Weltretter Wettbewerb: Grundschule Bickbargen aus Halstenbek gewinnt mit dem Auto der Zukunft

Der Gewinner des Zeit Leo Weltretter Wettbewerbs steht fest: die Grundschule Bickbargen aus Halstenbek gewinnt mit dem Auto der Zukunft, das sich über eine integrierte Müllverbrennungsanlage selbst betreibt. „Das Projekt zeichnet sich durch seine besondere Kreativität, die Vielfalt der experimentellen Arbeit und den nachhaltigen Denkansatz aus.

Das Auto dient hier nicht nur der Fortbewegung, sondern als Lösung für das Problem der Müllentsorgung. Für eine dritte Klasse ist diese Arbeit sehr ausgereift und wird durch einen Ausblick der Schülerinnen und Schüler auf zukünftige Entwicklungen hervorragend weiter gedacht“, begründet die Jury ihre Wahl.

Nur gemeinsam sind wir stark die Welt zu retten
Nur gemeinsam sind wir stark genug, die Welt zu retten

Das Kindermagazin Zeit Leo hatte im September 2013 erstmals unter der Schirmherrschaft von Thomas Sattelberger, Vorsitzender von „Mint Zukunft schaffen“ – die Initiative der deutschen Wirtschaft, zum Wettbewerb aufgerufen.

Aus insgesamt 90 eingereichten Projekten wählte die Jury, besetzt mit Thomas Sattelberger, Zeit Leo-Chefredakteurin Katrin Hörnlein, Fernsehmoderator Can Mansuroglu, Ilka Parchman, Leiterin der Abteilung der Didaktik der Chemie am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel, und Johannes Friedemann, geschäftsführender Vorstand der Stiftung Rechnen, ihre drei Favoriten.

Dazu zählten neben der Grundschule Bickbargen die Sophie-Barat-Schule aus Hamburg, die mit einem elektrischen Spielplatz zur Energiegewinnung den zweiten Platz belegte sowie die Freie Grundschule Pfefferwerk aus Berlin, deren Projekt zur Rettung von Bienen mit dem dritten Platz geehrt wurde. Die Projekte der drei Finalisten wurden am 28.03. auf einer großen Abschlussveranstaltung im Internationalen Maritimen Museum Hamburg präsentiert. Durch die Preisverleihung führte der beliebte Kinderfernsehmoderator Can Mansuroglu.

Der bundesweit ausgeschriebene Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der dritten bis sechsten Klasse, die mit einem Projekt aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft oder Technik – kurz Mint – ihre Umwelt verbessern wollen. Zu den Bewertungskriterien der Jury zählten eine gute Teamarbeit, die Einbindung in den Mint-Kontext, Kreativität und eine passende sowie nachvollziehbare Dokumentation.

Partner des Wettbewerbs sind neben phorms education die Stiftung Rechnen, Volkswagen, die Wolfsburg AG und Allianz für die Region. Didaktisch und wissenschaftlich wird der Wettbewerb vom IPN Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel begleitet. Zudem wird in einer Begleitforschung erhoben, was sich Kinder in Deutschland für ihre Zukunft wünschen. Die Gewinne werden gesponsert von der alpetour Touristische GmbH.

Foto / Quelle: Die Zeit, Zeitverlag

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