Immobilienfinanzierung

Bei der Finanzierung einer Immobilie ist der Kreditnehmer meist über viele Jahre oder Jahrzehnte an den Vertrag gebunden. Daher ist es unabdingbar, sich im Vorfeld gründlich über alle Möglichkeiten der Immobilienfinanzierung zu informieren.

Am besten ist es, bereits über etwas Kapital, angespart beispielsweise über einen Bausparvertrag wie diesen zu verfügen. So ist die Kreditsumme, die dann wirklich benötigt wird, niedriger.

Vor der Wahl des Kredites sollte man über die verschiedenen Darlehen zur Baufinanzierung Bescheid wissen. Damit Sie das für Sie beste auswählen, empfiehlt es sich, sich vorher beraten zu lassen. Im Folgenden werden die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten Forward-Darlehen, das Annuitätendarlehen, das Darlehen mit variablem Zinssatz und das Hypothekendarlehen für den ersten Überblick kurz vorgestellt.

Auch bei niedrigen Zinsen heisst es aufpassen bei der Immmobilienfinanzierung
Auch bei niedrigen Zinsen heisst es aufpassen bei der Immmobilienfinanzierung

Annuitätendarlehen und Forward-Darlehen
Zur klassischen Form der Immobilienfinanzierung gehört das Annuitätendarlehen, bei dem eine monatliche Rate vereinbart wird. Die Rate besteht aus einem Tilgungs- und einem Zinsanteil. Je nach Vertragsvereinbarungen können die Raten

  • monatlich,
  • vierteljährlich,
  • halbjährlich oder auch
  • jährlich

fällig sein.

Von Vorteil für den Kreditnehmer ist, dass sich die Rate während der gesamten Laufzeit nicht verändert. Somit sinkt der Zinsanteil mit der Zeit, während der Tilgungsanteil steigt.

Viele Kreditnehmer entscheiden sich für ein Forward-Darlehen zur Anschlussfinanzierung. Bei einem Forward-Darlehen rechnet der Kreditnehmer mit in der Zukunft steigenden Zinsen. Er schließt deshalb einen Kreditvertrag ab, der ihm die aktuell geltenden, niedrigen Zinsen auch zukünftig garantiert. Nicht garantiert werden kann jedoch, dass die Zinsen während des Vertragszeitraumes tatsächlich ansteigen.

Hypothekendarlehen und Darlehen mit variablem Zinssatz
Ein Hypothekendarlehen garantiert der Bank das sogenannte Grundpfandrecht. Damit hat die Bank ein Recht auf die Immobilie, wenn der Kredit nicht zurückgezahlt wird. Beim Hypothekendarlehen wird eine öffentlich sichtbare Grundschuld ins Grundbuch eingetragen, die bis zur Tilgung des Kredites bestehen bleibt.

Beim Darlehen mit variablem Zinssatz werden die Zinsen immer nur für einen kurzen Zeitraum, höchstens für sechs Monate, festgelegt. Dabei orientiert sich der Zinssatz am Euribor-Zinssatz, der wiederum an den Leitzins der europäischen Zentralbank angelehnt ist.

Somit hängt es von der Zinsentwicklung während des jeweils festgelegten Zeitraumes ab, ob die Raten höher oder niedriger ausfallen. Bei diesem Darlehen entfällt die Vorfälligkeitsentschädigung, daher erfolgt die Rückzahlung wesentlich flexibler. Allerdings kann diese Art der Baufinanzierung für private Kreditnehmer sehr riskant sein.

Die passende Immobilienfinanzierung finden
Da die Baufinanzierung für private Kreditnehmer eine große und langwierige Sache ist, sollte sie vorher stets gründlich überdacht werden. Die verschiedenen Möglichkeiten zur Immobilienfinanzierung haben jeweils ihre Vor- und Nachteile. Private Kreditnehmer sollten überlegen, welche Darlehensform für sie persönlich die günstigste ist.

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