Wirtschaftlich erfolgreich dank effektivem Wissensmanagement

Wissen ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, nicht nur im Dienstleistungsbereich sondern auch im produzierenden Gewerbe. Ein effektiver Umgang mit der Ressource Wissen wird allerdings in vielen Unternehmen immer noch unterschätzt bzw. vernachlässigt. Laut einer Umfrage von Haufe-Lexware setzen nur 49 Prozent der befragten Unternehmen Maßnahmen zum Wissensmanagement um. Dabei bietet sich in diesem Bereich ein großes wirtschaftliches Potential.

Wissen als nachhaltiger Faktor

Ziel des Wissensmanagement ist es, das Wissen aller Mitarbeiter zu erschließen und für bestimmte Personengruppen zugänglich zu machen. Es geht im Grunde also darum, das Wissen so zu bündeln, dass Probleme behoben oder gar vermieden werden können. Mitarbeiter werden dabei dazu befähigt, selbstständig die Problematik zu evaluieren und Lösungsansätze zu finden und durchzusetzen.

Aber ist Wissensmanagement eigentlich so ein wichtiger Erfolgsfaktor? Ganz klar: ja! Wissen ist mit die wichtigste Ressource, die ein Unternehmen im Wettbewerb besitzen kann. Hier liegt das Potential, Probleme schneller zu lösen, einzelne Prozesse besser aufeinander abzustimmen, neue Ansätze zu finden und folglich der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein. Vor allem in globalen Märkten stellt ein erfolgreiches Wissensmanagement einen enormen Wettbewerbsvorteil dar.

Es profitiert dabei jeder Wirtschaftszweig vom kleinen Betrieb bis zum großen Weltkonzern. Wissen ist eine nachhaltige Ressource. Geht ein Teil verloren, kann dies nachhaltige Probleme für den Betrieb hervorrufen. Das gesamte Wissen sollte daher systematisch aufbereitet und für jeden einzelnen Mitarbeiter nutzbar gemacht werden.

Wissen ist mit die wichtigste Ressource, die ein Unternehmen im Wettbewerb besitzen kann
Wissen ist mit die wichtigste Ressource, die ein Unternehmen im Wettbewerb besitzen kann

Effektive Prozessoptimierung

Es gibt eine Reihe von Konzepten. Das bekannteste darunter ist wohl das SECI- Modell nach Nonaka und Takeushi. Hier wird eine Wissensspirale angenommen, die durch Externalisierung, Sozialisierung, Kombination und Internalisierung angetrieben wird. Ähnlich verhält es sich beim Wissenskreislauf nach Probst, Raub und Romhardt. Dieser besteht aus einem inneren und einem äußeren Kreislauf, die sich gegenseitig beeinflussen.

Wie können nun aber Prozesse mit Hilfe von Wissensmanagement optimiert werden? Einzelne Arbeitsschritte müssen aufeinander abgestimmt sein, damit es zu keinen Engpässen oder langen Wartezeiten kommt. Für einen reibungslosen Ablauf auch bei Ausfällen ist es daher unerlässlich, dass das entsprechende Wissen für jeden zugänglich ist. Nur so kann garantiert werden, dass der einzelne Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen der Wertschöpfungskette flexibel eingesetzt werden kann.

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Mitarbeiter profitieren von einer Wissensdatenbank

Verschiedene Möglichkeiten

Wissensmanagement ist ein weitreichender Begriff, der sowohl die Pflege simpler Datenbanken als auch allumfassende Managementtools umfasst. Bei allen Ansätzen geht es darum, implizites Wissen zu explizieren und individuelles Wissen zu kollektivieren. Im Unternehmen gibt es verschiedene Wissensformen, zum Beispiel zur Führung, über Produkte, deren Herstellungsschritte oder auch organisatorische Expertisen. Um diese domänenspezifischen Wissensformen für alle Mitarbeiter bereitzustellen, stehen eine Reihe technischer und organisatorischer Lösungen zur Verfügung:

  • Zu den technischen Möglichkeiten zählen unter anderem Intranet oder firmeneigene Wikis
  • Organisatorische Maßnahmen zielen hingegen auf Partizipation, Anreize und Qualifizierung ab

Unternehmen nutzen daher oft Softwarelösungen für das Wissensmanagement. Die meist kostenpflichtigen Softwarepakete greifen in allen Unternehmensebenen und bieten einzelnen Mitarbeitergruppen, auf bestimmte Datenbanken zuzugreifen und diese eigenständig zu erweitern, sodass jeder Mitarbeiter jederzeit auf benötigte Wissensinhalte zugreifen und diese nutzen kann. Auch die Kommunikation zwischen einzelnen Abteilungen kann so wesentlich vereinfacht werden.

Foto: suite.haufe.de

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