Der Trendreport Herbst/Winter 20/21 zeigt Colors und Looks der nächsten Saison

Paris:
In der Modestadt Paris hat das Traditionshaus Chanel wieder einmal eine erstklassige Ready-to-Wear-Kollektion auf den Laufsteg gebracht. Zu den klassisch-eleganten Looks kreierten die Make-up Artists ein herrlich unaufgeregtes Nude-Make-up. Auffällige Lidschatten oder knalliges Rouge sucht man vergebens, lediglich ein dezentes helles Braun konnte man sichten. Die Lippen erscheinen dezent in glossigen Rosétönen oder Nude. Die Hairstylisten kombinierten dazu entweder halboffen getragene lange Haare im Undone-Look oder ein akkurat frisierter Bob mit Mittelscheitel.

Bei Dior dagegen stand das schwarze Kajal hoch im Kurs. Teils wurden die Augen der Models komplett umrandet, teils nur das untere Lid. Aber auch außergewöhnlichere Looks wie diese wurden präsentiert: Extrem breit und auffällig ausgemalte Lidenden. Da die Augen im Vordergrund standen, traten die Lippen mit dezenten Nudetönen in den Hintergrund. Was bei Dior einen neuen Touch hatte, war das Hairstyling. Zu einigen Looks trugen sie Tücher, die ihnen als Haarband um den Kopf gebunden wurden. Die Haare, meist lang, sahen dazu herrlich ungestylt gestylt aus.

Besser den Trend nicht verpennt
Besser auf die kommenden Trends achten, wer es top-modisch und angesagt mag  (c) pixabay

Mailand:
Die Models von Marni glänzten mit einem besonders auffälligen Look. „Metallic mit Patina sieht man bei Marni, wie ein Feenstaub über das Gesicht,“ berichtet Make-up Artist Iris Martin. Ein weiterer Akzent waren bunte Striche im Gesicht. Bei manchen Looks kam diese Farbe auch als Lidschatten zum Einsatz. Die Stylisten frisierten die Haare zu einem strengen Sleek-Look und färbten sie ebenfalls mit Metallicfarben. Farblich abgestimmt auf diesen auffälligen Look fiel die Wahl der Lippenfarbe auf Hell- oder Dunkelrot, oder zurückhaltendes Nude.

Bei Fendi standen die Lippen im Fokus. Gewählt wurde eine dunkelrote Nuance, die zum Lippenrand hin leicht verwischt wurde. Das Augen-Make-up blieb dezent. Die Haare wurden, ganz im Gegenteil zu Dior, streng nach hinten gekämmt und zu einem Zopf geflochten, der wiederum zu einem extravaganten Knoten am Hinterkopf zusammengebunden wurde. Diverse Accessoires dienten als Haarschmuck.

London:
Bei der Fashion Show von Erdem erschienen die Models, ähnlich wie bei Marni, ebenfalls im Metallic Look auf dem Laufsteg. Sie trugen einen auffälligen Metallic Lidschatten, der mit Metallic Elementen angebracht wurde. Auch die Haare hatten eine metallische Färbung. Die Stylisten zauberten in die sehr strenge Frisur Wasserwellen, die mit einer Haarnadel aus dem Gesicht gebunden wurden.

Dazu trugen die Models einen tiefen Seitenscheitel. Als Accessoires wurden Haarreifen gewählt, die somit endgültig ihr Comeback feiern. Absolut gegenteilig zum Metallic-Look wurden einige Models auch mit dem No-Make-up-Look auf den Laufsteg geschickt, der schon seit mehreren Saisons immer wieder angesagt ist.

Das britische Modehaus Burberry setzt im Gegensatz zu Erdem voll auf den Nude-Look. Passend dazu fiel auch das Styling aus: Mittelscheitel und lange Haare, die locker über die Schulterblätter fielen. Für die klassisch-elegante Ready-to-Wear-Kollektion, die größtenteils in dezenten Farben gehalten wurde, wäre alles andere aber auch eine Überraschung.

New York:
In der US-amerikanischen Metropole New York stellte Oscar de la Renta seine Looks für die diesjährige Herbst-Winter-Kollektion vor, die von klassisch elegant bis hin zu außergewöhnlich-extravagant reicht. Zu allen Outfits trugen die Models einen orange-roten Lippenstift in Kombination mit dem No-Make-up-Look. Die Haare wurden entweder im Sleek-Look gestylt oder streng am Hinterkopf zusammengebunden.

Im Rampenlicht standen bei der Fashion Show von Rodarte die Lippen. „Weinrote, fast schwarze Lippen glänzend oder matt als Statement mit sehr reduziertem Augen-Make-up wurden gesichtet,“ erklärt Iris Martin. Ihren Ausblick auf die Trendlooks für den kommenden Herbst/Winter gibt sie im Experteninterview. Auch Rouge wurde nur dezent oder gar nicht aufgetragen. Dadurch erhält der Look einen Hauch Gothic. Die Haare trugen die Models offen mit Mittelscheitel.

Bei den Fashion-Shows ist bezüglich Make-up und Styling alles erlaubt. Der Trendlook aber geht ganz klar Richtung Natürlichkeit. Gregor Walz: „Kräftige Farben bei Lidschatten, Rouge und Lippenstift sucht man vergeblich. Auf den Wangen kommen ein heller Bronzer und leichte Rosé-Töne zum Einsatz. Beim Eye Shadow sieht ein Karamell-Ton vor allem bei hellen Hauttönen super aus.“ Weitere Infos und Tipps gibt’s im Experteninterview mit Gregor Walz.​

Foto / Quelle: beautypress.de

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