Genuss auf St. Pauli: Dem köstlichen Kiez kulturell auf der Spur

„Haste mal ne Mark“, „Wie wär’s mit uns, mein Süßer?!“ – Hamburgs wohl bekanntestes Viertel St. Pauli hat viel mehr zu bieten als Reeperbahn, Hafenflair und Krimis von Jürgen Roland. Wo früher Matrosen, Arbeiter und Prostituierte wohnten, leben heute Künstler und Kreative.

Inzwischen haben sich hier eine innovative Gastronomieszene und ein reichhaltiges kulturelles Angebot etabliert. Ab Sonntag, 12. April, kann man regelmäßig mit den Tourguides von eat-the-world das heute angesagte Stadtviertel in all seinen Facetten und Geschichten erlaufen und erschmecken. Die Premierentour ist bereits ausgebucht. Weitere Touren folgen jede Woche freitags und sonntags ab 13 Uhr.

Was hat es eigentlich mit der Torschluss-Panik auf sich? Die Lösung liegt in Hamburgs Stadtviertel St. Pauli. Das Geheimnis dahinter verraten die eat-the-world-Tourguides auf dem dreistündigen Weg durch das wohl bekannteste Stadtviertel der Nord-Metropole, in dem es viel mehr zu erkunden gibt als nur das Rotlichtviertel und den Hafen.

Wie auch in den anderen Metropolen liegt dem „eat-the-world“-Team um Katrin Buck und Elke Freimuth vor allem eines am Herzen: Den Tour-Teilnehmern die Geschichten, das Leben, die Kultur der Menschen zu zeigen, die das Viertel mitgestalten. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch, was die Bewohner essen.

Deshalb zeigen die Unternehmerinnen typische, meist inhabergeführte Geschäfte, Bistros, Cafés und Lokale, die das Leben in dem Hamburger Stadtviertel prägen. Die neue kulinarisch-kulturelle Tour von „eat-the-world“ beginnt am neuen Pferdemarkt und führt zu den ehemaligen Essohochhäuser und dem Tropeninstitut, vorbei an den ehemals umkämpften Hafenstrassenhäusen, der St. Pauli Kirche bis zum Hafen.

Hamburgs St. Pauli hat mehr zu bieten als Reeperbahn und Hafenflair
Hamburgs St. Pauli hat mehr zu bieten als Reeperbahn und Hafenflair

Kulinarisch dürfen sich die Teilnehmer auf Köstlichkeiten wie Erbsensuppe mit Minze und geröstetem Senf, Spinat-Gorgonzola- Blatterteig und Zitronen-Trüffel-Pralinen freuen. Auf dem kulinarischen Besuchs-Plan stehen unter anderem das erste ayurvedische Restaurant Deutschlands, eine kleine Schokoladenmanufaktur mit Kostproben, die auf der Zunge schmelzen, und als Kontrast ein Kiez-Imbiss.

Ferner führt der Spaziergang in eine familiengeführte Konditorei, in ein kleines verstecktes Café und in ein ehemaliges Bordell mit der schönsten Aussicht im gesamten Viertel. Gewürzt wird der Weg zu den Kostproben-Stationen mit Ausflügen in die Geschichte des Viertels, die Teilnehmer erfahren nicht nur das Geheimnis der Torschlusspanik, sondern lernen auch die erste Sofabar Hamburgs kennen und erfahren, was die noch unbekannten Beatles nach Hamburg geführt hat.

Kulinarisch-kulturelle Tour Hamburg-St. Pauli

Buchung: bis 1 Stunde vor Tourbeginn telefonisch +49 (0)30 – 206 22 999-0 oder
 unter www.eat-the-world.com
Wann: Freitags und Sonntags, jeweils ab 13 Uhr, Dauer ca. drei Stunden
Preis: 30,- pro Ticket, 15 Euro für Kinder bis 12 Jahre

 

Genuss in Vielfalt: Lauter feine Leckereien auf der Reeperbahn
Genuss in Vielfalt: Lauter feine Leckereien auf der Reeperbahn

Hintergrund eat-the-world: „Was isst man in einer Region und was zeichnet die Lebensart der Einheimischen aus?“ Das fragte sich „eat-the-world“-Gründerin Elke Freimuth bei verschiedenen Auslandsaufenthalten. „Da ich ein großer Fan vom kulinarischen Europa bin, wollte ich das landestypische Essen verbunden mit dem alltäglichen Leben der Einheimischen herausstellen.“ Mit dieser Idee hat „eat-the-world“ den Verband Internet Reisevertrieb (VIR) überzeugt und den Innovations-Wettbewerb „Sprungbrett 2009“ gewonnen.

Das Konzept von „eat-the-world“ ist bislang einzigartig. Es gibt kulinarische Führungen oder Tapas-Touren, die bestehen aber meist aus kompletten Menüs in drei bis fünf verschiedenen Restaurants. Die Idee mit kleinen, repräsentativen Kostproben ist neu. „eat-the-world“-Touren gibt es in vielen deutschen Großstädten, Führungen in weiteren Orten, auch im europäischen Ausland, sind geplant. Inzwischen betreuen rund 150 Tourguides 29 Touren in 14 Städten. Seit 2010 agiert die eat-the-world GmbH auch als Franchise-Geber.

Foto / Quelle: eat-the-world GmbH, Katrin Buck

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