Achtung Autofahrer – die Krötenwanderung beginnt!

Die Temperaturen steigen langsam und Amphibien machen sich auf den Weg zu ihren Laichplätzen. Die Tierschutzstiftung Vier Pfoten und die Wildtierstation Hamburg rufen Autofahrer jetzt zu besonderer Rücksichtnahme auf, denn jedes Jahr werden tausende Kröten, Frösche und Lurche auf deutschen Straßen überfahren. Wenn möglich, sollten bekannte Krötenwandergebiete jetzt gemieden werden. Die meisten der in Deutschland lebenden Amphibienarten stehen auf der „Roten Liste“ gefährdeter Tierarten (1).

Christian Erdmann, Leiter der Wildtierstation Hamburg:
„Wer in der Nähe einer Wandergebiets wohnt, kann gemeinsam mit dem örtlichen Naturschutzverband einen Schutzzaun oder ein Hinweisschild aufstellen. Besonders nachts und bei Feuchtigkeit müssen Autofahrer in diesen Gebieten langsam fahren, um die Tiere, aber auch die helfenden Menschen, nicht zu gefährden.“

Beginn der Krötenwanderung
Beginn der Krötenwanderung

Pluspunkt für Gärtner
Der Einsatz für die bedrohten Amphibien zahlt sich besonders für Gartenbesitzer aus: Amphibien ernähren sich von oftmals nicht so gerne gesehenen Gartengästen wie Würmern, Schnecken, Asseln, Spinnen und Insekten.
Quelle (1): http://www.amphibienschutz.de/schutz/artenschutz/roteliste/deutschland.htm

Vier Pfoten fördert die Wildtierstation Hamburg mit jährlich 100.000 Euro. Pro Jahr werden dort mehr als 1.500 in Not geratene, heimische Wildtiere abgegeben, aufgezogen, medizinisch versorgt und wieder ausgewildert.

Derzeit befinden sich unter anderem junge Singvögel, Steinmarder, Füchse, Feldhasen, Eichhörnchen, Graureiher, Waldohreulen sowie verschiedene Greifvogelarten zur Aufzucht bzw. Pflege in der Obhut der Wildtierstation.

Über Vier Pfoten – Stiftung für Tierschutz
Seit 1988 setzt sich Vier Pfoten dafür ein, dass Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Dafür betreibt die international tätige Stiftung mit Büros in zwölf Ländern Aufklärungs- und Bildungsarbeit, nachhaltige Kampagnen sowie Lobbyarbeit.

Im Fokus steht dabei die Verbesserung der Lebensbedingungen von Nutz-, Heim- und Wildtieren. In den Schutzzentren von Vier Pfoten finden Bären und Großkatzen aus schlechter Haltung ein tiergerechtes Zuhause.

Foto / Quelle: vier-pfoten.de

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