Freilichtmuseum Kiekeberg bei HH: Sammlermarkt und Livemusik beim Oldtimertreffen

Beim Oldtimertreffen am Sonntag, den 16. Juni, im Freilichtmuseum am Kiekeberg erleben Interessierte 350 Fahrzeuge bis in die „wilden Siebziger“ hinein. Von 10 bis 18 Uhr unterhält ein umfangreiches Begleitprogramm mit Modenschau, Livemusik, Sammlermarkt und Ausstellungen die Besucher.

Erstmals zeigt der Museumsdirektor Stefan Zimmermann den Besuchern die 50er-Jahre-Gasolin-Tankstelle, die sich zurzeit im Aufbau der „Königsberger Straße“ befindet. Der Eintritt beträgt 9 Euro, Besucher unter 18 Jahren und Fördervereinsmitglieder haben freien Eintritt.

Zwischen historischen Gebäuden der Heide- und Marschlandschaften begeistern die alten PKW, LKW und Motorräder große und kleine Automobilfreunde. Auf dem Oldtimertreffen im Freilichtmuseum gehören Modelle des frühen 20. Jahrhunderts zu den Raritäten, aber auch amerikanische Modelle sind dabei. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Oldtimer der Fünfziger bis zum Baujahr 1979.

Erstmals ermöglicht das Museum einen näheren Blick auf die Gasolin-Tankstelle, die derzeit restauriert wird: Museumsdirektor Stefan Zimmermann gibt eine Führung über die Baustelle der „Königsberger Straße“. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg hat ein bundesweit einmaliges Projekt gestartet: Es holt die Zeit von 1949 bis 1970 ins Museum. Unter dem Titel „Königsberger Straße. Heimat in der jungen Bundesrepublik“ baut es dazu sechs Häuser auf.

Oldtimertreffen am Kiekeberg 16.6. - Bild FLMK
Oldtimertreffen am Kiekeberg 16.6. – (c) Bild FLMK

Einschließlich einer Gasolin-Tankstelle aus den 50er Jahren. Im Oktober brachten (translozierten) Experten die Tankstelle aus Stade in drei Teilen an den Kiekeberg. Seit Februar 2019 restauriert das Museum die Tankstelle und baut sie wieder auf. Besucher haben beim Oldtimertreffen die Gelegenheit, einen ersten Blick auf die Tankstelle zu werfen, die im Herbst 2019 eröffnet wird.

Das Programm beim Oldtimertreffen bietet in Zusammenarbeit mit dem Verein Cam e.V. eine Modellauto- und Eisenbahnbörse, die Sammlerherzen höher schlagen lässt. Auf dem Museumsgelände gibt es einen Markt vom Museumsverein „Die Goldenen Fünfziger Jahre e.V.“ mit Sammlerstücken wie Schallplatten, Retro-Mode, Spielzeug, Deko-Artikeln und weiteren Schätzen aus den Fünfzigern bis zu den Siebzigern.

Anmeldungen zu diesem Flohmarkt sind über die Museums-Website www.kiekeberg-museum.de oder per Mail an möglich.
Beim Tanztee im Meynschen Hof schwingen die Besucher zu Live-Musik der Gruppe „The Sinners“ das Tanzbein. Eine Modenschau – organisiert vom Jugendrotkreuz Winsen – zeigt die Stile vergangener Jahrzehnte.

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg liegt in den Schwarzen Bergen südlich von Hamburg im idyllischen Rosengarten. Über 40 historische Gebäude und Gärten auf einem zwölf Hektar großen Freigelände erzählen von der Kultur und der Lebensweise in der Winsener Marsch und der nördlichen Lüneburger Heide. Historische Bauernhöfe, Scheunen und Speicher zeigen die bäuerliche Hofwirtschaft seit dem 17. Jahrhundert.

Große Acker- und Weideflächen werden von Hand oder mit Schleswiger Kaltblütern bearbeitet. Auf ihnen wachsen alte Getreide- und Gemüsesorten. Bunte Bauern- und Blumengärten, Streuobstwiesen und Weiden ergeben ein Bild vom früheren Leben auf dem Lande. Zum lebendigen Museum gehören auch alte Nutztierrassen wie Pommersche Gänse, Ramelsloher Blaubeine, Bunte Bentheimer Schweine, Schleswiger Kaltblüter, Bentheimer Landschafe und Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind.

Die Vorführungen alter Gewerbe und Handwerke zeigen dem Publikum, wie früher auf dem Lande gelebt und gearbeitet wurde: vom Korbflechten über Flachsen, Weben und Schmieden bis hin zum Bierbrauen und Brotbacken. Das ganze Jahr über finden zahlreiche Aktionstage statt. Mit dem Agrarium schlägt das Freilichtmuseum am Kiekeberg den Bogen von der Vergangenheit zur Gegenwart. Es ist Deutschlands einzige Ausstellungswelt mit 3.300 qm zu Landwirtschaft und Ernährung gestern, heute und morgen.

Mit der Dauerausstellung „Spielwelten“ zeigt das Freilichtmuseum den Wandel in Spielen und Spielwaren von 1950 bis 1970 – von Selbstgemachtem zu hochtechnologischem Spielzeug, von Improvisation und komplexen Spielen. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg ist ein lebendiges und familienfreundliches Museum zum Anfassen. Besucher unter 18 Jahren besonders willkommen und haben freien Eintritt.

Foto / Quelle: (c) Bild FLMK / www.kiekeberg-museum.de, Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg

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