SEO-Experte im Interview: Das sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren

Die digitale Präsenz ist für Unternehmen wichtiger denn je – es gilt, auf Google und anderen Suchmaschinen Sichtbarkeit zu erlangen und sich so einen Namen zu machen. Daniel Götz versteht es als renommierter Experte auf dem Gebiet der Suchmaschinenoptimierung meisterhaft, die Online-Sichtbarkeit von Unternehmen signifikant zu steigern.

SEO ist wichtig
SEO ist ein sehr wichtiger Faktor / (c) Foto von Myriam Jessier auf Unsplash

Mit seiner Erfahrung und seinem fundierten Fachwissen hat Götz bereits zahlreichen Unternehmen geholfen, ihre Zielgruppen effektiver zu erreichen und ihre Präsenz im Internet zu optimieren. Durch seine Leidenschaft für maßgeschneiderte SEO-Strategien, die auf die individuellen Bedürfnisse und Ziele jedes seiner Kunden zugeschnitten sind, hat er sich einen Namen in der Branche gemacht. In unserem exklusiven Interview mit Daniel Götz erfahren wir mehr über die Schlüsselelemente erfolgreicher Suchmaschinenoptimierung – und wie sich Unternehmen in der dynamischen Welt des Internets behaupten können.

Herr Götz, vielen Dank, dass Sie heute bei uns sind. Beginnen wir direkt mit der wichtigsten Frage: Was ist SEO überhaupt – und warum ist es für Unternehmen so wichtig?

Suchmaschinenoptimierung, oder SEO, ist ein wichtiger Teil des Online-Marketings – neben anderen Kanälen wie Suchmaschinenwerbung, E-Mail-Marketing, Affiliate-Marketing und Werbung auf Social-Media-Plattformen. SEO ist besonders relevant, da es Unternehmen ermöglicht, von ihrer Zielgruppe gefunden zu werden, und das scheinbar ohne aktive Bemühungen. Dieser Aspekt ist tatsächlich entscheidend, da organische Suchergebnisse von vielen als relevanter und vertrauenswürdiger angesehen werden als direkte Werbebotschaften. Wir alle wissen: In einer Welt, die von einer Flut an Werbebotschaften geprägt ist, werden Relevanz und Vertrauen zunehmend wichtiger.

SEO ist damit einer der effektivsten Wege, um mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten und Geschäfte zu generieren. Egal ob es um Informationsvermittlung, Leadgenerierung oder Direktverkäufe geht – SEO sollte immer Teil des Marketing-Mixes sein. Darüber hinaus ist es ein wichtiger Multiplikator, da starke Werbeformen wie Display-Werbung oder TV oft zu Websuchen führen, die durch SEO eingefangen werden können.

Was sind Ihrer Meinung nach die Vorteile von SEO – im Gegensatz zu bezahlten Werbeanzeigen?

Die Vorteile von SEO gegenüber bezahlten Werbeanzeigen liegen vor allem in der Langfristigkeit und Glaubwürdigkeit. Während bezahlte Anzeigen sofortige Sichtbarkeit bieten, baut SEO nachhaltige Präsenz auf. Wie ich bereits angesprochen habe, gilt zudem, dass ein gut platziertes organisches Suchergebnis wird als vertrauenswürdiger wahrgenommen als eine bezahlte Anzeige. Dies liegt daran, dass Nutzer wissen, dass eine Website ihre Position in den Suchergebnissen aufgrund ihrer Qualität und Relevanz erlangt hat – nicht, weil dafür bezahlt wurde.

Zudem bietet SEO auf lange Sicht eine bessere Kosten-Nutzen-Bilanz. Einmal in SEO investiert, kann es kontinuierlichen Traffic generieren, ohne dass für jeden Klick bezahlt werden muss, wie es bei Pay-per-Click-Werbeanzeigen der Fall ist. Zu guter Letzt trägt SEO auch zur Markenbildung bei, indem es hilft, die Markenpräsenz in den Suchergebnissen zu stärken und das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen. Insgesamt schafft SEO also eine solide Basis für langfristigen Erfolg im digitalen Raum.

Was empfehlen Sie Unternehmen, die mit SEO durchstarten möchten?

