Hamburgs Netz für Fahrradrouten

Zwar steht Hamburg im nationalen Vergleich nicht besonders gut da, wenn es um die Fahrradnutzung in der Stadt geht, doch eine Änderung ist dank der Radverkehrsstrategie in Sicht. Experten gehen davon aus, dass sich der Fahrradverkehr in Hamburg bis 2030 mehr als verdoppeln wird.

Gleichzeitig wird der Autoverkehr von derzeit 58 Prozent auf 40 Prozent zurückgehen. Neben dem Radverkehr wird dann auch der Anteil von Zügen und Bussen stark steigen. Diesen Umstand werden auch die Verkehrsplaner in Zukunft einbeziehen müssem.

Radtouren in und um Hamburg

Schon jetzt gibt es zahlreiche Radwege in und um Hamburg, die bisher aber leider nicht allzu stark genutzt werden. Wie zum Beispiel die 30 Kilometer lange Tour vom S-Bahnhof Wedel, vorbei am „Willkomm-Höft“, an der Elbe entlang, bis zum Jachthafen. Die Strecke führt über asphaltierte Deichwege, von denen man herrliche Ausblicke auf die Weidelandschaft und auch auf Schafherden, die friedlich in den Wiesen grasen, hat.

Hamburgs Netz für Fahrradrouten
Hamburgs Netz für Fahrradrouten

Auch die Wilhemsburg Radtour, über 25 Kilometer lohnt sich. Ausgangspunkt ist der S-Bahnhof Veddel, oder die St. Pauli Landungsbrücken, wobei zuerst der alte Elbtunnel durchfahren wird. Abwechselnd fährt man auf breiten und schmalen Wegen, die asphaltiert oder mit Kopfsteinpflaster ausgelegt sind. Ziel ist Wilhelmsburg, die Strecke ist ideal für ein kleines Picknick zwischendurch, da sich am Ufer schöne Plätze mit herrlicher Aussicht geradezu dafür anbieten.

Diese und manch weitere Tipps findet man natürlich auch auf  Portalen wie Hamburg-Magazin.de. Wie auch die Radtour Bergedorf, die am S-Bahnhof Billwerder-Moorfleet beginnt und nach 45 Kilometern durch den Gemüsegarten Hamburgs wieder zum Ausgangspunkt führt.

Dabei fährt man den Marschenbahndamm entlang, dort begegnet man nur Radfahrkollegen oder Fußgängern. Auf den kurvigen Deichstraßen kommt man am Fähranleger Zollenspieker vorbei, bis man am Hohendeicher See ankommt. Der See eignet sich ideal für eine Pause im Grünen, bevor man die Rückfahrt antritt.

Weitere beliebte Radtouren in Hamburg

Die Radtour Oberalster führt vom S-Bahnhof Poppenbüttel über dreißig Kilometer bis zur U-Bahnstation Ohlstedt. Der gut beschilderte Radweg führt durch die Erholungslandschaft Oberes Alstertal, welche bereits vor 15.000 Jahren entstand.

Dabei durchquert man Wälder und Wiesenlandschaften im Naturschutzgebiet Rodenbecker Quellental und weiter ins Naturschutzgebiet Duvenstedter Brook, wo man auch Wildtiere beobachten kann. Auch eine beeindruckende Pflanzenwelt kann man erleben und sich so richtig vom Alltag erholen.

Die nördliche und südliche Ringroute

Das grüne Netz Hamburgs besteht aus der nördlichen und der südlichen Ringroute, dabei kann man als Radfahrer Parkanlagen, Waldgebiete, Kleingartenparks und landwirtschaftliche Kulturlandschaften durchqueren. Ideale für Familientouren in Verbindung mit einem gemütlichen Picknick, aber auch zum Baden oder um Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Die nördliche Route beginnt bei Teufelsbrück an der Elbe und führt über den Wesselhöftpark, Westerpark, Jenischpark zum Altonaer Volkspark und Schulgarten bis zum Dahliengarten. Danach werden das Niendorfer Gehege und die Kleingärten in Groß Borstel durchquert, auch am Jenfelder Moorpark, dem Badesee im Öjendorfer Park und Naturschutzgebiet Boberger Niederung kommt man vorbei, bevor man die Billwerder Kulturlandschaft erreicht.

Die südliche Route beginnt am Wasserpark Dove Elbe bis nach Finkenwerder. Auch bei dieser Route kann man die landschaftliche Schönheit des Hamburger Umlandes kennenlernen. Obst- und Gemüsegärten säumen den Weg ebenso, wie Marschenlandschaften und Grünländereien.

In Finkenwerder wird die südliche mit dem nördlichen Ring verbunden. Bis dahin überquert man die Süderelbe, den Neuländer See, den Güterbahnhof Harburg, das Göhlbachtal, den Meyers Park, die Süderelbmarsch und die Moorburger Landscheide.

Foto: Flickr.com BY © Paddy\’s D90s

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