Sanierung der elektrischen Leitungen

Viel zu wenig Steckdosen, alte Leitungen mit verschlissener Ummantelung, kaputte Lichtschalter. Die Elektrik in einem älteren Haus ist nicht nur eine Belastung im Alltag, sondern oftmals auch gefährlich. Während Sie Elektrogeräte wie den Elektroheizer oder den Kühlschrank spätestens nach einem Zeitraum von20 Jahren erneuern sollten, gilt für elektrische Leitungen eine Lebensdauer von höchstens 40 Jahren.

Spätestens dann wird der Mantel aus Kunststoff brüchig und die Gefahr für einen gefährlichen Kabelbrand, Kurzschlüsse oder Stromschläge steigt drastisch an. Wertvolle Hinweise zum Thema der Sanierung von elektrischen Leitungen erhalten Sie nach einem kurzen Klick; https://www.ideacasaplan.it/de/

Ohne Strom geht gar nichts
Ohne Strom geht gar nichts  (c) pixabay

Typische Probleme

Typische Probleme bei überalterten elektrischen Leitungen sind leicht auszumachen. Entweder handelt es sich um verschlissene Leitungen, es sind zu wenige Steckdosen vorhanden, es existieren keine Einzelgerätesicherungen, es gibt nur alte FI-Schalter und mehr oder weniger chaotisch verlegte Leitungen.

Testen Sie aber nicht nur das Alter der Leitungen, auch die Art und Weise der Verlegung kann zum Problem werden. Anders als heutzutage mussten sich die Elektriker in früheren Zeiten bei der Verlegung an keine verbindlichen Vorgaben und Normen halten. Heutzutage müssen die elektrischen Leitungen von Schaltern und Dosen stets lotrecht nach oben und unten verlegt werden.

Alle waagrecht ausgerichteten Leitungen müssen genau 30 Zentimeter von Zimmerdecke und Fußboden entfernt sind. Man kann sich in einem Altbau nicht darauf verlassen, dass diese Regeln auch berücksichtigt wurden.

Komplette Neuverlegung

Sie wollen die elektrischen Leitungen im Haus zur Gänze neu verlegen? Dann gilt es einiges zu berücksichtigen: Um den Eingriff in die bauliche Substanz so gering wie möglich zu halten, müssen die neuen Elektroleitungen genauestens geplant werden. Sie können mit Installationen arbeiten, die Unterputz- oder Aufputz verlaufen.

Für Unterputzinstallationen müssen mit Hammer und Meißel Schlitze in die Wand gestemmt werden, in denen die Kunststoffrohre eingebracht werden. Durch diese zieht man die Mantelleitungen. Fixiert wird mit Hakennägeln in einem Abstand von 40 cm in der Horizontalen und 50 cm in der Vertikalen. Bei der Aufputz-Verlegung werden die Leitungen sichtbar auf der Wand oder Decke verlegt und mit Schellen befestigt.

Foto / Quelle: Bild von Monfocus auf Pixabay

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