Viele Hamburger möchten nachhaltiger leben: Tipps für einen umweltfreundlichen Alltag

Auch in der Hansestadt Hamburg setzen sich viele Menschen jeden Tag aufs Neue mit der Frage „Wie kann ich meinen Alltag nachhaltiger gestalten?“ auseinander. In einer Zeit, in der sich große Teile der Gesellschaft mit Themen, wie zum Beispiel Klimawandel und Erderwärmung, auseinandersetzen, ist das Interesse an den Auswirkungen des eigenen Lebensstils besonders groß.

Die gute Nachricht ist, dass es nicht zwangsläufig viel Zeit oder Mühe braucht, um an verschiedenen Bereichen anzusetzen und den eigenen ökologischen Fußabdruck etwas kleiner werden zu lassen. Entgegen vieler Vorurteile sind die entsprechenden Maßnahmen nicht zwangsläufig mit weniger Komfort verbunden.

Im Gegenteil! Wer erkennt, wie leicht es ist, sich zum Beispiel von alten Gewohnheiten zu verabschieden, fragt sich häufig, warum sein persönliches Umdenken nicht schon früher stattgefunden hat. Die folgenden Abschnitte liefern hierzu einige Inspirationen.

Hafenstadt Hamburg
Die Binnenhafenstadt Hamburg bietet viel Lebensqualität c pixabaycom 647980

Tipp Nr. 1: Eine eigene Stromproduktion

Die eigene, unabhängige Stromproduktion für den Haushalt war früher in den meisten Fällen mit dem Kauf einer großen Photovoltaikanlage für das Dach verbunden. Genau das hat sich im Laufe der Zeit verändert. Nun können sich zum Beispiel auch Mieter, die im Vorfeld alles mit dem Hauseigentümer abgesprochen haben, ein Balkonkraftwerk kaufen und ihre eigene Energie auf der Basis nachhaltiger und erneuerbarer Ressourcen herstellen. Das Prinzip eines Balkonkraftwerks gleicht dem einer Photovoltaikanlage. Auch hier ist es die Aufgabe der Paneele, die UV-Strahlen aufzufangen und diese, über die entsprechende Technik, in Energie umzuwandeln.

Tipp Nr. 2: Neue (und altbekannte) Möglichkeiten der Mobilität

Zugegeben: Ein eigenes Auto kann besonders praktisch sein, wenn es darum geht, ein bestimmtes Ziel innerhalb möglichst kurzer Zeit zu erreichen. Gleichzeitig ist ein hohes Verkehrsaufkommen häufig mit schweren Unfällen, Staus und der ein oder anderen Geduldsprobe verbunden. Dementsprechend lohnt es sich aus unterschiedlichen Gründen, sich – zumindest gelegentlich – mit Alternativen zum eigenen Auto auseinanderzusetzen.

Egal, ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Es gibt viele Möglichkeiten, sein Ziel zu erreichen, ohne die Umwelt allzu stark zu belasten. Welche Optionen im individuellen Fall am ehesten in Frage kommen, ist zu einem großen Teil vom persönlichen Fitnesslevel, aber auch vom individuellen Geschmack abhängig.

Tipp Nr. 3: Hin und wieder fleischfrei

Keine Sorge: Niemand muss zwangsläufig komplett zum veganen Lebensstil wechseln, um der Umwelt etwas Gutes zu tun. Unter anderem haben in der Vergangenheit bereits viele Kantinen ihren Speiseplan überarbeitet und sind – zumindest an manchen Tagen – somit etwas nachhaltiger geworden.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem vegetarischen Tag in der Woche, in dessen Zusammenhang nicht nur Wert auf tierfreie, sondern außerdem auf regionale, saisonale Speisen gelegt wird?

Auf diese Weise ergeben sich oft vollkommen neue kulinarische Horizonte. Und wer weiß? Vielleicht entdecken Hobbyköche ein neues Lieblingsrezept mit Zutaten, die ohne den „Veggie-Tag“ nicht auf der Einkaufsliste gestanden hätten?

Tipp Nr. 4: Ohne Verpackung einkaufen

Wer sich einmal vor Augen führt, wie viel Müll er jeden Tag produziert, fragt sich häufig, wie er genau das vermeiden kann. Sicherlich wäre es utopisch, davon auszugehen, grundsätzlich verpackungsfrei leben zu können. Dennoch gibt es einige Möglichkeiten, sein ganz persönliches Müllaufkommen zu reduzieren.

So haben in der Vergangenheit unter anderem auch in Hamburg mehrere Läden geöffnet, die einen Großteil ihrer Waren unverpackt anbieten. Bei ihnen handelt es sich um beliebte Anlaufstellen, wenn es darum geht, den eigenen Lebensstil mit Hinblick auf den jeweiligen Nachhaltigkeitsfaktor zu überdenken.

Tipp Nr. 5: Alte Gewohnheiten abstellen

Zu guter Letzt kann es sich lohnen, seinen Alltag mit Hinblick auf alte Gewohnheiten und Routinen zu untersuchen. Typische Fragen, die in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielen, sind unter anderem:

  • Wie viele Geräte, die ich eigentlich nicht nutze, laufen bei mir zu Hause auf Stand-by?
  • Schalte ich nach dem Verlassen eines Raumes immer das Licht aus?
  • Passt der Radius der Kochplatten auf meinem Herd immer zum Radius der Töpfe? Und benutze ich beim Kochen einen Deckel, um keine Energie zu verschwenden?

Obwohl es sich im ersten Moment scheinbar um Kleinigkeiten handelt, wäre es sicherlich falsch, die Tragweite von Routinen dieser Art zu unterschätzen – nicht nur in Bezug auf einen umweltfreundlichen Alltag, sondern auch mit Hinblick auf das zur Verfügung stehende Einsparpotenzial.

Quelle / Foto: (c) https://pixabay.com/de/photos/poller-pier-hafen-laufsteg-meer-589043/

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