Für Unternehmen, die in die Welt des SEO einsteigen möchten, habe ich einen Rat: den Markt und die Hauptkonkurrenten genau zu beobachten. Eine gründliche Analyse ist essenziell, um relevante Schlüsselbegriffe zu identifizieren, die für das eigene Geschäft wichtig sind. Dafür ist übrigens auch der Einsatz von Analysetools unerlässlich.

Grundsätzlich empfehle ich Unternehmen, den Kontakt mit einer passenden Agentur – wie unserer SEO-Agentur aus München – zu suchen und ein kostenloses Analysegespräch zu vereinbaren. Dies bietet eine wertvolle Möglichkeit, einen Einblick in die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen des Unternehmens im Bereich SEO zu gewinnen. So oder so gilt: Der Start in SEO sollte immer gut informiert und durchdacht sein – denn nur mit einem klaren Verständnis der eigenen Ziele und der Marktbedingungen kann eine effektive und zielgerichtete SEO-Strategie entwickelt werden.

Für wen ist SEO überhaupt relevant?

SEO ist wichtig für eine breite Palette von Unternehmen – unabhängig von ihrer Größe und Branche. Unsere Kunden reichen vom Freelancer über mittelständische Unternehmen bis hin zu globalen Konzernen. Das Schöne an SEO ist seine Universalität und Flexibilität: Es spielt keine Rolle, ob es sich um ein kleines Ein-Mann-Unternehmen oder einen multinationalen Konzern handelt; die Grundprinzipien von SEO bleiben gleich. Der Kern von SEO liegt darin, Inhalte zu schaffen, die sowohl für Suchmaschinen als auch für das menschliche Publikum ansprechend sind. Es geht darum, eine solide Online-Präsenz aufzubauen und im digitalen Raum sichtbar zu sein.

Suchmaschinenoptimierung hilft also Unternehmen aller Größen, ihre Zielgruppe effektiv zu erreichen und ihre Markenbekanntheit zu steigern. Letztlich ist SEO damit für jeden relevant, der seine Reichweite sowie seinen Einfluss ausbauen möchte.

Haben Sie spezifische Tipps für den Bereich SEO im B2B?

Für B2B-Unternehmen ist es unerlässlich, nicht vor umfangreichem Content zurückzuschrecken. Ich beobachte häufig, dass B2B-Kunden dazu neigen, wichtige Informationen hinter Kontaktformularen zu verbergen – in der Hoffnung, auf diese Weise wertvolle Leads zu generieren. Dies ist für die Suchmaschinenoptimierung jedoch problematisch, da diese ohne ausreichenden Content nicht beurteilen können, ob die Seite für eine bestimmte Suchanfrage relevant ist oder nicht.

Ein gutes Beispiel hierfür ist das Thema E-Learning. Es ist durchaus sinnvoll, erste Inhalte aus den Kursen detailliert auf der Website anzuteasern. Dies hilft, eine direkte Relevanz zu den Suchanfragen herzustellen, die sich auf diese Inhalte beziehen. Wenn Nutzer dann auf die Seite gelangen, werden sie mit diesen ersten Inhalten „angeködert“. Zeigen sie echtes Interesse, werden sie von sich aus Kontakt aufnehmen. Anstatt wertvolle Inhalte zu verstecken, sollten sie also besser als Teil einer umfassenden SEO-Strategie genutzt werden, um Interessenten anzuziehen und zu überzeugen.

Ist es für B2B-Unternehmen auch bei geringen Suchvolumina und spezifischen Suchanfragen sinnvoll, in Zukunft in SEO zu investieren?

Die Frage, ob SEO-Arbeit für B2B-Unternehmen auch bei kleineren Suchvolumina und sehr spezialisierten Suchanfragen sinnvoll ist, lässt sich am besten mit einer Überlegung beantworten: Nutzen die Zielkunden eines B2B-Unternehmens – beispielsweise Einkäufer oder Entscheidungsträger – Suchmaschinen, um neue Lieferanten zu finden oder Angebote zu vergleichen? In den meisten Fällen ist die Antwort darauf ein klares Ja. Daher ist es unerlässlich, dass ein Unternehmen seine Produkte und Dienstleistungen im Internet professionell und auffindbar präsentiert.

