Im September und Oktober wird es ruhiger an Kärntens Seen, aber noch lange nicht still. Am Wörthersee geht es zum Tennis oder mit Golfbags im Motorboot zur 18-Loch-Anlage Dellach. Danach wartet das historische Badehaus im Werzers. In der Region Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge führen der Nockberge-Trail und der Alpe-Adria-Trail vom See bis weit hinauf in die Bergwelt.
Am Weissensee wird der Spätsommer aufgetischt. Regionale Produkte kommen auf dem Frühstücksfloß aus dem Holzofen, bei der „Tafel am Wasser“ wird mitten auf dem See gegessen. Drei Regionen und drei gute Gründe, den Sommer noch nicht zu verabschieden. Man muss nur im richtigen Moment nach Kärnten fahren.
Spätsommer im Spiel
Golfbags ins Boot, Leinen los und einmal über den Wörthersee. Wer im Werzers Hotel Resort Pörtschach zum Golfen aufbricht, macht schon die Anreise zum Erlebnis. Statt ins Auto zu steigen, geht es bei den „Golf- und Genusstagen Deluxe“ mit dem Motorboot zur 18-Loch-Anlage Dellach.
Am Steg aussteigen, Bag schultern, abschlagen. Ein zweiter Golftag führt per Shuttle zum Golfplatz Pörtschach-Moosburg. Beide Anlagen bleiben bis weit in den Herbst bespielbar.
Auch Tennisfans kommen auf ihre Kosten. Sechs Sandplätze und ein Center Court liegen direkt beim Hotel, zwei Hallenplätze halten die Partie auch bei wechselhaftem Wetter am Laufen.
„Spiel. Satz. See.“ sichert täglich drei Stunden Spielzeit, Schläger und Bälle stehen bei Bedarf bereit. Das anschließende Kryo-Treatment dürfte vor allem jene freuen, die aus einem Satz lieber drei machen.
Spätestens am Nachmittag werden die Sportschuhe gegen den Bademantel getauscht. Vom Hotel führt ein lichtdurchfluteter Glaskorridor direkt ins historische Badehaus, das auf Pfählen im Wörthersee steht. In der finnischen Sauna liegt der Seezugang gleich vor der Tür.
Dazu kommen See-Saunen, Ruhelounges und ein ganzjährig beheizter Outdoorpool über dem Wasser. Erst Match oder Green, dann vom Saunagang direkt in den See. So lässt sich der Sommer am Wörthersee noch ein wenig länger spielen.
Frühstück gibt es am Weissensee nicht nur mit Blick aufs Wasser, sondern mitten darauf. Während das Floß eineinhalb Stunden über den See gleitet, werden regionale Produkte auf dem Holzofen frisch zubereitet.
Die Produzenten begleiten die Fahrt und erzählen von ihren Lebensmitteln und dem Handwerk dahinter. Am 3. September servieren Slow Food Produzenten ihre Spezialitäten an Bord.
Der 11,6 Kilometer lange Naturparksee gehört zur Region Nassfeld-Pressegger See, Lesachtal und Weissensee. Zwei Drittel seines Ufers sind unverbaut – eine außergewöhnliche Kulisse für Slow Food mitten auf dem Wasser.

Romantisch: Wörthersee im Herbst / © Franz Gerdl
Bis 3. Oktober bringt die „Herbst. Kulinarik“ Fischer, Bauern, Jäger, Winzer und Köche zusammen.
Auf Wildgerichte folgen Spezialitäten von den Almen, ein Naturparkfest und ein Herbstbrunch. Den Abschluss bildet die „Tafel am Wasser“. Bei der kulinarischen Floßfahrt des Genießerhotels Die Forelle wird direkt auf dem Weissensee aufgetischt.
Als erste Slow Food Travel Destination der Welt setzt der Weissensee auf regionale Lebensmittel, ursprüngliche Rezepte und Einflüsse der Alpe-Adria-Küche.
Im Mittelpunkt steht der Weissensee-Fisch, der morgens aus dem See geholt wird und wenig später in den Küchen rund um das Ufer landet. Hier lernt man nicht nur Gerichte kennen, sondern auch die Menschen und das Handwerk dahinter. Näher kann Kulinarik einer Landschaft kaum kommen.
Wenn der Sommer bergauf zieht
Mehrere Tage unterwegs sein, Landschaften Schritt für Schritt entdecken und dabei den Alltag hinter sich lassen: Die Region Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge bietet beste Voraussetzungen für genussvolles Weitwandern zwischen See, sanften Gipfeln und grünen Almlandschaften.
Unterschiedliche Routen ermöglichen sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Wanderfans, die Region im eigenen Tempo zu erkunden. Besonders gut für den Einstieg eignet sich der Via Paradiso:
Auf 55 Kilometern und vier Etappen führt er rund um den Millstätter See, vorbei an schattigen Schluchten, sonnigen Wiesen und Bauernhäusern. Moderate Höhenmeter und eine klare Wegführung machen die Tour auch für Familien mit Kindern ab etwa zehn Jahren attraktiv.
Wer tiefer in die Bergwelt eintauchen möchte, folgt dem Nockberge-Trail in acht Etappen durch den UNESCO Biosphärenpark Kärntner Nockberge. Seen am Morgen, aussichtsreiche Kämme, Zirbenwälder und Hütten als Etappenziele prägen hier das Wandererlebnis.
Auch der bekannte Alpe-Adria-Trail, der insgesamt vom Großglockner bis ans Meer führt, durchquert die Region auf acht Etappen und lässt sich gut in kürzere Mehrtagestouren unterteilen.
Geführte Wanderungen, klar beschriebene Wege und organisierbare Leistungen wie Gepäcktransport erleichtern die Planung. So verbindet Weitwandern in der Region Bewegung und Naturerlebnis mit Komfort – und lässt unterwegs genügend Zeit zum Schauen, Genießen und Ankommen.
Quelle / Fotos: wilde.at







