Fuhrpark günstiger gestalten: Firmenleasing für Unternehmen

Firmenleasing ist aus Unternehmen in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Egal, ob es sich um Immobilien, Maschinen oder Autos handelt. Für nahezu alle Objekte wird ein Leasing angeboten. Doch heute soll es sich um das Firmenleasing für Fahrzeuge drehen. Beim Firmenleasing werden vom Unternehmen keine Fahrzeuge gekauft, sondern lediglich das Nutzungsrecht über einen bestimmten Zeitraum erworben. Für dieses wird eine monatliche Rate über einen zuvor definierten Zeitraum gezahlt.

Firmenleasing: Restwert vs. Kilometer

Ist der Entscheid beim Firmenleasing gefallen gilt es die passende Variante für sich zu finden. Die zwei gängigsten sind das Restwert- und das Kilometerleasing. Beim Kilometerleasing wird im Vertrag eine Kilometeranzahl festgehalten, welche im Jahr gefahren werden darf. Das können z. B. 10.000 oder 25.000 Kilometer im Jahr sein, die frei sind. Alle Kilometer darüber müssen zu einem bestimmten Kilometerpreis gesondert bezahlt werden. Genauso werden Minderkilometer auch erstattet. Kleine Differenzen werden meist vom Firmenleasing-Anbieter durchgewunken.

Das Kilometerleasing hat den großen Vorteil, dass die monatlichen Raten fest definiert sind und anhand der eigenen Fahrweise vorausschauend geplant werden kann. Werden die Kilometer überschritten ist dem Unternehmen direkt bekannt, mit welchen Mehrkosten es zu rechnen hat. Alle Kosten werden beim transparent festgehalten, wodurch eine hohe Planungssicherheit über Jahre vorliegt.

Besonders für Firmen oft ein sehr guter Ansatz
Besonders für Firmen oft ein sehr guter Ansatz / (c) pixabay.com

Restwertleasing ist das genaue Gegenteil. Die zurückgelegten Kilometer spielen in der Regel keine Rolle. Vielmehr dreht sich hierbei alles um den Wert des Fahrzeugs. Hierbei wird zu Beginn des Vertrages ein Wert festgelegt, welcher das Fahrzeug bei der Rückgabe nach X Jahren hat. Je höher dieser Restwert geschätzt wird, desto niedriger fallen die monatlichen Raten aus. Und genau hier liegt das Risiko. Firmenleasing-Anbieter lassen oft einen hohen Restwert schätzen, damit die monatlichen Raten künstlich geringgehalten werden.

Bei der Rückgabe kommt dann der große Schock. Der unabhängige Gutachter stellt einen deutlich geringeren Wert fest und die Differenz muss vom Leasingnehmer beglichen werden. Beim umgekehrten Fall bekommt der Auftraggeber die Differenz erstattet. Doch dieser Fall kommt so gut wie gar nicht vor. Der Restwert ist von so vielen Faktoren abhängig, dass dabei niemals eine exakte Prognose abgegeben werden kann und es immer zu Gunsten des Anbieters geht.

Neue Gesetze, Umweltregelungen oder Skandale bei der Automarke können den Restwert real drastisch senken. Daher ist das Kilometerleasing beim Firmenleasing definitiv die bevorzugte Wahl. Welche Kosten generell bei der Unternehmensflotte auf einen zukommen, kann mit Hilfe von einem Firmenwagenrechner ermittelt werden. Planung ist ein essenzieller Aspekt, damit keine bösen Überraschungen auf einen zukommen.

Firmenleasing Arten für Unternehmen

Im Gegensatz zum privaten Leasing kann beim Firmenleasing nochmals zwischen zwei Arten differenziert werden. Dem operativen und dem Finance Leasing.
Das operative Leasing ist für die Firmenflotte eher unüblich und wird primär bei Maschinen oder sonstiger Ausstattung genutzt. Hierbei wird vertraglich eine flexible Laufzeit festgehalten.

Beide Parteien können das Vertragsverhältnis kurzfristig auflösen. Der Leasinggeber übernimmt sämtliche anfallende Wartungsarbeiten.
Das Finance Leasing wird für größere Maschinen oder Fahrzeuge genutzt. Die Vertragslaufzeit ist dabei fix und über einen deutlich längere Zeitraum. Meist zwischen 12 und 48 Monate. Für die Wartung ist der Leasingnehmer verantwortlich.

Fazit

Das Leasing im Unternehmen bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Gerade bei einer größeren Flotte muss kein großer Betrag verwendet werden. Eine monatliche Rate ist kalkulierbar und Liquidität wird für andere Projekte offengehalten. Zudem bringen bestimmte Fahrzeugtypen, wie z. B. E-Autos gewisse Boni mit sich, wie den Umweltbonus beim Leasing. Dazu sind alle Raten vollständig von der Steuer absetzbar.

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