Motorboot-Premieren: Kiel Classic weckt Begehrlichkeiten

Kiel Classic – ein Name, der Segler und Motorbooteigner begeistert. Boote mit dieser Typenbezeichnung werden seit den 1990er Jahren in der kleinen Werft Marina Brodersby an der Schlei in Schleswig-Holstein in Serie gebaut.

Nun zeigt die Werft zwei Aufsehen erregende Premieren zur Bootsmesse „boot“ in Düsseldorf (19. bis 27. Januar 2013). Es sind die völlig neu entwickelte, trailerbare und hochseetüchtige 6,50 Meter lange Kiel Classic Air sowie die 13,26 Meter lange Kiel Classic 44, die Luxusversion eines großen, offenen Sportbootes mit komfortablem Lebensraum unter Deck im Bugbereich.

kiel-classic.de
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Gemeinsam haben beide neuen Boote ihren Ursprung in dem schnörkellosen Rauwasserboot, das sich der bekannte Yachtfotograf Peter Neumann in den 1980er Jahren entwickeln und bauen ließ, um es als ultimatives Begleitboot für Hochseeregatten zu nutzen. Die erste 8,45 Meter lange Kiel Classic war und ist bis heute so etwas wie Neumanns Fotoplattform, mit der er auch bei Starkwind auf der Nord- und Ostsee das Regattageschehen fotografisch dokumentiert.

Seine sehenswerten, dynamischen Fotos sind weltbekannt. Peter Neumanns blaue und mehr als 30 Knoten schnelle Yacht ist in der Regattaszene mittlerweile fast genau so bekannt wie seine berühmten Regattafotos. Das Boot erhielt aus praktischen Erwägungen ein klassisches Outfit.

Der hohe Bug des Backdeckers schützt nicht nur den Fotografen bei seiner Arbeit, sondern auch die empfindlichen Objektive seiner Kameras vor Spritzwasser. Das Rauwasserboot mit seinem Motor mit 221 Kilowatt (300 PS) geht dabei durch seinen tiefen V-Spannt auch mit Höchstgeschwindigkeit so unproblematisch durch die Welle wie ein heißes Messer durch Butter.

Ein Boot dieser Art und Güte erweckte Begehrlichkeiten. Als dann Neumann den Marina-Brodersby-Werftchef Christian Janik kennenlernte, war bald der Weg für eine Partnerschaft und eine neue deutsche Motorbootwerft geebnet. Über 50 Motoreboote des Typs Kiel Classics von 23 bis 41 Fuß wurden seitdem an der Schlei gebaut und begeistern ihre Eigner.

Kein Wunder, denn es sind nicht nur die sehr guten Fahreigenschaften mit Spitzengeschwindigkeiten von über 40 Knoten und die eleganten zeitlosen Linien, sondern auch der besonders hochwertige Bootsbau, der die Kiel-Classic-Linie auszeichnet. Innovationen und viele gut durchdachte Details machen darüber hinaus deutlich, dass die Werft es auch versteht, die langen Erfahrungen ihrer Kunden in die Weiterentwicklung der Kiel-Classic-Linie zu integrieren.

Premieren auf der "boot": Kiel Classic
Premieren auf der „boot“: Kiel Classic

Jede Kiel Classic entsteht weitgehend unter Berücksichtigung der individuellen Wünsche der Eigner. Gebaut werden die Boote unter Verwendung von GFK, Epoxid, Edelstahl sowie Mahagoni- und Teakhölzern. Und immer sorgt neue Technik dafür, dass es für die Eigner einfach ist, eine Kiel Classic zu beherrschen. So kann durch Bugstrahlruder und Joystick-Steuerung beim Hafenmanöver zentimetergenau und butterweich angelegt werden.

Dazu kommt ein intelligentes, integriertes Fender- und Leinensystem, das auch bei viel Wind Manöver im Hafen zum Kinderspiel macht. Die neue Kiel Classic Air ist mit 6,50 Meter die bisher kleinste Yacht der Typenreihe. Sie entpuppt sich allerdings als Raumwunder mit zwei großen Sonnenliegen, klappbarer Windschutzscheibe, Sonnendach Teakdeck, Metalliclackierung und dem Komfort für einen entspannten Tag auf dem Wasser.

Gedacht ist das Boot nicht nur für Tagesausflüge mit Geschwindigkeiten bis zu 35 Knoten, sondern auch als Yachtbeiboot. Durch den hochfesten Leichtbau wiegt die Air fahrbereit nur etwas mehr als eine Tonne und findet mit der Breite von 2,02 Metern und der Höhe von 1,6 Metern auch in kleinen Bordgaragen Platz.

Darüber hinaus bietet sich der Gleiter der Luxusklasse auch als Trailerboot an, mit dem die Reviere problemlos über die Straße gewechselt werden können. Dabei ist nicht einmal ein fester Liegeplatz im Wasser notwendig. Um bei dem Leichtgewicht die für die Kiel-Classic-Linie hervorragenden Fahreigenschaften erhalten zu können, hat die Werft das Boot mit einem Wasserballastsystem ausgerüstet. Mit schnell aufzufüllendem, 300 Kilogramm Wasser als Ballast bleibt die Fahrt auch bei größeren Wellen komfortabel.

Für die neue, neun Tonnen verdrängende Kiel Classic 44 ist in jedem Fall ein Liegeplatz im Hafen notwendig. Und der sollte möglichst in wärmeren Gefilden wie dem Mittelmeer liegen. Es ist laut Werft das richtige Boot für den „Mediterranen Alfresco-Lifestyle“ und bietet im großen Cockpit jede Menge Liege- und Sitzflächen, eine Pantryküche und gekühlte Halterungen für Cocktailgläser.

Mit einer maximalen Motorisierung von zweimal 400 PS kann die 40-Knotenmarke als Spitzengeschwindigkeit überschritten werden – das sind über 75 Stundenkilometer – auf dem Wasser absolutes Schnellzugtempo. Neben der Joystick-Steuerung und dem integrierten Festmachersystem bietet die Kiel Classic 44 nahezu alles, was das Leben an Bord angenehm macht, und unter Deck präsentiert die Yacht eine Eignersuite und eine Gästekabine sowie Dusche und Bad.

Für das Design der exklusiven Einrichtung nahm die Werft die Hilfe des Münchener Designers Onno Jetel in Anspruch, der durch edle Materialien einen ganz besonderen Stil geprägt hat. Beide Yachten – Made in Germany – sind voller neuer Ideen und ihre eleganten Erscheinungen stehen abseits des Mainstreams auf der Düsseldorfer Bootsmesse. Die Besichtigung ist lohnenswert. Halle 6 Standnummer B 62.

Screenshot, Foto, Quelle & Web: marina-brodersby.de/Kiel-Classic & kiel-classic.de

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