Osnabrück gegen Hamburg: Ein täglicher Motivationsschub für den HSV-Trainer Thioune

Mit dem VfL Osnabrück schaffte er als Trainer den Sprung in die 2. Fußball-Bundesliga, am Montag (18.1.) trifft HSV-Chefcoach Daniel Thioune erstmals wieder auf seinen Ex-Verein.

Es waren auch die zurückliegenden Begegnungen, die ihn beim neuen Arbeitgeber auf die Agenda gesetzt hatten, denn für seine Abwerbung seien auch die starken Leistungen der Osnabrücker gegen den HSV in der Vorsaison maßgeblich gewesen, sagte Thioune im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ): „In den Gesprächen ging es auch um meine Analyse des HSV-Kaders in Zusammenhang mit diesen Spielen.“ Der HSV hatte im November 2019 an der Bremer Brücke in Osnabrück 1:2 verloren und im Rückspiel nur ein 1:1 geschafft.

Für den HSV Trainer sicher kein Spiel wie alle anderen auch
Für den neuen HSV Trainer sicher kein Spiel wie alle anderen auch / (c) pixabay.com

Mit seinem Wechsel nach Hamburg sei er zufrieden, er sei „glücklich, stolz und dankbar, Trainer bei einem der größten deutschen Vereine zu sein“, sagte Thioune: „Grundsätzlich bekomme ich jeden Morgen einen Motivationsschub, wenn ich durch dieses Stadion zum Training gehe“, so der Fußballlehrer. Alles sei größer bei HSV, der Club, das Team um das Team, Scouting, Analyse, medizinische Abteilung.

Vor allem er selbst stehe als Person aufgrund der höheren medialen Präsenz viel mehr im Fokus als zuvor in Osnabrück. „Vieles wird auf mich bezogen; ich wirke nach außen, egal, was ich sage, und egal, ob ich was sage.

Wenn ich auf dem Trainingsplatz einen Spieler umarme und mit ihm rede, ist das online und am nächsten Tag in der Zeitung gleich ein Thema“, sagte Thioune der NOZ. „Alles beim HSV ist größer und wuchtiger. Hier bin ich heute der Trainerfuchs, morgen der Planlos-Trainer.“

Foto / Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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