Erst der Anfang? Deepfake-Studie: Betrugsanwendungen explodieren um 245 %

Deepfake-Anwendungen werden mehr und mehr zu einer Bedrohung. Wie es um aktuelle Entwicklungen bestellt ist, das geht aus einer neuen Studie von Block-Builders.de hervor. Die Kosten, die durch Cyberkriminalität entstehen, suchen ihresgleichen. Im Jahr 2023 entfielen hierauf weltweit 8 Billionen US-Dollar.

Aktuellen Prognosen zufolge soll der Wert in den kommenden Jahren weiter ansteigen, bereits 2025 soll der entstandene Schaden bereits bei 10,5 Billionen US-Dollar liegen. Dabei spielen den Betrügern neueste Technologien in die Karten, so scheint es. Bei Deepfake-basierten Krypto-Betrugsformen kam es gegenüber 2022 zu einem Anstieg von 245 Prozent – manche Zahlen sind sogar noch deutlich alarmierender.

Maske über Schienen gehalten
Cyberkriminalität steht erst am Anfang / © pixabay.com – vojta_kucer

In einer kürzlich veröffentlichten Erhebung konnte ein zehnfacher Anstieg bei der Erkennung von Deepfakes festgestellt werden. Wie die Studie aufzeigt, erwarten Marktbeobachter, dass Deepfakes bereits in 2 Jahren 70 Prozent aller Krypto-Verbrechen ausmachen. Auch andere Bereiche dürften hiervon nicht gefeit sein, im Gegenteil.

Knapp die Hälfte schon auf Deepfake hereingefallen

In Deutschland geben 44 Prozent der Bürger an, bereits einmal auf einen Deepfake hereingefallen zu sein. Satte 60 Prozent sehen durch Deepfakes indes sogar die Demokratie gefährdet. Neben Investment-Scams gibt es auch zahlreiche weitere Bereiche, in denen kriminelle Akteure mit Deepfakes für Entsetzen sorgen.

Besonders folgenschwer für viele Einzelschicksale sind sogenannte Deepfake-Pornos, gefälschte Videos, in denen das Gesicht einer Person mittels KI auf den Körper eines anderen montiert wird. In den ersten 9 Monaten des vergangenen Jahres wurden 113.000 dieser Videos im Netz hochgeladen – das sind etwa 55 Prozent mehr als noch im Gesamtjahr 2022.

Quelle / Fotos: block-builders.de / © pixabay.com

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