Mehr Erfolg, mehr Stress? Stressmanagement ist die Lösung

Stress im Job ist allgegenwärtig. Ständig klingelt das Telefon, dringende Mails müssen beantwortet werden und der nächste Pitch muss auch noch vorbereitet werden. Kaum ein Berufsbild kommt in der heutigen schnelllebigen Zeit noch ohne Stress aus. Alles muss fertig werden – am besten bis gestern. Doch was tun, wenn einem der Kopf sprichwörtlich zu Berge steht?

Die Antwort heißt Stressmanagement. Nur wer langfristig lernt, Stress richtig anzunehmen und zu bewältigen, ohne dass die Produktivität darunter leidet, kann auf Dauer erfolgreich im Job sein. Ob man sich dabei auf klassische Manager-Ratgeber oder Persönlichkeitstypologien verlässt, hängt immer von der Person und deren Eigenschaften ab. Stressmanagement ist immer inviduell!

Die allgegenwärtige Hektik des Alltags macht vielem Menschen zu schaffen
Die allgegenwärtige Hektik des Alltags macht vielen Menschen zu schaffen

Stress: Entstehung und Entschleunigung

Stress ist eine Abwehrreaktion des Körpers auf eine – vermeintlich – lebensbedrohliche Situation. Da der Urmensch aber nicht ständig von hungrigen Säbelzahntigern umgeben war, flachte zumindest sein Stress wieder ab, nachdem er die hungrig schnurrenden Kätzchen besiegt hatte. Anspruchsvolle Chefs, näher rückende Deadlines und scheinbar unlösbare Probleme, für die wir verantwortlich sind, schnurren leider munter weiter und es kommen immer wieder neue dazu.

Stress ist also ein Dauerzustand vieler Berufstätiger geworden, auch wenn das von der Natur so nicht vorgesehen war. Er ist das Ergebnis einer Hormonausschüttung – sind die Stresshormone also wieder abgebaut, verschwindet auch der Stress und die damit verbundene Anspannung wieder. Verschwindet er aber nicht, kann er die Produktivität einschränken und dadurch auch das Ergebnis der Arbeit negativ beeinflussen. Im schlimmsten Fall beeinträchtigt dauerhafter Stress unsere Gesundheit – sowohl physisch als auch psychisch.

Stressmanagement: für jeden das Richtige

Der Umgang mit Stress ist immer individuell und kann niemals pauschalisiert werden. Was für den einen gut ist, muss einem anderen nicht unbedingt hilfreich sein. Deswegen sollte jeder verschiedene Formen des Stressmanagements probieren und für sich den richtigen Weg finden. Manche Menschen orientieren sich an ihrem Sternzeichen auf der Suche nach der richtigen Bewältigungsmethode für ihren Stress, denn jede Persönlichkeit reagiert unterschiedlich auf Stress und Druck. Krebse beispielsweise reagieren häufiger sensibler und brauchen des Öfteren eine kurze Auszeit bzw. Abstand.

Löwen hingegen können sehr viel vertragen und stecken nur selten den Kopf in den Sand. Es wäre aber falsch, nur das Sternzeichen dafür verantwortlich zu machen. Vielmehr kann es in dem Sinne hilfreich sein, zu wissen, ob man sich vielleicht wegen des Sternzeichens grundlegend mehr Gedanken oder Sorgen macht. Auf die Aussagen in gängigen Tageszeitungen sollte sich dabei auch nicht verlassen werden, denn diese „Horoskope“ werden für die Allgemeinheit zur Unterhaltung geschrieben. Vielmehr geht es um eine tiefgreifende Analyse der Persönlichkeit und der Erforschung, inwieweit Geburtsdatum, Ort usw. eine Rolle spielen.

Dieser durchaus nicht greifbare Ansatz ist natürlich nicht für jeden geeignet. Rationale Menschen schwören eher auf Sport, da Bewegung Stresshormone nachweislich abbaut. Für einen sehr schnellen radikalen Stressabbau empfehlen sich Sportarten wie Boxen oder schnelles Joggen. Währenddessen kann man sich richtig verausgaben und aufgebauten Aggressionen freien Lauf lassen. Unmittelbar nach dem Training merkt man bereits, wie befreit sich der Geist anfühlt. Um langfristig mit Stress umgehen zu können, bieten sich Sportarten wie Yoga oder Tai Chi an. Sie stehen für Ruhe und Sinnlichkeit und helfen Menschen, dauerhaft ruhig zu bleiben und auch in noch so stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu behalten.

Die „richtige“ Methode fürs Stressmanagement muss zum Menschen passen – jeder muss selbst herausfinden, was funktioniert. Fest steht aber, dass Stress eine hormonell ausgelöste Reaktion des Körpers auf einen Zustand ist, der eigentlich die Ausnahme bleiben sollte. Reagierte der Urmensch auf den Stress, indem er entweder floh oder sich verteidigte, löste er das Problem und kam gleichzeitig körperlich in Bewegung. Diese beiden Faktoren sind heute noch der Schlüssel zum erfolgreichen Stressmanagement. Etwas Bewegung muss sein, und sei es nur ein sanfter Spaziergang. Dadurch kommen biochemische Stressabbau-Prozesse in Gang. Der Auslöser des Stresses will aber ebenfalls gelöst werden, und spätestens dabei kommt es auf eine individuelle Methode zum Stressmanagement an.

Mit Stressmanagement zum Erfolg

Unter Stress Ergebnisse zu liefern, ist eine Leistung, die jeder erst einmal lernen muss. Wer im Beruf Erfolg haben will, muss diese wichtige Fähigkeit aber beherrschen. Stress macht zunächst fahrig und mindert die Konzentration, weshalb der Umgang mit ihm geübt werden muss – und zwar durch geeignetes Stressmanagement. Hilfreich sind eine kurzfristige und eine langfristige Strategie. Nach Feierabend kann man machen, was immer man möchte, um dem Stress zu begegnen und nach getaner Arbeit abzuschalten. Wenn man aber während der Arbeit bemerken muss, dass der Stress die Produktivität hemmt, dann sollte man zumindest für kurzfristige Erfolge auch eine Methode parat haben, die schnell hilft, besser mit dem Stress umzugehen.

Foto: Image courtesy of artur84 / FreeDigitalPhotos.net

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