die Impotenz verursachen können.

Auch Frauen können Impotenz erleiden. Bei Frauen spielen psychische Faktoren eine größere Rolle als bei Männern. Stress, ein Bewegungsmangel und eine mangelhafte Ernährung sind auch bei Frauen Faktoren, die zu Impotenz führen können. Unsicherheit, Angstzustände und andere psychische Zustände können bei Frauen, mehr als bei Männern, zu einem Libidoverlust und Scheidentrockenheit führen.

Was sind Symptome für Impotenz?

Das offensichtlichste Symptom für Impotenz beim Mann ist, wenn Sie Schwierigkeiten damit haben eine Erektion zu bekommen und/oder aufrecht zu erhalten, die es Ihnen erlaubt, Sex zu haben. Zwar kann aus aufgrund akuter Umstände so gut wie jedem Mann gelegentlich passieren, dass er entweder nicht die Lust auf Sex empfindet oder dass er keine Erektion bekommen kann, wenn sich dieser Zustand aber des öfteren wiederholt kann es durchaus sein, dass Sie sich aktiv mit einer Lösung Ihrer Impotenz beschäftigen müssen.

Weitere Symptome sind Lustlosigkeit bzw. Libidoverlust. Wenn Sie einfach kein Interesse mehr verspüren mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner zu schlafen und auch generell nicht mehr das Verlangen nach Sex verspüren, kann das ebenfalls ein Symptom für Impotenz sein.

Bei Frauen sind die körperlichen Symptome für Impotenz nicht ganz so eindeutig wie beim Mann. Wenn Sie als Frau über lange Phasen keine Lust auf Sex verspüren kann das ein Symptom für Impotenz sein. Auch wenn es Ihnen schwer fällt, sich Ihrem Partner hinzugeben, wenn Sie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr haben oder an Scheidentrockenheit leiden sind das ebenfalls Symptome, die auf Impotenz hinweisen können.

Was kann man gegen Impotenz tun?

Wenn Sie vermuten, Symptome für Impotenz bei sich selbst erkennen zu können, sollten Sie sich mit einem Arzt beraten. Er kann Ihnen eine Diagnose stellen und Sie über geeignete Behandlungsmethoden beraten. Welche Behandlungsmethoden für Sie geegneit sind hängt von vielen Faktoren wie Ihrem Geschlecht, Alter, der Ursache für die Impotenz und Ihrem gesundheitlichen Zustand ab. Allgemeine Empfehlungen zur Vorbeugung von Impotenz können aber trotzdem gegeben werden und in einigen Fällen eine Besserung bewirken.

Regelmäßige Bewegung ist für Männer wie Frauen ein geeignetes Mittel um Impotenz vorzubeugen bzw. zu behandeln. Wenn Sie sich regelmäßig wegen stärken Sie Ihre Durchblutung, Ihr Immunsystem und Ihren Hormonspiegel. Wenn Sie bisher sehr viel Sport getrieben haben, kann Sport allerdings auch ein Grund dafür sein, dass Sie Impotenz erleiden. In diesem Fall sorgt die ständige Belastung für Stress, der vom Körper nicht rechtzeitig abgebaut werden kann. In diesem Fall sollten Sie weniger intensiv trainieren und gegebenenfalls längere Regenerationspausen einlegen.

Eine ausgewogene Ernährung ist ebenfalls ein wirksames Mittel um Impotenz zu behandeln und vorzubeugen. Wenn Sie Ihrem Körper regelmäßig die Nährstoffe zuführen, die er braucht kann Ihr Körper besser mit Stress umgehen, sich regenerieren und die Körperfunktionen in Takt halten, die entscheidend für Ihre Potenz sind. Sie sollten auch darauf achten, genug Wasser zu trinken, statistisch gesehen trinken die meisten Menschen weniger Wasser als sie brauchen würden.

Beim Thema Ernährung müssen Sie gut auf Ihren Körper achten und beobachten wie er auf verschiedene Nahrungsmittel reagiert um zu sehen, was Ihnen bekommt und was nicht. Eine ausgewogene Ernährung mit überwiegend naturbelassenen Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Nüssen und, wenn Sie es vertragen, Getreide und Milchprodukten ist meistens schon ein guter Start.

Wenn Sie als Mann akut etwas gegen Impotenz machen wollen können Sie in Absprache mit einem Arzt bewährte Potenzmittel wie Viagra, Cialis, Levitra oder Spedra anwenden. Diese Potenzmittel werden seit über 20 Jahren erfolgreich zur Behandlung von erektiler Dysfunktion verwendet und sind für gesunde Männer gut verträglich. Viagra und Co. enthalten PDE5-Hemmer.

PDE5 ist das Enzym im Körper das dafür sorgt, dass Schwellungen abgebaut werden. Wird dieses Enzym gehemmt, können sich Blutgefäße entspannen und es kann mehr Blut in den Schwellkörper des Penis gelangen. Da diese Potenzmittel vor allem bei falscher Dosierung und in Kombinationen mit gewissen Krankheiten starke Nebenwirkungen haben können, sollten Sie unbedingt einen Arzt zu Rate ziehen bevor Sie eines dieser Medikamente einnehmen.

Foto: Bild von PublicDomainPictures auf Pixabay

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