Warnung vor Scheinrechnungen mit Viren und Trojanern

Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt aktuell vor unseriösen Scheinrechnungen: Zum Beispiel über 150,- Euro für eine Mitgliedschaft bei der Amateurpornoseite MyDirtyHobby.de. Verbraucher, die in diesen Tagen solche Zahlungsaufforderungen per Mail erhalten, ohne je auf dieser Seite gewesen zu sein, bekommen erst mal einen Schreck.

Verbraucherzentrale Hamburg
Verbraucherzentrale Hamburg

Betroffene meldeten sich jetzt bei der Verbraucherzentrale Hamburg. Die Verbraucherzentrale warnt und rät, die Mails sofort zu löschen. In den letzten Wochen erreichte die Verbraucherzentrale eine wahre Flut von Anfragen zu dubiosen Zahlungsaufforderungen per Mail.

Als Rechnungsteller war mal Groupon, mal ein kleiner Teeladen in der Nähe von Kiel und nun von MyDirtyHobby angegeben. „Das Perfide – die Unternehmen gibt es zwar, sie haben aber mit den Mails nichts zu tun“, sagt Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale Hamburg.

Absender der Fake-Rechnungen sind private Mail-Adressen, die Firmennamen sind häufig falsch geschrieben. Angehängt ist zumeist eine Zip-Datei, die oft Viren enthält, die den Computer schädigen oder Trojaner, die Daten ausspähen.

„Unserer dringender Rat: Nie eine Zip-Datei öffnen, wenn Sie den Absender nicht kennen“, so Rehberg. Verbraucher sollten auf die Mails nicht antworten, sondern diese einfach löschen. Oftmals schafft auch schon ein Blick auf die Website des vermeintlichen Anbieters Klarheit. So warnt auch der Betreiber der Seite mydirtyhobby.de auf seiner Homepage vor diesen Mails.

Foto & Web: vzhh.de

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