Auch wenn die Suchvolumina in bestimmten B2B-Nischen kleiner sein mögen und die Besucherzahlen vergleichsweise gering sind, darf man sich davon nicht täuschen lassen. Im B2B-Bereich geht es nicht darum, eine breite Masse an Endkunden zu erreichen, sondern gezielt jene Schlüsselpersonen anzusprechen, die für das Geschäft relevant sind. Deshalb sollte SEO in jeder B2B-Marketingstrategie einen festen Platz haben, um sicherzustellen, dass das Unternehmen dort gefunden wird, wo potenzielle Geschäftspartner nach Lösungen suchen.

Sie haben angesprochen, dass SEO als langfristiger Prozess zu verstehen ist. Wann können Unternehmen mit SEO erste Erfolge erwarten?

Die Zeitspanne bis zu ersten sichtbaren Erfolgen im SEO kann sehr unterschiedlich sein. In meiner Erfahrung sehen Unternehmen oft nach etwa sechs Monaten die ersten positiven Veränderungen. Tatsächlich ist es so, dass SEO kein Sprint, sondern eher ein Marathon ist – die Dauer bis zum Erfolg hängt zudem von verschiedenen Aspekten ab.

Besonders wichtig ist hier die Branche, in der sich das Unternehmen befindet, das Ausmaß der Konkurrenz und wie ausgeprägt die Online-Präsenz des Unternehmens bereits ist. In einer Nische mit geringerem Wettbewerb können Ergebnisse schneller sichtbar werden, wohingegen in einer hart umkämpften Branche mehr Zeit und Anstrengung erforderlich sind. Auch eine Website, die bereits eine solide Grundlage im SEO hat, kann schneller Fortschritte machen als eine, die von Grund auf beginnt. Es ist also eine Mischung aus Geduld, strategischer Planung und kontinuierlicher Optimierung, die schlussendlich zu nachhaltigen Erfolgen führt.

In welche SEO-Fallen können Unternehmen tappen?

Ein wichtiger Aspekt, den Unternehmen im Bereich SEO oft übersehen, ist die technische Suchmaschinenoptimierung – also das sogenannte Technical SEO. Gemeint sind alle Maßnahmen, die darauf abzielen, die technische Infrastruktur einer Website zu verbessern, sodass sie von Suchmaschinen effizienter gecrawlt und indexiert werden kann. Dazu gehört beispielsweise die Optimierung der Ladezeiten, die Sicherstellung einer reaktionsfähigen Websitegestaltung für mobile Endgeräte und die Behebung von Crawling-Fehlern. Vernachlässigt man diese Aspekte, kann dies die Benutzererfahrung negativ beeinflussen und letztendlich auch die Sichtbarkeit in Suchmaschinen verringern.

Fehler schleichen sich hier beispielsweise dann ein, wenn eine Website von einer Entwicklungs- in die Live-Umgebung überführt wird. Hierbei kann es vorkommen, dass versehentlich ein ’noindex‘-Tag oder eine fehlerhafte robots.txt-Datei übernommen wird. Obwohl solche Fehler für Nutzer nicht sofort erkennbar sind, sind Folgen für die Sichtbarkeit der Website in Suchmaschinen nicht ausgeschlossen. Die Rankings können dadurch mit der Zeit erheblich leiden und im schlimmsten Fall gänzlich verloren gehen. Es ist daher wichtig, dass bei solchen Übergängen akribisch auf die korrekte Konfiguration geachtet wird, um die Sichtbarkeit und Auffindbarkeit der Website sicherzustellen – am besten ist es, einen SEO-Experten zurate zu ziehen.

Ebenfalls von großer Bedeutung sind Backlinks, also Links, die von anderen Websites auf die eigene Seite verweisen. Hochwertige und relevante Backlinks können die Autorität und Glaubwürdigkeit einer Website deutlich steigern – Unternehmen sollten daher eine Strategie entwickeln, um qualitativ hochwertige Backlinks zu erhalten. Dies kann durch das Erstellen wertvoller, teilenswerter Inhalte oder durch gezielte Outreach-Aktivitäten erfolgen. Jedoch ist hierbei Vorsicht geboten, da unnatürliche oder qualitativ minderwertige Backlinks von Suchmaschinen negativ bewertet werden können.

