Urlaubszeit und Haustiere: Wie Ferien mit Mieze und Hund stressfrei werden

Anmoderation: Der Sommer steht vor der Tür und damit die Urlaubszeit. Für Haustierbesitzer stellt sich die Frage: nehme ich mein Tier mit in die Ferien oder lasse ich es zu Hause? Die wichtigsten Infos dazu hat Petra Terdenge:

Sprecherin: Ob sich Vierbeiner in einer fremden Umgebung wohl fühlen, ist sehr unterschiedlich. Es hängt auch von der Tierart ab, sagt Ute Essig von der Apotheken Umschau:

O-Ton Ute Essig 20 sec.

„Katzen werden durch einen Ortswechsel oft sehr gestresst. Hunde sind in der Regel flexibler, sie fühlen sich meist auch an einem fremden Ort wohl, wenn ihre Menschenfamilie mit dabei ist. Allerdings können lange Autofahrten für die Vierbeiner sehr anstrengend sein, gerade wenn sie schon älter sind.“

Damit alle Familienmitglieder glücklich sind
Damit alle Familienmitglieder glücklich sind

Sprecherin: Auf jeden Fall sollten wir auf ausreichenden Impfschutz bei unseren vierbeinigen Lieblingen achten. Innerhalb der EU ist die Tollwutimpfung Pflicht:

O-Ton Ute Essig 22 sec.

„Die Impfung muss im EU-Heimtierausweis eingetragen sein und der muss auch mitgeführt werden. Ob darüber hinaus weitere Impfungen für das Urlaubsziel nötig sind, klärt man am besten vorab mit der tierärztlichen Praxis. Außerdem braucht das Haustier eine Kennzeichnung, mit der man es identifizieren kann, es muss also gechipt sein.“

Sprecherin: Manche Haustierbesitzer entscheiden sich, ihre Vierbeiner zu Hause zu lassen und kümmern sich um eine Fremdbetreuung, zum Beispiel in einer Tierpension oder in der eigenen Wohnung:

O-Ton Ute Essig 19 sec.

„Für Katzen ist es am besten, wenn sie in der Wohnung bleiben können und jemand ein oder zwei Mal am Tag nach dem Tier schaut. Falls ein Haustier in einer Pension untergebracht wird, sollte man es möglichst vorab probeweise dort übernachten lassen, um sicherzustellen, dass es sich dort wohl fühlt.“

Abmoderation: Ein Tipp aus der Apotheken Umschau: Für eine Probeübernachtung in einer Pension sollte das Haustier einen Gegenstand mit dem vertrauten Geruch von Herrchen oder Frauchen mitbekommen, das hilft bei der Eingewöhnung.

Quelle / Foto: www.wortundbildverlag.de, www.apotheken-umschau.de

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