Energieeffizienz von Unternehmen – Wo kann gespart werden?

Energiekosten sind unumgänglich für jeden Betrieb – das heißt aber nicht, dass keine Möglichkeiten zur Kosteneinsparung vorliegen. Die Deutsche Energie-Agentur (DENA) veröffentlicht regelmäßig Berichte und Broschüren mit Statistiken rund um den Energieverbrauch, neuen Regelungen und Tipps wie sowohl Hauseigentümer als auch Unternehmen ihre Energieeffizienz verbessern können.

Für Betriebe sind Beleuchtung, Druckluft, Wärmeversorgung und Kühlung, Lüftung, und Pumpensysteme und Motoren heiße Themen. Laut DENA befinden sich für diese Kriterien die möglichen Ersparnisse zwischen 25% und 75%. Besonders großes Einsparpotential sieht die Behörde bei Informationstechnologie, Beleuchtung und Gebäuden.

Energie muss überall eingespart werden
Energie muss überall eingespart werden

Neue Technologien
Der Technologiefortschritt sorgt dafür, dass immer wieder neue Wege zur Energieeinsparung entdeckt werden. Nicht jedes Unternehmen kann an vorderster Front der Welle an neuen Technologien stehen, aber es lohnt sich immer informiert zu sein was für Möglichkeiten sich für diejenigen entwickeln, die bereit sind Geld zu investieren.

Optionen rangieren von verbesserter Isolierung durch fortschrittliche Kompositstoffe (i.e. Schaumpolymere), fluoreszierende Pigmente, die durch Reflektion für kühlere Dächer sorgen, und modernen stromsparenden LEDs in allen Lampen, zu besonders effizienten Wärmepumpen.

Vor allem in der Manufaktur sind außerdem energieeffizientere Motoren wichtig. Es geht auch noch futuristischer, mit Solarfenster Technologie, die angeblich 50 mal mehr Elektrizität produzieren wird als heute gewöhnliche PV Solaranlagen.

Die wachsende Vielfalt und Wichtigkeit der Informationstechnologie für alle Unternehmen stellt auch neue Hürden im Kampf gegen den übermäßigen Stromverbrauch auf; Green IT Strategien optimieren die Auslastung der Server und achten auf intelligente Kühlkonzepte.

Alte Spartipps
Nicht alles Einsparungspotential liegt in neuen Technologien. So können schon vergleichsmäßig kleine Maßnahmen, wie abschaltbare CEE Steckdosen zu verwenden, die sowohl die Strombenutzung mindern wenn Geräte oder Maschinen gar nicht im Gebrauch sind als auch elektrische Sicherheit verbessern, merkliche Reduktionen im Stromverbrauch darbieten.

Insgesamt sollte immer alles was nicht in Benutzung ist ausgeschaltet sein. Außerdem kann ein angepasster Zeitplan, der sicher stellt, dass Öfen und Heiztanks vorzugsweise genutzt werden wenn volle Auslastung möglich ist, einiges an Energie sparen wenn der Betrieb dafür flexibel genug ist.

Die regelmäßige Prüfung schon vorhandener Anlagen ist auch täuschend wichtig. Das mag übervorsichtig klingen, aber klarzustellen, dass zum Beispiel die Effizienz der Druckluft-Anlage nicht durch undichte Stellen oder ungenutzte Wärmeentwicklung gemindert wird, kann Stromkosten sofort runtertreiben.

Auch die Wartung und Optimierung schon bestehender Heizanlagen verhindert einen unnötig hohen Energieverbrauch beim Heizen, zum Beispiel durch Senken der Vorlauftemperatur und hydraulischen Abgleich. Noch weniger Technologiegebunden sind logische Schritte, wie die Mitarbeiter zu bitten an die Energieeffizienz zu denken und ihr Arbeitsverhalten wo nötig anzupassen.

Foto / Quelle: Bild von Ilona Frey auf Pixabay

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