Ist es also sinnvoll, auf eine SEO-Agentur zu vertrauen – oder können Unternehmen die Suchmaschinenoptimierung auch selbst in die Hand nehmen?

Die Frage, ob es für ein Unternehmen sinnvoll ist, auf eine SEO-Agentur zu setzen oder die Suchmaschinenoptimierung selbst in die Hand zu nehmen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Grundsätzlich gilt: Eine professionelle SEO-Agentur bringt umfangreiche Expertise und spezialisierte Dienstleistungen mit, die für den Erfolg einer Online-Präsenz entscheidend sein können – darunter die detaillierte Keyword-Recherche, On-Page-Optimierung, qualitativ hochwertige Content-Erstellung und der strategische Backlink-Aufbau. Zusätzlich kümmert sich eine Agentur um die technischen Aspekte der SEO, wie die Verbesserung der Ladegeschwindigkeit und die Optimierung für Mobilgeräte. Regelmäßige Audits und die ständige Überwachung der Performance sind ebenfalls Teil des Servicepakets.

Eine Zusammenarbeit mit einer SEO-Agentur bietet also einen umfassenden Ansatz, der nicht nur die aktuelle Positionierung einer Website in Suchmaschinen verbessert, sondern auch langfristig zu mehr qualifiziertem Traffic und Geschäftserfolg beiträgt. Auch wenn Unternehmen die Suchmaschinenoptimierung theoretisch auch intern durchführen können, gilt also: Für eine erfolgreiche SEO-Strategie sind Fachwissen und Ressourcen erforderlich, die in vielen Fällen nur eine spezialisierte Agentur bereitstellen kann.

Häufig werde ich auch gefragt: „Wie viel sollen wir in SEO investieren?“ Die Antwort darauf ist nicht so einfach, denn sie ist vergleichbar mit der Frage: „Was kostet ein Auto?“ Generell gilt natürlich, dass höhere Investitionen es ermöglichen – zum Beispiel mehr Content zu produzieren und somit schneller Fortschritte zu erzielen.

Allerdings empfehle ich manchmal, gerade bei Unternehmen, die neu in SEO sind oder noch Zweifel an dessen Effektivität haben, mit einem sogenannten Leuchtturm-Projekt zu beginnen. Dies könnte bedeuten, sich auf die Erstellung einer begrenzten Anzahl von Inhalten, sagen wir etwa 20 Beiträge, zu konzentrieren und dadurch die Wirksamkeit von SEO praktisch zu demonstrieren.

Diese Methode kann besonders bei Unternehmen hilfreich sein, die durch vorherige negative Erfahrungen mit anderen Agenturen skeptisch geworden sind. Solche Unternehmen haben möglicherweise schon in SEO investiert, aber keine signifikanten Fortschritte gesehen – vielleicht weil die umgesetzten Maßnahmen zu standardisiert waren oder nicht die gewünschten Ergebnisse brachten. In solchen Fällen sind vertrauensbildende Maßnahmen wichtig, um zu zeigen, dass SEO effektiv sein kann, wenn es richtig angegangen wird.

Infographik zu SEO
Infographik zu SEO

Wie können Unternehmen einen guten SEO-Experten finden?

Zunächst einmal ist es wichtig, nach jemandem mit nachweisbarer Erfahrung in diesem Bereich zu suchen – Erfahrung ist ein entscheidender Faktor, da sie oft Hand in Hand mit Fachkenntnis und Verständnis für die Nuancen von SEO geht.

Ein weiterer wichtiger Punkt, auf den ich grundsätzlich Wert lege, sind Kundenbewertungen. Sie können ein realistisches Bild davon vermitteln, wie effektiv und kundenorientiert der SEO-Experte arbeitet. Positive Bewertungen von früheren Kunden sind also ein gutes Zeichen dafür, dass der Experte zuverlässig und effektiv in seiner Arbeit ist.

Zusätzlich ist es hilfreich, den Experten nach konkreten Beispielen seiner Arbeit zu fragen. Ein guter SEO-Experte sollte in der Lage sein, Beispiele von Webseiten zu präsentieren, an denen er gearbeitet hat, und die damit erzielten Erfolge aufzuzeigen. Diese Fallstudien oder Erfolgsgeschichten können einen Einblick in die Fähigkeiten des Experten geben und zeigen, wie er spezifische Herausforderungen im Bereich SEO angegangen ist und gelöst hat.

