Carsharing: Einbinden von Fahrzeugen ohne Zusatzhardware möglich

Zemtu, österreichischer Entwickler von Carsharing-Software, arbeitet ab sofort mit Smartcar zusammen. Fahrzeuge von Herstellern, deren Schnittstelle vom US-Unternehmen bereits angebunden wurden, können ohne Zusatzhardware binnen kürzester Zeit in Fuhrparks integriert werden. Mit diesem Angebot will Zemtu über Europa hinaus expandieren.

Das Unternehmen Zemtu aus dem Vorarlberger Rheintal (Österreich) und Smartcar aus dem Silicon Valley (USA) gehen eine Partnerschaft ein. Zemtu entwickelt und betreibt eine Software für Carsharing-Unternehmen. 20 Carsharing-Anbieter in ganz Europa nutzen sie derzeit.

Smartcar hat eine Software-Schnittstelle entwickelt, die bisher mit Fahrzeugen von 19 Herstellern kompatibel ist. Mit dem Zugriff auf diese Schnittstelle kann Carsharing ohne jegliche Zusatzhardware vonstattengehen. „Dadurch reduzieren sich Kosten und Aufwand für die Anbieter massiv und auch das Testen unserer Lösung für Interessenten wird kinderleicht“, betont Zemtu-Mitgründer Philipp Metzler.

Neue Carsharingsoftware macht es möglich
Neue Carsharingsoftware macht es möglich

Carsharing-fit in 30 Sekunden
Ab sofort bietet Zemtu seinen Kunden an, Fahrzeuge von Tesla, Volkswagen und BMW im Carsharing mit der Smartcar-Schnittstelle zu betreiben. Neue Fahrzeuge können so mit vier Klicks in weniger als 30 Sekunden Carsharing-fit gemacht werden. Dasselbe gilt auch für Fuhrparks von Unternehmen. Über die mobile Zemtu-App werden reservierte Fahrzeuge geöffnet und geschlossen. Der Zugriff auf Telematikdaten wie Kilometer- und Akkuladestand ermöglicht die vollautomatische Abrechnung und die Anzeige von Informationen.

Rentabel für Carsharing-Unternehmen und Unternehmensflotten
Die Verwendung der Schnittstellen spart erhebliche Kosten, da keine Bordcomputer mehr eingebaut, gewartet und am Ende wieder ausgebaut werden müssen. Die Vergrößerung von Flotten wird vereinfacht und erlaubt auch kleineren Carsharing-Unternehmen mit wenigen Fahrzeugen zu starten. Auch für Firmen-Fuhrparks ist die Lösung von Zemtu und Smartcar bestens geeignet.

„Smartcar ermöglicht es uns, die nächste Generation der Carsharing-Software anzubieten“, so Zemtu-Mitgründer und Technikverantwortlicher Dominik Bartenstein. „In einigen Jahren werden alle neuen Fahrzeuge entsprechende Schnittstellen haben. Mit Smartcar werden sie automatisch Carsharing-fähig“, so Bartenstein. Zemtu unterstützt im Gegenzug Smartcar beim Eintritt auf den europäischen Markt. So wurde etwa kürzlich die Implementierung der Schnittstelle für den neuen VW ID.3 vorangetrieben.

Fortbewegungsmittel für jeden Zweck
Neben der neuen, direkten Schnittstelle verwendet Zemtu weiterhin die Geräte der führenden Bordcomputer-Hersteller, um alle Fahrzeugmodelle und Roller zu unterstützen. Mit einem speziellen Bluetooth-Schloss können sogar Fahrräder ausgestattet und in die Fahrzeugflotten eingebunden werden. Somit kann für jeden Zweck das passende Fortbewegungsmittel über die Software angeboten und verwaltet werden.

Über 25.000 User sind derzeit mit Zemtu in Europa mobil. Künftig soll die Lösung auch in Übersee zum Einsatz kommen. Konkretes Interesse gibt es schon in Australien. „Mit der Unterstützung von Smartcar erhoffen wir uns auch den Einstieg in den US-Markt“, zeigt sich Zemtu-Mitgründer Roland Kainbacher optimistisch.

Foto / Quelle: www.zemtu.com

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