Der Breitling Navitimer gilt als eine der ikonischsten Pilotenuhren weltweit. Seit seiner Einführung in den 1950er Jahren hat er nicht nur durch seine Funktionalität, sondern auch durch seine stilistische Kontinuität und Anerkennung bei Sammlern überzeugt. In diesem Artikel beleuchten wir die Entwicklung der Preise für den Navitimer von rund 1990 bis heute und zeigen, wie sich der Markt für dieses Modell in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat.
Zu Beginn der 1990er Jahre befand sich die mechanische Uhrmacherei in einer Phase der Renaissance nach der Quarzkrise. Der Navitimer wurde weiterhin produziert, oft mit dem automatischen B13-Werk (Valjoux-Basis). Historische Preislisten zeigen, dass Breitling-Navitimer-Modelle Mitte der 1990er Jahre im Bereich von rund 2.700 bis 3.000 USD lagen (je nach Ausführung).
Das ist durchaus ein Betrag, der damals schon im gehobenen Segment der mechanischen Chronographen angesiedelt war. Auf dem Gebrauchtmarkt erreichen Navitimer dieser Ära heute häufig Werte im Bereich von ca. 3.500 bis 4.000 Euro – dies gilt beispielsweise für Referenzen um 1990/1993, die oft um rund 3.900 Euro ersteigert werden.
Breitling Preisentwicklungen im 21. Jahrhundert
Frühes 2000er Jahrzehnt
Im neuen Jahrtausend profitierte Breitling stark vom wachsenden Interesse an mechanischen Luxusuhren. Die Marke führte Manufakturwerke wie das Kaliber B01 ein, die den Navitimer noch attraktiver machten.
Die Modellpalette erweiterte sich und damit auch die Preisspanne: Navitimer erhielten zusätzliche Funktionen (z.B. Jahreskalender, GMT) und neue Gehäusevarianten.
Preisverlauf 2000–2010
Preislisten aus den Jahren 2000 bis 2009 zeigen, dass klassische Edelstahl-Navitimer ab ca.** 3.300 USD (ca. Mitte 2000er)** stiegen und bis zum Ende des Jahrzehnts sogar über 5.000 USD für gelistete Modelle erreichten. Goldversionen lagen deutlich höher.
Aktuelle Preise
In den letzten Jahren hat sich die Preisentwicklung wie folgt dargestellt: Moderne Navitimer mit dem Manufaktur-Kaliber B01 werden neu im Einzelhandel typischerweise im Bereich von mehreren tausend bis über 9.000 USD bzw. Euro angeboten. Auf dem Gebrauchtmarkt variieren die Preise je nach Modell, Zustand und Ausführung meist zwischen 3.500 und 7.000 Euro für Standardvarianten.

Breitling Navitimer / © uhren-wellmann.de
Besondere oder limitierte Editionen können sogar mehrere zehntausend Euro erreichen, je nach Seltenheit. Diese Bandbreite spiegelt die Vielfalt der Varianten, Werke und Sammlerpräferenzen wider.
Einflussfaktoren auf den Preis
Mechanische Innovation
Die Einführung des Breitling-Manufakturkalibers B01 und die damit verbundene technische Eigenständigkeit trugen zu einer Wertstabilisierung und -steigerung bei, da Sammler mechanische Qualität höher einschätzen.
Luxusuhrenmarkt und Nachfrage
Der globale Luxusuhrenmarkt insgesamt zeigt seit den 1990ern bis in die 2020er Jahre ein starkes Wachstum, wobei auch klassische Modelle, wie der Navitimer, von steigender Sammler- und Investorennachfrage profitieren.
Zustand und Provenienz
Vintage-Modelle aus den 1990er Jahren oder mit besonderer Provenienz (z.B. Originalbox, Servicehistorie) erzielen auf Auktionen oder spezialisierten Plattformen häufig höhere Werte.
Fazit
Die Preisentwicklung des Breitling Navitimer von 1990 bis heute zeigt eine deutliche Aufwärtsbewegung – von mehreren tausend US-Dollar in den 1990er Jahren hin zu stabilen Marktpreisen im fünfstelligen Bereich für besondere Ausführungen. Auch Standardmodelle haben ihren Wert über die Zeit gehalten oder gesteigert, was den Navitimer sowohl für Sammler als auch Liebhaber hochwertiger Zeitmesser interessant macht.
Experten-Tipp und weiterführender Hinweis
Wenn Sie sich für aktuelle Angebote und detaillierte Modellpreise des Breitling Navitimer interessieren, besuchen Sie die Spezialseite über Breitling-Uhren: Breitling Uhren kaufen – dort finden Sie eine aktuelle Auswahl inkl. Preisvergleiche, Markttrends und Beschreibungen der wichtigsten Referenzen.
Quelle / Fotos: uhren-wellmann.de







