Traktorentreffen im Freilichtmuseum am Kiekeberg mit viel Programm

Beim Traktorentreffen bewundern Besucher die historischen Landmaschinen und sehen sie in seltener Aktion. Sie beobachten, wie die Henschel Lokomobile Getreide drischt und sehen das Schaupflügen mit einem Lanz Bulldog Oldtimer. Ein Veranstaltungshöhepunkt ist auch die Treckerparade, bei der die Fahrenden ihre schweren Gefährte vorführen.

Museumsdirektor Stefan Zimmermann erklärt, wie das Traktorentreffen die technologische Entwicklung in der Landwirtschaft und ihren Einfluss auf die Region veranschaulicht: „Traktoren lösten einst tierische Helfer, wie Pferde und Ochsen ab. Unser Traktorentreffen am Kiekeberg bietet Interessierten eine wunderbare Gelegenheit, sowohl vorindustrielle Landmaschinen als auch neuere Antriebstechnologien in Aktion zu sehen.“, berichtete er.

Am Sonnabend und Sonntag, dem 9. und 10. September, sind rund 300 ausgewählte Oldtimertraktoren und Landmaschinen am Kiekeberg zu sehen. Besucher sehen und hören die historischen Gefährte in Bewegung und kommen mit den anwesenden Fachleuten ins Gespräch. Für Kinder gibt es vielfältige Mitmachaktionen rund ums Treckerfahren. Das Traktorentreffen findet alle zwei Jahre, abwechselnd mit dem großen Dampf- und Traktorentreffen, im Freilichtmuseum am Kiekeberg statt.

Der Eintrittspreis beträgt 11 Euro – Besucher unter 18 Jahren sowie Fördervereinsmitglieder haben immer freien Eintritt. Das Traktorentreffen am Kiekeberg bietet Spaß für die ganze Familie. Kinder fahren auf kleinen Elektrotreckern einen Parcours, steuern landwirtschaftliche Siku-Autos über eine Modellbahn und ernten Kartoffeln auf dem Museumsacker, die sie mit nachhause nehmen. In der Gläsernen Werkstatt bauen sie kleine Trecker aus Holz.

Traktorentreffen
Traktorentreffen am zweiten Septemberwochenende kiekeberg-museum.de

Kleine und große Besucher fahren in einem historischen Feuerwehrauto aus dem Feuerwehrmuseum Marxen mit und üben das Löschen mit einer echten Löschspritze. Interessierte schauen Fachleuten dabei zu, wie sie Baumstämme mit historischen Motorsägen zerteilen. Teil des Traktorentreffens ist auch ein Markt.

Ersatzteile, Sammlerstücke und kleine Andenken

Hier finden Besucher Ersatzteile, Sammlerstücke und kleine Andenken. Neben Vorführungen und Mitmachaktionen, bietet das Traktorentreffen außerdem eine gute Gelegenheit zum Austausch. Interessierte stellen den anwesenden Fachleuten ihre Fragen und knüpfen neue Kontakte. Zu Gast sind auch die „Freunde der Ritscher – Trecker aus Sprötze“.

Sie feiern das, pandemiebedingt ausgefallene, 100-jährige „Ritscher“-Jubiläum mit 100 Traktoren am Kiekeberg nach. Neben historischen Landmaschinen und Oldtimertraktoren, sehen Besucher außerdem eine Schaubaustelle in der, im Sommer fertiggestellten, Königsberger Straße. Dort entdecken Kinder und Erwachsene unter anderem eine Straßenwalze, einen Asphaltfertiger, einen Betonmischer und einen Seilbagger aus den 1950er und 1960er Jahren in authentischer Umgebung.

Mit dem Forschungs- und Bauprojekt „Königsberger Straße – Heimat in der jungen Bundesrepublik“ macht das Freilichtmuseum am Kiekeberg die baulichen, technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Nachkriegszeit auf dem Land für Museumsbesucher erlebbar. Die Baugruppe umfasst fünf Gebäude, darunter eine Gasolin-Tankstelle, ein Quelle-Fertighaus, sowie ein Geschäfts- und ein Siedlungsdoppelhaus.

Komplettiert wird der Straßenzug durch ein Flüchtlingssiedlungshaus aus Tostedt, das in diesem Sommer feierlich eröffnet wurde. Das kulinarische Angebot beim Traktorentreffen am zweiten Septemberwochenende umfasst unterschiedliche Heiß- und Kaltgetränke, sowie eine Auswahl an herzhaften und süßen Speisen wie Bratwurst, Pommes, Suppe, Rahmbrot und frisch gebackenen Kuchen.

Quelle / Fotos: kiekeberg-museum.de

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