Die Welt der SEO unterliegt einem ständigen Wandel. Welche Entwicklungen sind hier Ihrer Meinung nach in Zukunft zu erwarten?

Der Google-Algorithmus hat sich, insbesondere im Hinblick auf die letzten beiden Jahre, stark weiterentwickelt und ist nun außerordentlich effizient darin, qualitativ hochwertige von minderwertigen Websites zu unterscheiden. Dies bedeutet, dass es kaum noch Möglichkeiten gibt, den Algorithmus zu umgehen oder zu „überlisten“.

Mein Rat für das kommende Jahr ist deshalb, sich darauf zu konzentrieren, die Fragen und Bedürfnisse der Nutzer noch besser zu verstehen und zu beantworten – denn Google dient immer noch primär dazu, Fragen zu beantworten und passende Lösungen anzubieten. Es ist deshalb entscheidend, dass die Inhalte und das Design der eigenen Website nicht nur besser als das der Konkurrenz sind, sondern auch eine durch und durch überzeugende Nutzererfahrung bieten.

Wie bewerten Sie die Entwicklung von künstlicher Intelligenz in Hinblick auf SEO – Chance oder Herausforderung?

Ich sehe künstliche Intelligenz als eine doppelte Chance für SEO. Einerseits ermöglicht sie Suchmaschinen wie Google, wesentlich komplexere und nuanciertere Algorithmen zu nutzen, um Inhalte zu bewerten. Das bedeutet, dass die Qualität der Inhalte und die Nutzererfahrung noch stärker in den Vordergrund rücken. KI-Systeme können beispielsweise den Kontext und die Absicht hinter Suchanfragen besser verstehen und dadurch relevantere Ergebnisse liefern.

Andererseits eröffnet KI auch für uns SEO-Profis neue Möglichkeiten. Mit fortschrittlichen Analysetools, die auf KI basieren, können wir tiefere Einblicke in Suchtrends und Nutzerverhalten gewinnen. Das hilft uns, präzisere Strategien zu entwickeln und unsere Inhalte noch besser auf die Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppen abzustimmen. Insgesamt glaube ich, dass die Integration von KI in SEO die Disziplin anspruchsvoller, aber auch spannender und dynamischer macht. Was sich allerdings ändern wird, ist die Geschwindigkeit, mit der Änderungen in der SEO-Welt stattfinden. Dies bedeutet, dass wir als SEO-Experten kontinuierlich am Ball bleiben müssen, um die sich rasant entwickelnden Technologien und Algorithmen zu verstehen und effektiv zu nutzen.

Und wie verhält es sich mit dem Einsatz von KI in der Content-Erstellung?

Aus meiner Perspektive ist und bleibt der Einsatz von automatisiertem Content in der SEO-Strategie eine risikoreiche Entscheidung. Zunächst einmal gilt noch immer, dass automatisierte Texte grundsätzlich gegen die Richtlinien von Google verstoßen – auch wenn die Texterstellung mit KI kurzfristig taktische Vorteile bieten kann.

Ich prognostiziere, dass viele Unternehmen in der nahen Zukunft mit automatisiertem Content experimentieren oder ihn sogar umfassend einsetzen werden. Langfristig könnte dies jedoch zu einer ähnlichen Situation wie beim Link-Detox führen, bei dem Unternehmen ihre übermäßige Verwendung von Link-Käufen rückgängig machen mussten. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass in Zukunft ein ähnlicher Prozess für automatisiert erstellte Inhalte erforderlich sein wird.

Für Unternehmen, die sich auf die Erstellung qualitativ hochwertiger Inhalte für spezifische B2B-Zielgruppen konzentrieren, ist voll automatisierter Content also schlichtweg keine Option – auch wenn KI natürlich als Unterstützung dienen kann. Unter Berücksichtigung der Bedürfnisse dieser Zielgruppen gibt es einfach keine Abkürzungen, ohne einen Verlust an Qualität in Kauf nehmen zu müssen.

Vielen Dank für Ihre Zeit und das spannende Gespräch zum Thema SEO, Herr Götz!

Quelle / Foto: (c) Redaktion

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