Die Lieblingsmarke der Hamburger

Hamburger mögen es pfleglich. Laut einer Umfrage der „Brandmeyer Markenberatung“ ist Nivea die Lieblingsmarke der Hamburger.

7,1 Prozent der Befragten, die eine Lieblingsmarke genannt haben, entschieden sich für die Pflegeprodukte von Beiersdorf. Die Hanseaten aus Bremen haben sich dagegen für Apple als Lieblingsmarke ausgesprochen. 6,2 Prozent gaben in der repräsentativen forsa-Umfrage an, Produkte des US-Konzerns zu bevorzugen.

Hamburger mögen es pfleglich
Hamburger mögen es pfleglich

Ein ähnlich differentes Bild geben auch die anderen Bundesländer ab: Laut der Brandmeyer-Studie gibt es große regionale Unterschiede bei den Lieblingsmarken der Deutschen. So bevorzugen zehn Prozent der Thüringer die Automarke Audi, während es in Bayern im Vergleich geringe 3,9 Prozent sind.

Nur in Sachsen und Berlin liegt der Wert noch darunter. Auch in Niedersachsen punktet nicht etwa der „heimische“ Autobauer Volkswagen. Nur 1,7 Prozent der Befragten gaben VW als Lieblingsmarke an. Ganz vorn in Niedersachsen liegt Audi aus Bayern mit einem Anteil von 7,5 Prozent.

Weiteres auffälliges Ergebnis der Studie: Marken aus dem Elektronikbereich haben in der Regel in Großstädten einen höheren Stellenwert als in vorwiegend ländlich geprägten Gebieten.

Während etwa in den Stadtstaaten Hamburg und Berlin insgesamt 16,5 Prozent beziehungsweise 23,1 Prozent angaben, eine Lieblingsmarke in diesem Segment zu haben, waren es in Baden-Württemberg und Niedersachsen vergleichsweise geringe 10,1 und 13,4 Prozent.

Hamburger mögen es pfleglich
Hamburger mögen es pfleglich

Wenig überrascht zeigt sich Andreas Pogoda von der Brandmeyer Markenberatung von der verhältnismäßig niedrigen Zustimmung für Sony, das der forsa-Umfrage zufolge hinter Apple und Samsung abfällt.

„Über viele Jahre galt die japanische Marke als das Maß aller Dinge in Sachen Unterhaltungselektronik. Doch der Konkurrenzdruck, etwa von Apple oder Samsung, und der Datenklau durch Hackerangriffe im vergangenen Jahr machen dem Unternehmen zu schaffen“, so Pogoda.

Dies spiegelt sich auch in der Brandmeyer-Befragung wieder. Regionale Unterschiede fallen dabei kaum ins Gewicht. Lediglich in Hamburg, Hessen und Sachsen-Anhalt haben sich gut zwei Prozent derjenigen, die eine Lieblingsmarke genannt haben, für Sony entschieden.

In Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen finden sich hingegen gar keine Anhänger mehr. Diese Entwicklung sei durch die Erhebung deutlich geworden.

„Die Japaner haben es in den vergangenen Jahren versäumt, sich mit ihren Innovationen zu etablieren“, sagt Andreas Pogoda. „In den achtziger und neunziger Jahren war Sony als Marke das, was für viele heute Apple darstellt.“

Fotos: Shutterstock / Web: brandmeyer-markenberatung.de

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