Moia startet in Hamburg: Ridesharing – Elektroautos als Sammeltaxis

Spiegel-Online berichtete über den Start des Ridesharing-Dienstes Moia von Volkswagen: www.spiegel.de/auto/aktuell/volkswagen-mobilitaetsdienst. Es handelt sich jedoch im Grunde genommen nicht um ein echtes Car-Sharing.

Der Begriff Sammeltaxi beschreibt dieses Konzept eigentlich besser, weil bei Moia wie in Nationen in Südafrika und Südamerika mit Kleinbussen Passagiere aufsammelt und zum Ziel bringt. Im Gegensatz zum normalen Taxi wird man zwar nicht von Punkt zu Punkt gebracht, sondern man wird an einem Sammelpunkt aufgesammelt und zum ungefähren Ziel gebracht.

Also ist diese Ridesharing-Plattform oder besser gesagt Sammeltaxi-Dienst weniger bequem als das konventionelle Taxi, allerdings ist Moia auch wesentlich günstiger. Im Spiegel – Artikel ist eine Strecke von 4,5 Kilometern mal mit verschiedenen Optionen durchgerecht worden und diese 4,5 Kilometer kosten bei Moia 4,50 € und beim konventionellen Taxi 12,50 €.

Und wo soll der viele Strom herkommen
Und wo soll der viele zusätzlich benötigte Strom herkommen ?  (c) pixabay

Carsharing über Alles
Soll ich mir überhaupt ein eigenes Elektroauto kaufen, wenn es so viele Carsharing – Optionen in der Großstadt gibt? Diese Frage werden sich viele Großstädter fragen.

Im nächsten Jahrzehnt gibt es in der Mobilität ein Stadt -Land Gefälle, denn in der Großstadt wird es immer mehr Mobilitätsoptionen geben, aber auf dem Lande wird es klassischen Fahrzeuggebrauch bleiben.

Also eine Privatperson hat ein Auto und dieses Auto wird immer wahrscheinlicher ein Elektroauto sein. Großstädter in Hamburg und Berlin können schon im Winter 2019 zwischen stationsgebundenen und stationsungebundenen Carsharing wählen.

Beim stationsungebunden Carsharing wie bei cartogo oder drivenow wird das Auto per App gebucht, dann zeigt die App das nächste Fahrzeug und nach der Fahrt kann der nächste Nutzer das Fahrzeug nutzen.

Beim stationsungebundenen Carsharing wie bei Cambio muss das Fahrzeug an die Abholstation zurüchgebracht werden. Das Ganze gibt es auch für Roller und Fahrräder. Wer braucht dann noch die spontane Verfügbarkeit eines eigenen Fahrzeuges und ist bereit die Fixkosten eines eigenen Fahrzeuges zu tragen.

Wenn man in den Mietskasernen aus den 1950er bis 1980er Jahren wohnt und weder zu Hause noch beim Arbeitgeber eine stabile und zuverlässige Lademöglichkeit hat, dann sollte man sich kein Elektroauto kaufen.

Auf elektroautovergleich.org gibt es EBooks, Onlinekurse rund ums Elektroauto sowohl für private Kunden als auch für gewerbliche Flotten. Hier erhalten Sie eine Marktübersicht und Sie können sich darüber informieren, ob ein elektrisches Fahrzeug zu Ihnen und Ihren Anforderungen passt.

Foto / Quelle: (c) pixabay / Jürgen Vagt, elektroautovergleich.org

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