Umsatzpotenziale im Online-Marketing nutzen

Nach einer Studie der Hochschule Offenburg weist das Online-Marketing von kleinen und mittleren Unternehmen auch im Jahr2016 noch erhebliche Schwachpunkte auf. So wird nur ein Teil der verfügbaren Möglichkeiten überhaupt gezielt genutzt. Beispielsweise verzichten 80% der befragten Unternehmen komplett auf den Einsatz von Social-Media-Maßnahmen.

Eine eigene Webseite haben inzwischen 88% der Unternehmen. Doch die Suchmaschinenoptimierung wird – entgegen der eigenen Einschätzung – stark vernachlässigt. Nur knapp 2% der untersuchten Webseiten werden als optimiert beurteilt.

Damit verschenken auch regional aufgestellte Unternehmen und Selbständige wichtiges Potenzial für Umsatz und Kundengewinnung. Kunden und Interessenten informieren sich spätestens seit dem Siegeszug der Mobilgeräte immer öfter online über Angebote und Kontaktmöglichkeiten von Unternehmen. Wer dort nicht gefunden wird oder nur uninteressante Standardtexte präsentiert, wird nicht als kompetenter Ansprechpartner wahrgenommen.

Die Forscher der Hochschule Offenburg sehen die Ursachen für diese Defizite in fehlendem Wissen und der daraus resultierenden Unsicherheit. Mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer hält die verschiedenen Online-Marketingmöglichkeiten für sehr aufwändig.

Dies deckt sich mit den Erkenntnissen der auf Selbständige und kleine Unternehmen spezialisierten Digitalexpertin Dagmar Recklies von der Recklies Management Project GmbH: „Vielen Unternehmern fehlt mit dem Grundwissen auch der Zugang zum Online-Marketing. Daher stellen sie das Thema hinten an, obwohl ihnen die Dringlichkeit bewusst ist.“

Eine Unternehmenswebseite muss als Marketinginstrument geplant und vom Kunden aus gedacht werden
Eine Unternehmenswebseite muss als Marketinginstrument geplant und vom Kunden aus gedacht werden

Nach ihrer Einschätzung mangelt es aber nicht nur an Kenntnissen zu Technik und Methoden. Auch inhaltlich nutzen viele Unternehmenswebseiten die Chancen auf die Kommunikation mit dem Kunden nicht. Kurze Texte mit austauschbaren Angebotsbeschreibungen gehen oft an den Informationsbedürfnissen der Zielkunden vorbei.

Tatsächlich können aber auch kleine Unternehmen schon mit einfachen Mitteln viel erreichen. Dagmar Recklies empfiehlt: „Treten Sie zunächst einen Schritt zurück und planen Sie Ihre Webseite zusammen mit Ihrer Social-Media-Präsenz als Marketingmaßnahmen: Welche Ziele wollen Sie erreichen? Welche Informationsbedürfnisse hat Ihre Zielgruppe? Welche Inhalte und Botschaften können Sie dafür bereitstellen? Erst dann machen Sie sich Gedanken um die technische Umsetzung.“

Auch bei der Optimierung der eigenen Webseite für Suchmaschinen können gerade regional tätige Unternehmen Verbesserungen erzielen, wenn sie die Grundlagen kennen und beachten.

Um Unternehmen und Selbständige bei der Verbesserung ihres Online-Marketings zu unterstützen, hat die Recklies Management Project ein spezielles Tagesseminar „Kundenorientierte Firmenwebseiten planen und erstellen“ konzipiert. Darin wird an den Ursachen der mangelhaften Online-Arbeit angesetzt, statt mit technischer Optimierung an Symptomen zu arbeiten.

Foto / Quelle: reckliesmp.de

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